Zwei Bäume bilden starkes Symbol
Seit Oktober 2018 wächst in Rhade ein Apfelbaum, der den Namen DORSTEN trägt. Gestern berichteten wir über den Partnerbaum im Bürgerpark Stadtkrone, der auf unseren Namen RHADE „getauft“ wurde. Beide Bäume bilden ein Symbol der Zusammengehörigkeit zwischen der Lippestadt und Rhade. Gestern wurde beobachtet, dass erste Blüten beim Dorstener Baum RHADE gesichtet wurden. Heute können wir stolz mitteilen, dass auch DORSTEN im Rhader Kreuzungsbereich Schlehenweg/Dillenweg viele Blüten trägt. Ein gutes Zeichen, dass da etwas angegangen ist. Hier und da. Hoffen wir, dass nach der starken Symbolik, auch Früchte wachsen und geerntet werden können. Rhade kann es gebrauchen und hat es verdient.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 15.04.2020
Ein Kurzbesuch im Stadtkrone-Bürgerpark
Seit 1975 gehören mehrere ehemals selbständige Gemeinden zu Dorsten. Rhade ist eine von ihnen. Um das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Identifikation mit der Lippestadt zu stärken, gab es viele Bemühungen der Verwaltung und des Stadtrates. Eine, die nachhaltig in Erinnerung bleiben wird, wurde aber von Dorstener Bürgern gestartet. Am 11. Mai letzten Jahres wurde der von uns gepflanzte Baum im Bürgerpark Stadtkrone, zwischen Lippe und Kanal gelegen, eingeweiht . Ein Baum, der unseren Namen trägt. RHADE. Nun wächst und gedeiht er prächtig in der Nachbarschaft der anderen Stadtteilbäume und Partnerstädte Dorstens. Während RHADE bereits blüht und fest verwurzelt scheint, dürsten einige andere nach viel mehr Aufmerksamkeit. Was macht aber der Baum DORSTEN, den wir parallel in Rhade gepflanzt haben? Dazu morgen mehr.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 14.04.2020
Wie aus vorgegebenen Stichworten, eine Geschichte entstanden ist
Die folgende Kurzgeschichte erreichte uns nach dem gestrigen Text auf dieser Internetseite, die wir heute veröffentlichen wollen. Der Leser, der ungenannt bleiben möchte, hat die vorgegebenen Stichworte als Osterrätsel aufgefasst und eine passende Kurzgeschichte formuliert:
Von Abstand über Beistand bis zur Zivilcourage
Wer den empfohlenen Abstand in dieser Krise nicht einhält, darf als Mensch mit zuwenig Anstand und Charakter bezeichnet werden. Mit seinem Egoismus und seiner gelebten Individualität hemmt er den Fortschritt in der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Etwas mehr Demut und Phantasie, die Organisation und die Qualität der Gesundheitsämter zu unterstützen, wäre angebracht. Hilfsbereitschaft, Solidarität und Zivilcourage sind gefragt, Die Liebe zum Leben und zur Natur sind rationale, universale Werte der Menschheit, multikulturell gültig. Sie macht auch vor der weltumspannenden Globalisierung nicht halt. Lasst uns diese Werte teilen, damit wir gemeinsam in Jubel ausbrechen können, wenn dieses XXL-Virus aus China besiegt wurde. Wer will daran zweifeln? Sie wären die ersten Verlierer. „Wunder gibt es immer wieder“, lautet eine bekannte Liedzeile. Wir halten es aber mehr mit Vernunft.
Veröffentlicht am 13.04.2020
Ein Virus zerstört Leben und Existenzen
Es ist gut, dass die grassierende Corona-Pandemie mit allen Mitteln die uns zur Verfügung stehen, bekämpft wird. Der plakative Begriff „Abstand ist Anstand“ muss der Vollständigkeit wegen um den Begriff Beistand erweitert werden. Beistand verdienen die Erkrankten, das Pflegepersonal, die Ärzte ebenso wie die Arbeitnehmer sowie die Unternehmer, hier wie dort. Beistand ist das Wort der Stunde. Versuchen wir mit weiteren Buchstaben Worte zu bilden, die als Kette Halt, sprich Beistand gewähren sollen:
C wie Charakter
D wie Demut
E wie Egoismus
F wie Fortschritt
G wie Globalisierung
H wie Hilfsbereitschaft
I wie Individualität
J wie Jubel
K wie Krise
L wie Liebe
M wie multikulturell
N wie Natur
O wie Organisation
P wie Phantasie
Q wie Qualität
R wie rational
S wie Solidarität
T wie teilen
U wie universal
V wie Verlierer
W wie Wunder
X wie XXL
Y wie Yoga
Z wie zweifeln und Zivilcourage
Die Rhader Sozialdemokraten wünschen Frohe Ostern und den Lesern Spaß und Kreativität, aus dem Wortspiel eine eigene Geschichte zu gestalten.
Veröffentlicht am 12.04.2020
Finanzminister Olaf Scholz (SPD) als erfolgreicher Krisenmanager
Ruhig, sachlich und unaufgeregt. So präsentiert sich der Finanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz in der größten EU-Krise seit ihrem Bestehen. Die Drohung eines Auseinanderbrechens schwebte über den tagelangen Verhandlungen. Eine wirtschaftliche Katastrophe, nicht nur für Deutschland, wäre die Folge gewesen. Seine Überlegung, nicht einfach neue Schuldscheine zu drucken, sondern die bisherigen Finanz-Werkzeuge so zu modifizieren, dass sie nicht diskriminierend den taumelnden Südländern finanziell über die ersten Runden helfen, fanden dann doch die Zustimmung der beteiligten Eurostaaten. Olaf Scholz, inzwischen in der Beliebtheit der Bundesbürger auf Augenhöhe mit der Kanzlerin, ist ein Garant für Seriosität und Glaubwürdigkeit. Eigenschaften, die besonders in Krisenzeiten zeigen, ob ein Politiker fähig ist, ein Land zu führen, oder eher mit forschen Sprüchen Eindruck schinden will. Wer jetzt Friedrich Merz (CDU) im Hinterkopf hat, liegt nicht falsch. Der Sozialdemokrat Olaf Scholz ist zur rechten Zeit am richtigen Platz. Gut für Deutschland. Gut für die SPD.
Ein Zwischenruf aus Rhade
Veröffentlicht am 11.04.2020