Macht das Sinn? - Nachfragen müssen gestellt werden
Die Rhader SPD hat mehrfach darauf hingewiesen, dass der Kreis Recklinghausen Fördergelder in Millionenhöhe von der EU und dem Bund erhalten hat, um flächendeckend Glasfaserkabel verlegen zu lassen. Das war unserer Stadtspitze bekannt. Statt aber die vorgeschriebene Ausschreibung abzuwarten, entschied sich Dorsten im Alleingang, die Gesellschaft DEUTSCHE GLASFASER zu beauftragen. Den kreisweiten Auftrag erhielt die Firma Telekom. Übrigens hatte auch das Unternehmen Deutsche Glasfaser ursprünglich an der Kreis-RE-Ausschreibung teilgenommen, sie aber kurzfristig zurückgezogen. Nun also haben wir die paradoxe Situation, dass zwei Unternehmen in Rhade und anderen Dorstener Stadtteilen miteinander konkurrieren. Die Folge: Rhade wird zweimal „umgegraben“. Dafür Verständnis aufzubringen, fällt nicht nur schwer, es ist nicht vorhanden. An dieser Stelle zitieren wir nochmals den Landrat unseres Kreises RE (2019):
Veröffentlicht am 06.11.2020
Bürgermeister Stockhoff ins Amt eingeführt
Gestern fand die erste Ratssitzung nach der Kommunalwahl statt. 44 Ratsmitglieder wurden vereidigt. Die Rhader SPD gratuliert allen Gewählten sehr herzlich. Damit verbunden ist die klare Erwartung, dass alle ihrer Verantwortung gerecht werden und das Beste für unsere Stadt anstreben. Das Beste kann nur erreicht werden, wenn alle Stadtteile und alle Bürgerinnen und Bürger gleichwertig eingestuft und behandelt werden. GLÜCK AUF aus Rhade.
In den nächsten Tagen berichten wir über die einzelnen Ausschüsse, ihre Zusammensetzung und ihre Aufgaben.
Morgen erscheint der Bericht "Nun buddelt Telekom". Doppelter Glasfaserausbau in Rhade
Veröffentlicht am 05.11.2020
- Wen? Noch unklar.
- Wie? Anders als wir das erwartet haben.
- Die Lage? Chaotisch bis explosiv.
- Die Aussicht? Nichts wird mehr wie es war.
- So oder so!
Veröffentlicht am 05.11.2020
150 Jahre Lensing Media - Die Rhader SPD gratuliert
FREIHEIT DURCH WISSEN, so der Titel der Ruhr Nachrichten-Geburtstagszeitung, die mit der Dorstener Zeitung, gewohnt pünktlich, im Briefkasten steckte. Ein Rückblick, der überdeutlich vermittelte, welche Funktion, Bedeutung und Verantwortung eine freie Presse hat. Journalisten müssen täglich beweisen, unvoreingenommen zu informieren, dabei keine Hofberichterstattung zu betreiben und auch möglichst spannend zu unterhalten. Also durch und durch seriös zu arbeiten. Der Gefahr, dabei auch selbst Politik machen zu wollen, muss immer ausgewichen werden. „Wir erreichen mehr Leser als je zuvor“, heißt es im Jubiläumsblatt. Eine völlig unerwartete Erfolgsmeldung. Hatte sich doch in den Köpfen festgesetzt, dass die Tageszeitung ums Überleben kämpft. Eine Zeitung kommt aber heute nicht nur in gedruckter, sondern verstärkt in digitaler Ausprägung daher. Das ist die einleuchtende Erklärung für die genannte erstaunliche Titelzeile. Wir Rhader Sozialdemokraten haben seit über 50 Jahren ganz eng mit den Dorstener Journalisten zusammengearbeitet. Wir haben immer seriöse Sachverhalte und kommunalpolitische Hintergrundinformationen geliefert. Die DZ-Redaktion hat mit der nötigen journalistischen Distanz geprüft, recherchiert und berichtet. Nicht immer, aber häufig. Heute gratulieren wir Lensing Media und der dazugehörenden Dorstener Zeitung. Wir wünschen, dass auch die gedruckte Tageszeitung weiter morgens in unserer Zeitungsröhre zu finden ist. Wenn dann darin noch ein Artikel über das ehrenamtliche Engagement der Rhader SPD zu finden ist, dann ist das Beste am Morgen schon erreicht. Glück auf!
Veröffentlicht am 04.11.2020
Gesetzentwurf bestätigt Rhader Initiative
Klimaschutz und Energiewende sind keine Fremdworte mehr. Jeder weiß, was es bedeutet, aber nicht jeder handelt entsprechend der gewonnenen Erkenntnisse. Ein gutes Beispiel sind neue Bebauungspläne. Obwohl es in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Forderungen gab, unter anderem von der Rhader SPD, alle neuen Dächer mit Solarmodulen zu bestücken, sucht man in unseren Baugebieten die verbindliche Umsetzung vergebens. Nicht einmal eine optimale Ausrichtung für die Sonneneinstrahlung der im Bau befindlichen Häuser ist zu erkennen. Da kommt die Gesetzesinitiative der sozialdemokratischen Bundestagsfraktion gerade recht. Noch ist es „nur“ ein Gesetzentwurf. Die anderen Fraktionen sind jetzt indirekt gezwungen, Farbe bekennen. Und die Rhader SPD regt wiederholt und nachdrücklich an, in Dorsten bereits jetzt in neuen Bebauungsplänen Solardächer vorzuschreiben und Schottergärten zu untersagen. Wie eingangs gesagt: Klimaschutz und Energiewende sind keine Fremdworte - wenn die Erkenntnisse umgesetzt werden.
Ein Zwischenruf aus Rhade
Veröffentlicht am 03.11.2020