Sonntagsgedanken aus Rhade
Er wurde immer mit beeindruckenden Ergebnissen zum Bürgermeister der Lippestadt gewählt. Er ist omnipräsent in „seiner“ Stadt, kennt u. a. jeden Vereinsvorsitzenden, die kirchlichen Würdenträger sowie alle Unternehmer, egal in welcher Branche sie sich tummeln. In seinem eng geknüpften Netzwerk sind auch Parteimitglieder auf allen Ebenen miteinander verbunden. Die Rede ist von Tobias Stockhoff. Der Christdemokrat hat es nach und nach geschafft, über den eigenen Partei-Tellerrand zu blicken, Vorurteile gegenüber Mitgliedern konkurrierender demokratischer Parteien abzubauen und so auch überregionale Aufmerksamkeit zu erzielen. Frühzeitig hat er angekündigt, dass die jetzige Amtszeit in Dorsten seine letzte sein wird. Noch hat er nicht gesagt, wohin sein Weg führen wird. Aber alle Anzeichen deuten darauf hin, dass er dem Politikbetrieb erhalten bleibt. Natürlich weist der Weg nach oben. Seine aktuelle Wahl zum Präsidenten des Städte- und Gemeindebundes NRW darf als eine nächste Karrierestufe gewertet werden. Dazu gratulieren wir Tobias Stockhoff uneingeschränkt. Es ist für Dorsten und alle NRW-Kommunen hilfreich, dass ein erfahrener Bürgermeister künftig direkter Gesprächspartner des Ministerpräsidenten in Düsseldorf sein wird. Und dass Tobias Stockhoff und Hendrik Wüst auch freundschaftlich miteinander verbunden sind, sollte kein Nachteil sein. 2027 wird ein neuer Landtag gewählt. Sollte die CDU dann nochmals erfolgreich abschneiden, kann nicht ausgeschlossen werden, dass dann Dorstens Ex-Bürgermeister in ganz neuer Verantwortung steht.
Veröffentlicht am 03.05.2026
Ganz schnell hat die Verwaltung, in diesem Fall Frau Stobbe vom Umweltamt der Stadt, reagiert. Ihre Antwort auf die Rhader Bitte (29.4), das Thema Kleinklima am oben genannten Beispiel mehr in den Fokus zu rücken, war kurz und knapp. „Zuständigkeitshalber sende ich Ihre Mail an das Tiefbauamt weiter. Der Leiter des Tiefbauamtes ist bereits informiert.“ Rückfrage aus Rhade: „Ist die Annahme völlig falsch, dass das eher den Bereich Umwelt betrifft und parallel das Tiefbauamt ins Boot geholt werden müsste?“ Antwort aus dem Rathaus: „Hier geht es ja nicht mehr ums „Grundsätzliche“. Patenschaften für Grünflächen sind seit Langem gängige Praxis und werden – wo diese technisch und organisatorisch machbar sind – vom Tiefbauamt inhaltlich betreut und verwaltet. Eine Mitwirkung der Stabsstelle Umwelt und Klima ist da nicht mehr erforderlich.“ OK, das sitzt. Also warten auf das Tiefbauamt. Noch hat es sich nicht gemeldet. Mehrere frühere Zusagen, sich zu kümmern, versandeten im trocken Boden der Baumscheibe. Nun glauben wir dennoch in Rhade, dass da jetzt nicht nur was war, sondern, dass sich ab sofort da was tun wird. Die verwaltungsinterne Zuordnung, dass für den Schutz des Kleinklimas das Tiefbauamt verantwortlich zeichnet, will dem Beobachter von außen nicht richtig einleuchten.
Wir berichten weiter, wenn sich das Tiefbauamt gemeldet und positioniert hat
Veröffentlicht am 02.05.2026
Am 1. Mai demonstrieren wir für gute Arbeit, soziale Sicherheit und Zusammenhalt
Die letzten Jahre haben viele Menschen belastet. Die aktuellen Krisen verlangen uns weiter viel ab. Wir spüren das jeden Tag: bei der Miete, beim Wocheneinkauf und wenn wir am Monatsende rechnen müssen.
- Arbeitnehmer*innen haben diese Krisen nicht verursacht. Sie halten unser Land am Laufen. Sie schaffen Wohlstand und erwirtschaften die Gewinne der Unternehmen. Sie verdienen Respekt.
- Gute Arbeit muss Sicherheit geben
- Wer jeden Tag arbeitet, muss von seinem Lohn leben können. Gute Arbeit braucht faire Löhne, starke Rechte und Tarifbindung. Wenn Unternehmen Steuergeld bekommen, müssen sie Tarifverträge einhalten, Standorte sichern und Arbeitsplätze erhalten.
