Gesellschaft Aktuell: Historischer Rückblick - Der Kniefall Willy Brandts vor 50 Jahren in Warschau

Eine unvergessene Geste der Versöhnung des damaligen SPD-Vorsitzenden und Bundeskanzlers. Willy Brandt ehrte so die Opfer der Nazizeit und des 2. Weltkriegs. Willy Brandt erhielt 1971 den Friedensnobelpreis.

Veröffentlicht am 08.12.2020

 

Umwelt Was kostet was? - Jetzt in Verkehrswende investieren

Klimawandel ist größte Zukunftsherausforderung

Wir müssen jetzt etwas tun, um den weltweiten Temperaturanstieg zu brechen und die durch Gletscherschmelze vorausberechneten Überflutungen ganzer Landstriche und Inseln zu verhindern. Dass die Verbrennung der nicht nachwachsenden fossilen Rohstoffe, wie Kohle, Öl und Gas eine zentrale Rolle spielen, ist wissenschaftlich belegt. Svenja Schulze, SPD-Umweltministerin wird nicht müde, zu warnen, zu mahnen um umzusteuern. In diesem Zusammenhang ist auch eine Verkehrswende unausweichlich. Nicht nur die Förderung von E-Autos ist die Antwort, sondern auch die Stärkung „der Schiene“ für den Personen- und Warenverkehr. Und dem Fahrradverkehr ist durch den E-Bike-Boom mit einer besonderen Berücksichtigung bei geplanten Zukunftsinvestitionen der Verkehrsinfrastruktur entgegenzukommen. Blicken wir auf die Kosten, die für einen Autobahnkilometer, einen Hauptverkehrsstraßenkilometer und einen Radschnellwegkilometer eingeplant werden müssen:

  • Autobahn - 18,6 Millionen Euro
  • Hauptverkehrsstraße - 4 Millionen Euro
  • Radschnellweg - 0,9 Millionen Euro

Eigener Bericht; Quelle Baukosten: Kompakt, Zeitschrift der IGBCE 12/2020

Veröffentlicht am 08.12.2020

 

Bundespolitik Aktuell: „Parteifreunde“ in Sachsen-Anhalt tanzen führungsloser Bundes-CDU auf der Nase herum

Ratlos - orientierungslos - abgetaucht! AKK und Co.

Veröffentlicht am 07.12.2020

 

Bundespolitik Wirklich? Schon ein Jahr rum? - Neue SPD-Doppelspitze im Blickpunkt

Olaf Scholz ist Kanzlerkandidat und das Gesicht der SPD

Nach Jahren der Unruhe und der personellen Schnellschüsse ist die SPD in ruhiges Fahrwasser gelangt. Völlig überraschend wurden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans in einem beispiellosen Auswahlverfahren von der Mehrzahl der SPD-Mitglieder zu neuen Vorsitzenden gewählt. Auslöser war die plötzliche Aufgabe von Andrea Nahles in diesem prestigeträchtigen sozialdemokratischen Amt. Die neue Doppelspitze hat es geschafft, „die da oben“ miteinander zu versöhnen. Das steht, von allen anerkannt, auf der Habenseite. Dagegen muss eingeräumt werden, dass die „versprochenen“ besseren Umfragewerte ausgeblieben sind. Bleischwer verharrt die SPD deutlich unter 20%. Noch! Sicher ist nämlich, dass sich diese Werte im kommenden Jahr entscheidend ändern und verbessern werden. Ohne Angela Merkel mit dem Kanzlerbonus werden die Christdemokraten in den „Keller rauschen“. Mit der ungeklärten Führungsfrage und dem bekannten Kanzlerkandidaten-Trio (oder ist es doch ein Quartett?), werden die Bundestagswahlkarten neu gemischt. Olaf Scholz zeigt in der schwierigsten Krise Übersicht und Handlungsfähigkeit. Darüberhinaus sind seine Ruhe, sein Wissen und seine Zuversicht Eigenschaften, die einen guten Kanzler ausmachen. Die SPD „da oben“ ist gut aufgestellt.

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 07.12.2020

 

Gesellschaft Corona und die vergessenen Menschen - Sonntagsgedanken aus Rhade

Selbstbestimmtes Leben in Behinderteneinrichtungen zur Zeit unmöglich

Bundesteilhabegesetz. Ein Meilenstein in unserer Gesetzgebung. Ein beeindruckender Erfolg der Großen Koalition. Der Kern des Gesetzes besteht darin, allen Menschen (mehr) Möglichkeiten zu bieten, am öffentlichen Leben selbstbestimmt und gleichberechtigt teilhaben zu können. Auch denen, die zum Beispiel an einer geistigen Behinderung leiden. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, heißt es dazu unmissverständlich im Artikel 1 unseres Grundgesetzes. Die fortschrittliche Gesetzgebung  ist ein ungemein wichtiger Teil unseres Wollens, die Umsetzung stößt aber im Alltag an bittere Grenzen. Blicken wir aktuell in eine sogenannte Behinderteneinrichtung, die ältere (und alte) Menschen betreut. Würde hier das Corona-Virus auftreten, wäre es für die Mehrzahl der nicht selten auch körperlich sehr schwachen Bewohner tödlich. Das bedeutet, dass seit Monaten ein absolutes Ausgehverbot vom Träger der Einrichtung ausgesprochen werden musste. Alle Gruppenaktivitäten sind so gut wie eingestellt. Besucher, wenn es überhaupt noch Angehörige gibt die sich kümmern, können nur von Fall zu Fall in absoluter Schutzkleidung das abgeschlossene Wohngebäude des zu Betreuenden betreten. Während wir die getroffenen Sicherheitsmaßnahmen verstehen und teilen, lösen sie bei den Menschen mit Behinderungen Unverständnis, Nichtverstehen, Trauer und Tränen aus.   Da spielen sich täglich Dramen ab. Mitleid ist angebracht! Eine weitere Gruppe verdient unseren Respekt und Dank. Die Betreuerinnen und Betreuer vor Ort. Sie leisten täglich Unglaubliches, um den  von der Öffentlichkeit weitgehend vergessenen Menschen psychische Stabilität zu verleihen. DANKE!

Veröffentlicht am 06.12.2020

 

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