Ampel wird Kraftakt - mit unausweichlicher Personaldebatte
Nun beraten fast 300 hochrangige Politiker aus der SPD, der FDP und von den Grünen, wie sie in den kommenden Jahren Deutschland zukunftsfähig machen, Europa stabilisieren und global das Klima retten wollen. In 4 Wochen wollen sie, falls sie sich nicht zerstreiten, ein gemeinsames Regierungsprogramm vorlegen. Nach den ersten Beratungen wird erkennbar, dass die 3 Parteien ihre unterschiedlichen Ideen (Ideologien) nicht an der Garderobe der Sitzungszimmer abgeben werden. Besonders FDP und Grüne, immer schon in besonderer Abneigung verbunden, versuchen mit öffentlichen Stellungnahmen Pflöcke einzuschlagen. Die SPD, klarer Wahlgewinner, verhält sich in dieser Phase der Muskelspiele vorbildlich. Sie wird aber nicht umhinkommen, jetzt in die beginnende Personaldebatte einzugreifen. „Wenn zwei sich streiten, freut sich ein Dritter“, diese Volksweisheit muss auf Herrn Lindner und Herrn Habeck angewendet werden, die beide Finanzminister werden wollen. Keiner von ihnen sollte dieses wichtige Ministerium leiten dürfen, weil der „Zweite“ der erste Verlierer der Ampelkoalition wäre. Olaf Scholz, bestens vernetzt auf dem internationalen Finanzsektor, wird sicherlich eine(n) „neutrale(n)“ Fachmann/Fachfrau im Hinterkopf wissen, um frühzeitig Gift aus den laufenden Koalitionsverhandlungen zu nehmen. Ein absolut vertrauliches Sechs-Augengespräch noch zu Beginn der Verhandlungen würde sicherlich hilfreich sein.
Veröffentlicht am 31.10.2021
Anspruch und Wirklichkeit
Um eine Stadt, ein Dorf oder einen Stadtteil für die Zukunft fit zu machen, muss vorwärts gedacht werden. Die Herausforderungen in unserer schnelllebigen Zeit sind so groß, dass das Reparieren des Vorhandenen nicht ausreicht, oder nur kurz kaschiert, was ausgetauscht werden müsste. Stadtentwicklungsplanung gehört daher zu den wichtigsten kommunalpolitischen Werkzeugen, um den eigenen Lebensmittelpunkt auch für kommende Generationen zu gestalten. In Rhade wird seit ca. 12 Monaten an einem neuen Rahmenplan mit Bürgerbeteiligung gearbeitet. Nun liegt das Konzept des von der Stadtverwaltung extern beauftragten Planungsbüros vor. „Rhade neu denken“, so die sehr gute Aufforderung der Planer, dabei nicht nur an Symptomen zu kratzen, sondern mit mutigen neuen Vorschlägen Rhade zu einem Vorbildstadtteil Dorstens zu entwickeln. Das Ergebnis, auf 105 DIN A-4-Seiten dokumentiert, ist ernüchternd. Das Aneinanderreihen von Einzelmaßnahmen und die dazu vorgestellten Umsetzungszeitachsen ergeben noch lange keinen in sich geschlossenen Entwicklungsplan, der Zukunft verspricht. Rhade neu denken! Damit ist nicht gemeint, Traditionen über Bord zu schmeißen. Rhade neu denken heißt z. B., ein neues Verkehrskonzept zu entwickeln, Klimaneutralität anzustreben, Kultur und (Weiter)Bildung vor Ort zu ermöglichen, Waldkindergärten zu bilden, neue Wohnformen zu ermöglichen, usw. usw. Wenn der erste Entwurf des Dorfentwicklungskonzepts entsprechend überarbeitet würde, um dann mit einem Gesamtplan, der alle Themenbereiche gleichberechtigt und gleichwertig berücksichtigt, dann hätte Rhade wirklich Zukunft. Noch besteht die Hoffnung, das Rhader Dorfentwicklungskonzept entsprechend abzurunden.
Ein Rhader Zwischenruf zur Zukunftsdiskussion
Veröffentlicht am 30.10.2021
Im Dezember wird die SPD einen Nachfolger/In wählen. Rhade sagt „DANKE NOWABO“.
Veröffentlicht am 29.10.2021
Zigtausend Fußballfans feiern auf engstem Raum. Ohne Masken. Irgendwas passt da nicht.
Veröffentlicht am 29.10.2021
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Veröffentlicht am 29.10.2021