Bundespolitik Aktuell: Corona zwingt zu drastischen Einschränkungen des öffentlichen Lebens
Im gesamten November steht die Ampel auf rot. Bund und Länder haben entschieden. Das hat Auswirkungen auch vor Ort.
Morgen mehr
Veröffentlicht am 29.10.2020
Im gesamten November steht die Ampel auf rot. Bund und Länder haben entschieden. Das hat Auswirkungen auch vor Ort.
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Veröffentlicht am 29.10.2020
Die seltsamen Finanzgeschäfte des Vatikans - Heilig geht anders
Die Katholische Kirche ist reich. Sie verfügt nicht nur über enormen Grundbesitz in vielen Ländern der Welt, sondern auch über riesige Finanzmittel. Eine eigene Bank sorgt dafür, dass hereinkommende (Spenden)Gelder gut, sprich vermehrend, angelegt werden. Ein Kardinal im Rang eines Vatikanstaatssekretärs, hat in London zwischen 2014 und 2018 immerhin 350 Millionen (!) Euro in einen Luxustempel aus Büros und Läden investiert - und versenkt. Die Folge: Absetzung durch den Papst. Damit nicht genug. Die Verhaftung der 39jährigen Vertrauten des Kardinals sorgte für weitere Aufregung im Vatikan. Der Vorwurf, 500.000 Euro für Luxusartikel von Gucci, Prada und Chanel veruntreut zu haben. Der Papst versucht aufzuräumen. Eine Aufgabe an der Joseph Ratzinger schon gescheitert ist. Die vatikaneigene Finanzaufsicht erhielt kürzlich in Form einer Razzia Besuch. Die Vorwürfe sind unglaublich. Eine Formulierung, die zur Kirche eigentlich nicht passt. Geldwäsche, Bestechungsgelder, ..., die Liste der Vorwürfe ist lang. Der Vatikan hat in dieser Angelegenheit seine Unschuld verloren. Nach den Missbrauchsskandalen nun das. Der Papst, der eine arme Kirche für die Armen dieser Welt vorlebt, wird sicherlich nicht selten am Anspruch und der geerbten Wirklichkeit (ver)zweifeln.
Eigener Bericht auf Grundlage eines Artikels in der ZEIT mit der Überschrift „Wem kann der Papst jetzt noch trauen?“; 22. Oktober 2020
Veröffentlicht am 29.10.2020
Projekt LEADER - da war doch was - Eine Idee aus Rhade
Der ländliche Rhader Raum soll aktuell zukunftsfähig gemacht werden. Das ist gut und lange überfällig. Dazu hat die Stadtverwaltung externen Sachverstand eingekauft, um herauszufinden, wie so etwas geplant und umgesetzt werden kann. Bürger sollen mit Ideen helfen, dazu das Richtige zu finden. An dieser Stelle wurde in mehreren Teilen aufgezeigt, dass es bereits mit Bürgerbeteiligung erarbeitete Konzepte gibt, die seit Jahren auf die Umsetzung warten. Heute wollen wir die Verwaltung an ein Projekt aus dem Jahr 2014 mit dem Namen LEADER erinnern. Das Ziel: Stärkung des ländlichen Raums. Die Dorstener Verwaltung und engagierte Bürger haben in Workshops Ideen produziert. Sie ergänzen bestens den gültigen Rhader Rahmenplan, der im gleichen Jahr einstimmig vom Stadtrat verabschiedet wurde. Ein Blick in die LEADER-Protokolle zeigt, dass die neuerliche Befragung absolut überflüssig ist. Eine besondere Projektidee stammt aus Rhade. Überschrift: Energieversorgung und Klimaschutz. Das Ziel: In mehreren Schritten die Rhader Energieversorgung auf 100% erneuerbare Energien umzustellen. Projektträger sollten u. a. Stadtwerke in unserer Region sein. Partner, neben der Verwaltung, unsere Bevölkerung, Stadtplaner, Forstämter, ... Die Teil-Finanzierung sollte über Fördermittel erfolgen, die von der EU, dem Land NRW, der Stadt, dem Naturpark Hohe Mark bereitgestellt werden. „Kann man doch mal dran erinnern“, so ein Kurzkommentar eines beteiligten Rhaders im Jahr 2014.
Veröffentlicht am 28.10.2020
Streit im Bewerbertrio. Merz sieht Verschwörung gegen sich. Vorsitzendenwahl gerät zur Zerreißprobe. Unruhe wird zur Unzufriedenheit. Von oben nach unten. Zurückliegende Häme gegenüber der SPD-Vorsitzendensuche wird zum Bumerang.
Veröffentlicht am 27.10.2020
Kommunalpolitisches Vakuum darf kein Dauerzustand sein
Fast 6 Wochen nach der Kommunalwahl ist keinerlei Aufbruchstimmung bei den Dorstener Parteien erkennbar. Während die SPD, fast verständlich, sich noch immer in gewisser Schockstarre befindet, scheint die CDU sich „tot gesiegt“ zu haben. Alle Direktmandate gewonnen und die Wiederwahl des Bürgermeisters erreicht - trotzdem Schweigen auf der ganzen Linie. Übertroffen nur noch von den Grünen, denen auch etwas bei der Wahl in den Schoß gefallen ist, mit dem sie scheinbar nichts anfangen können. Die FDP und die Linkspartei teilen das Schicksal der SPD, (noch) nicht richtig verstehen zu können, warum die Dorstener Wählerinnen und Wähler nicht differenzierter abgestimmt haben. Das kommunalpolitische Vakuum, das die Dorstener Parteien zur Zeit bilden, füllt die Verwaltung „spielend“ aus. Das darf aber kein Dauerzustand sein. Die Kommunale Selbstverwaltung funktioniert nur, wenn der gewählte Stadtrat seine Kontrollaufgaben wahrnimmt und die Parteien begleitend agieren. Die Dorstener Zukunft ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Es wird Zeit, die ehrenamtlichen Parteifunktionäre daran zu erinnern. 6 Wochen nach der Wahl.
Ein kommunaler Weckruf aus Rhade
Veröffentlicht am 27.10.2020
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