Allgemein Aktuell:Yasmin Fahimi, SPD, soll DGB-Vorsitz übernehmen. 2014 war sie in Dorsten, um Fracking-Einsprüche mit zu nehmen
Veröffentlicht am 26.01.2022
Veröffentlicht am 26.01.2022
SPD-Wahlversprechen wird umgesetzt - Ein Brief aus Berlin erreicht Rhade
Die meisten Beschäftigten in Deutschland arbeiten acht Stunden am Tag, fünfmal die Woche. Im Schichtbetrieb oder mit flexibler Arbeitszeit. Im Krankenhaus, im Außendienst, im Handwerksbetrieb, im Büro und zuletzt immer häufiger auch am eigenen Küchentisch. Am Ende erhält jede und jeder für die geleistete Arbeit einen Lohn. Doch längst nicht alle können davon leben. Deshalb hat die SPD 2015 den gesetzlichen Mindestlohn durchgesetzt. Er soll die untere Grenze für ein menschenwürdiges und armutssicheres Einkommen sein. Doch 9,82 Euro sind dafür zu wenig. Noch in diesem Jahr werden wir unser Versprechen einlösen und den Mindestlohn auf 12 Euro erhöhen. Davon profitieren Millionen Beschäftigte in Deutschland. Viele davon arbeiten in sozialen Berufen, sind Frauen oder leben in Ostdeutschland. Gemeinsam haben wir in den letzten Monaten auf der Straße, an den Haustüren und im Netz für Respekt gekämpft, der auch auf dem Konto sichtbar wird. Jetzt behaupten einige Arbeitgeberverbände, der Mindestlohn würde die Tarifautonomie gefährden. Das ist ziemlich dreist, denn das Gegenteil ist richtig: Weil sich immer mehr Arbeitgeber aus der Tarifbindung und damit der Verantwortung für gute Löhne, für gute Arbeit zurückgezogen haben, ist ein anständiger Mindestlohn wichtiger denn je. Er ist eine notwendige Ergänzung und Verhandlungsgrundlage für starke Tarifverträge, von denen die Beschäftigten profitieren. Der Mindestlohn hat auch keine Jobs gekostet. Im Gegenteil: Er sichert Arbeitsplätze und führt zu weniger Abhängigkeit von Sozialleistungen. Es sind durchschaubare Taschenspielertricks, wenn jetzt sogar mit Klagen gegen einen höheren Mindestlohn gedroht wird. Wir werden uns davon nicht beeindrucken lassen und unser Versprechen halten.
Kevin Kühnert, SPD-Generalsekretär an alle Rhader Bürgerinnen und Bürger
Veröffentlicht am 26.01.2022
Dorstener Ursula-Gynasium erinnert mit beeindruckender Broschüre - Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist
Erst Ende der 70er Jahre wurde vielen Dorstenern klar, dass auch hier jüdische Bürger lebten, die in der Nazizeit zwischen 1933 und 1945 „gedemütigt, verfolgt, vertrieben und ermordet“ wurden, so wie es auf der von Schwester Paula gestalteten Gedenktafel in der Wiesenstraße zu lesen ist. Der Mantel des (Ver)Schweigens, der schwer über der Stadt lag, wurde endlich beiseite gezogen. Nach der Bürgerinitiative „Dorsten unterm Hakenkreuz“, die das Grauen in mehreren Büchern dokumentierte, war es in der Folge die Initiative, „Frauen für den Frieden“, die sich in Zusammenarbeit mit dem Künstler Gunter Demnig ab 2005 mit sogenannten Stolpersteinen gegen das Vergessen stemmte. 38 Messingplatten an 10 Dorstener Standorten erinnern so an die schrecklichen Schicksale der ermordeten Dorstener Juden. Nun haben Schülerinnen und Schüler des St. Ursula-Gymnasiums in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Westfalen eine Broschüre „Stolpersteine in Dorsten“ veröffentlicht, die bestens in die Dorstener Geschichtsarbeit von unten passt. Dorsten darf stolz sein, die Aufarbeitung des dunkelsten Kapitels der jüngeren deutschen Geschichte „angepackt“ zu haben. Dank den jungen Menschen des Ursula-Gymnasiums, dass sie uns wieder über diesen dunklen Fleck haben stolpern lassen.
Ein Dank aus Rhade in Richtung St. Ursula-Gymnasium
mehr unter: www.stolpersteine-dorsten.de
www.dorsten-unterm-hakenkreuz.de
Veröffentlicht am 25.01.2022
Veröffentlicht am 24.01.2022
Müllberge verursachen Kosten und steigende Klima- und Umweltbelastung
Ein Päckchen im Briefkasten verursachte anfangs Stirnrunzeln. Absender ein Online-Händler. Dabei hatte es keine Bestellung gegeben, die offen war. Ein kleiner aufgedruckter Hinweis brachte Klarheit. Kostenlose Probe. Ok, die Neugierde war geweckt. Nach der Entblätterung der umfangreichen Verpackung kamen zwei Kaffeekapseln zum Vorschein. Der Aufwand, diese so zu verpacken, darf als völlig überzogen bewertet werden. Unabhängig davon, dass Kaffeekapseln zu den Produkten gehören, die unsere Umwelt gehörig belasten, wird landauf, landab dafür geworben, Verpackungsmüll zu vermeiden. An der Werbeindustrie scheint das noch vorbeizugehen. Die neue SPD-geführte Bundesregierung, die sich auch als Klimaregierung bezeichnet, muss mehr als bisher verdeutlichen, dass Müllvermeidung zum Umwelt- und Klimaschutz erheblich beiträgt. Wir Verbraucher zahlen übrigens direkt den Preis der Müllentsorgung und indirekt für die Wiederherstellung und den Erhalt einer lebenswerten Umwelt. Grund genug, „ab heute“ bei der Müllvermeidung mitzumachen. „Zeit, dass sich was dreht“ lautete das Motto der Dorstener SPD bei einer Kommunalwahl. Passt!
Ein Zwischenruf aus Rhade
Veröffentlicht am 24.01.2022
WebsoziCMS 3.9.9 - 007891568 -