Kommunalpolitik Dorsten: Pedalritter first - Ja, aber …

Abkupfern erlaubt – Dorstener Verkehrswende einleiten

 

Sie ist 35 und Deutschlands erste Professorin für Radverkehrsmanagement. Jana Kühl lehrt künftig in Salzgitter, wie Mobilität und Umweltschutz gemeinsam in Einklang zu bringen sind. Dabei betont sie, dass das Fahrradfahren, der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) sowie die Fußgänger eine gleichberechtigte Einheit bilden. Eine Erkenntnis, die in Dorsten seit Jahren auf dem Tisch liegt. Und dass die Rhader Sozialdemokraten immer wieder daran erinnern, gehört zur bitteren Wahrheit dazu. Nämlich, dass die Forderungen ständig mit „ja, aber“ im Rathaus bewertet und zur Seite gelegt werden. Ein neuer Stadtrat, ein neuer Versuch. Dorsten muss jetzt einen Fahrradbeauftragten einstellen, der die Arbeit des Ein-Mann-Verkehrsplaners schwerpunktmäßig begleitet. Das Ziel, eine Verkehrswende in Dorsten ist so komplex, dass sie ohne hauptamtliche Begleitung nicht gelingen kann. Die Ernennung eines ehrenamtlichen Fahrrad-Bürgermeisters in Dorsten wäre zwar ganz nett, aber reine Symbolik. Als Ersatz für eine Fachkraft im Rathaus zu wenig. „Von anderen lernen, heißt siegen lernen“, eine etwas geänderte DDR-Losung, die, losgelöst vom ideologischen Ballast, so verkehrt nicht ist. Ein Blick nach Holland und Dänemark zeigt, was geht, wenn man will. Abkupfern erlaubt, rufen wir erneut den 44 neuen Ratsmitgliedern und der Verwaltung in der Lippestadt zu.

 

Ein Zwischenruf aus Rhade

    

Veröffentlicht am 09.11.2020

 

Kommunalpolitik Stadtrat Dorsten: Ist das noch Politik oder doch schon Klamauk? – Sonntagsgedanken aus Rhade

Neue Fraktionsgemeinschaft wirft Fragen auf

 

Zwei, die sich über die Kommunalpolitik lustig machen, das Satire nennen, wurden dafür bei der Kommunalwahl im September sogar in den Stadtrat gewählt. Einer, der Politik bisher sehr ernst nahm, hat es auch geschafft. Die Erstgenannten nennen sich „Die Partei“, der Einzelkämpfer vertritt „Die Linke“. Obwohl der Unterschied im politischen Denken und Handeln nicht größer als bei diesen beiden Politströmungen sein kann, haben sie sich zu einer Fraktionsgemeinschaft zusammengeschlossen. Dass es dafür mehr Kohle gibt, manche nennen es auch Staatsknete, soll nur eine Fußnote dieser Sonntagsgedanken sein. Sie nennen sich jetzt „FRAKTION“. Ein Kunstname aus 7 Buchstaben. Jeder einzelne soll der staunenden Öffentlichkeit indirekt signalisieren, dass da ein Programm dahintersteht. Greifen wir mal das A, das zufällig in der Mitte des Namens steht, heraus. A wie Aktionismus. Genau! Aktionismus ist nichts anderes, als so zu tun als ob. Kurzes Aufflackern, eine Überschrift erheischen – dann verglühen. Und dafür haben Dorstener Wählerinnen und Wähler ihre Stimme abgegeben? Politik, auch die ehrenamtliche Kommunalpolitik verdient es nicht, zu einem Spielball persönlicher Interessen zu verkommen.

Veröffentlicht am 08.11.2020

 

Allgemein Aktuell: BIDEN ist neuer US-Präsident

TRUMP abgewählt. Wir Rhader gratulieren den amerikanischen Wählern!!! DANKE.

Veröffentlicht am 07.11.2020

 

Stadtentwicklung Wohin gehst du - Rhade? (Teil 7)

„Kultur und Weiterbildung für alle“ - Rhade ist abgehängt

Der ländliche Rhader Raum soll aktuell zukunftsfähig gemacht werden. Das ist gut und lange überfällig. Dazu hat die Stadtverwaltung externen Sachverstand eingekauft, um herauszufinden, wie so etwas geplant und umgesetzt werden kann. Bürger sollen mit Ideen helfen, dazu das Richtige zu finden. An dieser Stelle wurde in mehreren Teilen aufgezeigt, dass es bereits mit Bürgerbeteiligung erarbeitete Konzepte gibt, die seit Jahren auf die Umsetzung warten. Ein Themenschwerpunkt, der zur Stärkung des ländlichen Raums gleichberechtigt neben allen anderen aber auch gehört, ist die Kultur- und Weiterbildung. Eine Pflichtaufgabe der Verwaltung. Leider bisher völlig vernachlässigt. Ein Positionspapier, das den Titel „Rhader Gedanken zum städtischen Kulturangebot“ trägt, soll die öffentliche Diskussion vor Ort, in der Verwaltung und den Parteien anregen. Geplant war, dass darüber im Rahmen des Bürgerforums am 7. November informiert werden sollte. Zur Vorbereitung hatte sogar schon ein erstes Informationsgespräch im Rathaus stattgefunden. „Als Einstieg ins Thema gut, ein Durchbruch unserer Vorstellungen und Forderungen aber noch nicht erkennbar“, so das Fazit von Dirk Hartwich, Autor des Thesenpapiers und neben Hans-Peter Steffens vom Orgateam Bürgerforum, Gesprächsteilnehmer im Rathaus. „Corona zwingt uns momentan zwar zur persönlichen  Abstandshaltung, nicht aber dazu, Ideen für Rhade zurückzuhalten“, so die Aufforderung, das Thema auf allen Ebenen auf die Tagesordnung zu setzen. Wir veröffentlichen die „Rhader Gedanken zum städtischen Kulturangebot“ in den nächsten Tagen in mehreren Abschnitten.

Veröffentlicht am 07.11.2020

 

Gesellschaft US-Präsidentenwahl: Es kann nur einer gewinnen von beiden - Biden

"Et hätt noch emmer joot jejange"

(Paragraph 3 - Rheinisches Grundgesetz)

 Und eine Rhader Weisheit 

Veröffentlicht am 06.11.2020

 

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