- Das Leben muss bezahlbar bleiben
- Für viele Menschen sind Wohnen, Einkaufen, Energie und Mobilität teurer geworden. Deshalb brauchen wir wirksame Mietpreisbegrenzungen, bezahlbaren Wohnraum und eine Steuerpolitik, die kleine und mittlere Einkommen entlastet und nicht Krisenprofite begünstigt.
- Reformen müssen den Menschen dienen
- Unser Land braucht Reformen. Diese dürfen soziale Rechte aber nicht abbauen und den Druck auf Löhne nicht erhöhen. Sie müssen Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern, den Sozialstaat stärken, gleiche Chancen schaffen und Sicherheit im Alltag geben.
- Zusammenhalt macht uns stark
- Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität. Er steht für Zusammenhalt.
Komm mit uns und den Gewerkschaften auf die Straße!
übernommen von www.spd.de
Veröffentlicht am 01.05.2026
Nach neuesten Umfragen ist das politische Beben in unserem Land nicht mehr zu überhören. Eine Partei, die ohne Umschweife als Rechtsaußenpartei bezeichnet werden kann, scheint bei den Wählerinnen und Wählern immer weiter an Zustimmung zu gewinnen, dass nichts mehr ausgeschlossen werden kann. Obwohl der Verfassungsschutz aktiv beobachtet, sie in Teilen für verfassungswidrig bezeichnet, obwohl die demokratischen Parteien warnend den Finger heben, scheint diese national gesinnte Bewegung, per Wahlzettel Regierungs- und Gestaltungsmacht zu erreichen. Haben wir denn wirklich nichts aus der Geschichte gelernt? Dass die demokratischen Parteien für ein viel zu spät erkanntes politisches Vakuum verantwortlich zeichnen, darf doch nicht der Auslöser dafür sein, sie per Wahlzettel weiter zu destabilisieren. Besser ist, sie aktiv zu besseren Leistungen zu motivieren. Wobei die Betonung auf aktiv liegt. Das folgende Zitat wird uns im Mai in der rechten Spalte dieser Internetseite begleiten: „Es ist hundertmal leichter den Faschismus von der Macht fernzuhalten, als ihn aus der Macht zu verdrängen.“ Gesagt vom Sozialdemokraten Rudolf Breitscheid (1874 - 1944), der vor den Nazis fliehen musste und im KZ Buchenwald starb. Wenn also aktuell die Ziele einer Partei nachweislich nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind, muss das juristische Konsequenzen haben. Nur dann haben wir aus der Geschichte gelernt.
Veröffentlicht am 30.04.2026
Guten Tag Frau Stobbe, Herr Lohse Herr Cornelius und Herr Taube,
mit großem Interesse habe ich den Zeitungsbericht am Samstag (DZ) gelesen, der sich mit einer hochgelobten Bürgeraktion zur Revitalisierung von Grünstreifen und Baumscheiben in Wohngebieten befasste.
Ich erinnere mich, Ihnen mehrfach ähnliche Vorschläge unterbreitet zu haben, die genau dieses beschriebene Bürgerengagement spiegeln.
Ich erinnere mich, dass in den letzten Jahren auch Mitarbeiter der Verwaltung zweimal vor Ort waren, um mit mir den Schutz des Kleinklimas durch private Pflege einer Baumscheibe zu besprechen.
Ich erinnere mich, dass Sie das Engagement für gut und unterstützenswert hielten/halten.
Ich erinnere mich aber auch, dass ich wiederholt versucht habe, Sie zur Mitarbeit und Unterstützung zu gewinnen. Und zwar dadurch, dass Sie das Parken und Überfahren der Baumscheibe durch Sicherungsbügel oder ähnliche Maßnahmen verhindern. Und, dass Sie mir helfen, Mutterboden aufzutragen, so dass er eine bestimmte Stärke gewinnt, um Feuchtigkeit zu speichern.
Das aktuelle Fotos zeigt, dass leider meine wiederholten Anregungen, im wahrsten Sinne des Wortes, im trockenen Boden versandeten.
Schön wäre, wenn das lokale Handeln mehr Aufmerksamkeit erhielte.
Mein Angebot gilt weiter, bei einer Umsetzung der vorgetragenen Idee mitzuwirken.
Es wäre schön, diesmal eine verbindliche Rückantwort, vielleicht sogar mit einem konkreten Vorschlag Ihrerseits zu erhalten.
Vielen Dank im Voraus, mit freundlichen Grüßen aus Rhade - Dirk Hartwich
Veröffentlicht am 29.04.2026