Kommunalpolitik Jetzt schlägt´s 13 - Danke für das erfolgreiche Bürgerforum

Ein kurzer Rückblick und eine angekündigte Fortsetzung

 

Wir haben es geschafft - die nunmehr 13. Veranstaltung in viereinhalb Jahren konnte mit guten Beiträgen und vor gut 60 Besuchern am Montag (02.03.2020) durchgeführt werden. Wir mussten uns leider von unseren "altgedienten" Mitstreitern Britta Faust und Jürgen Dymke vom Orgateam verabschieden. Für eure Arbeit und euren Einsatz an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön!

Aber neue Fäden wurden schon geknüpft und "frisches" Blut hat sich angekündigt! In der nächsten Veranstaltung hoffentlich mehr hierzu! In Kürze werden wir hier das Protokoll zur Veranstaltung veröffentlichen - ich darf noch um etwas Geduld bitten. Wer sich einen Rück- und Überblick über die vergangenen Veranstaltungen verschaffen möchte, kann dies gerne unter dem nachstehenden Link tun.

https://www.rhade.de/buergerforum-rhade/protokolle-buergerforum

Also: bis bald ! Und schon mal vormerken: Die nächste Veranstaltung findet statt am 22. Juni 2020 (CMH / 19.30 Uhr) - also rechtzeitig vor den Ferien noch einmal an Rhade denken!

Übernommen von www.rhade.de , Text Heribert Triptrap

Veröffentlicht am 05.03.2020

 

Landespolitik Aktuell: Bodo Ramelow im 3. Wahlgang gewählt

Thüringen. Die Krise des ostdeutschen Bundeslandes ist beendet. Mit der einfachen Mehrheit wurde Bodo Ramelow zum Ministerpräsidenten wiedergewählt. Seine kurze Antrittsrede verdient das Prädikat "bemerkenswert und an Klarheit nicht zu überbieten." Seine Weigerung, per Handschlag die Höcke-"Glückwünsche" entgegenzunehmen, war ein deutliches Zeichen.

Eigener Beitrag 

Veröffentlicht am 04.03.2020

 

Europa Flüchtlingsdrama: Fassungs- und Ratlosigkeit halten sich die Waage

Darf sich die EU noch Wertegemeinschaft nennen?

 

Es sind Bilder, die sich einbrennen. Kinder, die bei Temperaturen um den Gefrierpunkt in Zelten oder unter Planen leben müssen. Polizisten und Soldaten, die mit Tränengas und Blendgranaten gegen Flüchtlinge vorgehen. Einheimische, die den im Schlauchboot strandenden Flüchtlingen das Anlegen unmöglich machen und mit Stangen auf sie einschlagen. Die Bilder sind real und zeigen Europa heute. An dieser Stelle überwiegt erst einmal das Mitgefühl mit den Menschen, die aus der Hoffnungslosigkeit gestartet und in eine nicht erwartete feindselige Umgebung geraten sind. Dem Mitgefühl folgt eine große Fassungslosigkeit, dass die sogenannte Wertegemeinschaft EU seit Jahren überhaupt nicht weiß, wie sie das entstandene Problem mit Humanität lösen soll. Alles wird aber von einer riesigen Ratlosigkeit überlagert, die mich und Dich, unsere Gesellschaft und unsere Politiker erfasst hat. Wir dürfen nicht zulassen, dass wir uns an das Elend gewöhnen. Wir müssen uns einmischen. Wir müssen laut sagen, dass wir mit dem brutalen Vorgehen gegen Flüchtlinge nicht einverstanden  sind. Wir müssen unsere Politiker auf allen Ebenen, in allen Parteien „zwingen“, nicht mehr still zuzusehen. Besser passt hier, nicht mehr wegzusehen.

Ein emotionaler Zwischenruf aus Rhade 

Veröffentlicht am 04.03.2020

 

Gesellschaft Auf dem rechten Auge blind? Dagegen kann man etwas tun!

Der SPD-Fraktionsvorsitzende im NRW-Landtag hat einen Plan

Liebe Leserin,lieber Leser in Rhade
Bottrop, Essen, Kassel, Halle, Hanau.
Innerhalb von kaum mehr als 12 Monaten hat uns eine Vielzahl schrecklicher Verbrechen vor Augen geführt, dass der rechte Terror in unserem Land wieder an der Tagesordnung ist.
Vor nicht einmal zwei Wochen hat der Generalbundesanwalt zudem eine mutmaßlich rechtsextremistische Terror-Zelle dingfest gemacht, die offenbar die schlimmsten Anschläge in der deutschen Nachkriegsgeschichte geplant hat. 
Allein dass sie entdeckt worden ist, lässt aber noch nicht den Schluss zu, dass die Gefahr dadurch gebannt ist. Darauf hatte mein Fraktionskollege Sven Wolf bereits vergangene Woche Dienstag hingewiesen. Und nur zwei Tage später wurden zehn zum Teil noch junge Menschen Opfer einer rassistischen Gewalttat im hessischen Hanau.
Auch wenn diese beiden Ereignisse bzw. Taten nicht im direkten Zusammenhang stehen mögen, so machen sie doch eines deutlich: Sie sind verbunden durch eine menschenverachtende Ideologie. 
Diese Ideologie bedroht unsere offene und liberale Demokratie. Deshalb möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich betonen: Niemand kann und darf deshalb mehr von „psychisch kranken Einzeltätern“ sprechen. Die Bedrohung ist systematisch. Und sie ist real.
Wir dürfen jetzt keine Zeit mehr verlieren. Und wir müssen endlich mit dem Stückwerk aufhören, das den Kampf gegen Rechts bisher geprägt hat.
Was wir brauchen, ist ein Masterplan gegen Rechtsextremismus. Einen Entwurf dafür habe ich gestern vor Vertretern der Presse vorgestellt. 
Wir wollen diesen Masterplan kommende Woche als Antrag für das Plenum beschließen. Dabei haben wir den Antrag bewusst fachübergreifend angelegt, weil wir davon überzeugt sind, dass der Kampf gegen Rechts nur ganzheitlich gewonnen werden kann. 
Unser Plan umfasst 55 Maßnahmen aus dem Bereich der Innen- und Justizpolitik, aus dem Bereich von Kinder, Bildung und Jugend sowie aus dem Integrations-, Wissenschafts- und diversen Querschnittsbereichen.
Seit über einem Jahr haben wir als SPD-Fraktion immer wieder diverse Initiativen gegen den Rechtsextremismus im Landtag gestartet. Bisher ohne Reaktion durch die Landesregierung.
Es wird Zeit, dass Schwarz-Gelb endlich handelt.
Jetzt!
Euer / Ihr
Thomas Kutschaty

Die Rhader SPD wird den Masteerplan in den nächsten Tagen auf dieser Seite präsentieren

Veröffentlicht am 03.03.2020

 

Allgemein Heute - Rhade trifft sich beim Bürgerforum

Heute im Carola-Martius-Haus um 19.30 Uhr

Wenn Dein Herz für Rhade schlägt, wenn Du Deinen Lebensraum verbessern willst, kurz, wenn Du mit anpacken willst, um Rhade zukunftsfähig zu gestalten, dann sei dabei. Rhade braucht Dich!

Veröffentlicht am 02.03.2020

 

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