Gesellschaft Andere Länder, andere Sitten – Andere Religionen, andere Rituale

Eine Rhader Beobachtung, gepaart mit einem gut gemeinten Hinweis

 

Wir sind ein weltoffenes Land. Wir respektieren Andersgläubige ebenso wie Menschen mit anderer Hautfarbe. Unser Grundgesetz ist im Artikel 3 und 4 unmissverständlich. Sicherlich werden nicht wenige unter uns lebende Muslime die christlichen Symbole und Rituale auf Anhieb verstehen. Umgekehrt fragen wir vielleicht, warum Menschen anderen Glaubens eine Kippa oder einen Turban tragen, oder warum sie ihre Teppiche häufig waschen. Letzteres geschieht, um rein vor Gott zu treten. Also absolut nachvollziehbar. Ob aber die gewaschenen Teppiche so, wie im Bild gezeigt, tagelang über Balkonbrüstungen liegen müssen, darf hinterfragt werden. Es wäre doch eine gute Idee, wenn der Hausbesitzer oder die Vermietungsgesellschaft, Teppichstangen im Hof oder Garten aufstellen würden. Dann wäre dem religiösen Reinlichkeitsaspekt ebenso gedient, wie den Nachbarn, die andere Wertvorstellungen in Bezug auf eine ansehnliche Hausfassade, zum Beispiel in Rhade, haben. Gegenseitiger Respekt unterstützt das Zusammengehörigkeitsgefühl.

 

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 15.06.2020

 

Allgemein Politischer Wetterbericht Dorsten

Ein gewaltiges Tief bestimmt unser Wetter in den nächsten Tagen und Wochen. Mehrere Gewitter haben bereits für enorme Schäden gesorgt. „Es wird lange dauern, bis die Aufräumarbeiten beseitigt sind“, so der Krisenstab, der ununterbrochen tagt. Erkennbar ist, dass durch die Dauerbelastung eine gewisse Müdigkeit der Helfer nicht zu übersehen ist. „Wir benötigen dringend Verstärkung, um unsere Aufgaben nachhaltig zu erfüllen. Wenn die Bürger das in uns gesetzte Vertrauen verloren haben, müssen wir das Rettungsteam ganz neu aufbauen“, so der dramatische Appell des Krisenmanagements. Die weiteren Wetteraussichten versprechen keine schnelle Änderung. 

Quelle: Wetterstation Rhade

Veröffentlicht am 14.06.2020

 

Kommunalpolitik SPD Dorsten – Der Paukenschlag

Jennifer Schug hat aufgegeben

 

Sie war als Quereinsteigerin der Hoffnungsträger der Dorstener Sozialdemokratie. Nach diversen innerparteilichen Querelen, die sich wie ein roter Faden immer mal wieder durch Dorstener SPD-Parteigeschichte ziehen, übernahm sie vor 5 Jahren Verantwortung, wurde Stadtverbandsvorsitzende und aktuell Kandidatin für den Bürgermeisterposten in der Lippestadt. Nun hat sie überraschend „hingeschmissen“. Die Dorstener SPD blickt (mal wieder) auf einen Scherbenhaufen. Die Frage nach dem Warum ist relativ leicht zu beantworten, weil sich das Muster auf allen politischen Ebenen und den Parteien zeigt. Wer hat letztendlich das Sagen? Ständig konkurrieren zwei politische Kraftzentren miteinander. Einerseits ist es die Partei und deren Mitglieder, andererseits sind es die Mandatsträger in den Fraktionen. Theoretisch gibt die Partei die Richtung vor, praktisch bestimmen aber die Fraktionen im Bund, den Ländern und den Kommunen über Inhalt und Tempo. Diesen Widerspruch aufzulösen, scheint unmöglich zu sein und führt regelmäßig zu persönlichen Enttäuschungen und Rücktritten, (fast) immer nur auf Parteiebene. Der Dorstener Paukenschlag gehört sicherlich auch in dieses Muster.

 

Ein Wochenendkommentar aus Rhade

Veröffentlicht am 13.06.2020

 

Mustergültig - der neue Weg zwischen der Ringstraße und der Lembecker Straße (Baugebiet Alter Sportplatz) Allgemein Neue Rhader Wegeverbindung - Gut, aber warum geht es nur hier?

Baugebiet Alter Sportplatz. Um von der Lembecker Straße zur Ringstraße zu Fuß oder mit dem Rad zu kommen, wurde ein vorbildlicher Weg angelegt. Während hier 2020 sofort "Nägel mit Köpfen" gemacht wurden, wird über die weitaus wichtigere, gestern vorgestellte Wegeverbindung "Pättken", seit Jahren, genauer, seit Jahrzehnten, erfolglos diskutiert. "Stärkung des ländlichen Raums" heißt ein neues Projekt der Stadt Dorsten. Hier besteht dringend Handlungsbedarf. Und ein Beispiel, wie es aussehen muss, zeigt das heutige Foto.  

Veröffentlicht am 12.06.2020

 

Gesellschaft Aktuell: „Hüte Dich vor pauschalen Urteilen und Bewertungen“

SPD-Vorsitzende in der Kritik

 

Saskia Esken hatte Amerika im Blick, um dann den Abzweig nach Deutschland zu nehmen. Während jenseits des Atlantiks die Polizei weltweit und berechtigt kritisiert wird, verbietet sich ein pauschaler negativer Vergleich mit den deutschen Ordnungshütern. Die Betonung liegt auf pauschal. Das schließt Kritik an hier dokumentiertem Fehlverhalten nicht aus. Saskia Esken ist gut beraten, künftig differenzierter zu urteilen.

 

Ein Rhader SPD-Ratschlag von unten zur SPD nach oben

Veröffentlicht am 11.06.2020

 

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