Rhade - eine unbekannte Perle im Naturpark Hohe Mark
Es ist eine bunte Mischung von ca. 10 Rhader Bürgern, noch ist weibliche Unterstützung Mangelware, die sich in unregelmäßigen Abständen trifft, um gemeinsam dem „schlummernden“ Rhader Rahmenplan Leben einzuhauchen. Ihre Erkenntnisse haben sie auf den Treffen des örtlichen Bürgerforums vorgestellt und grünes Licht für die Umsetzung erhalten. Nun liegt ein interessantes Informationsblatt vor, neudeutsch FLYER, das Rhade in ein besonderes Licht rückt. „Rhade - eine unbekannte Perle des Naturparks“, heißt es unübersehbar auf der Titelseite. Es ist eine liebevoll gestaltete Werbebroschüre der genannten Rhader, ehrenamtlich und nicht Partei gebunden agierend, um den sanften Tourismus innerhalb des riesigen Naturparks Hohe Mark auch in Richtung Rhade zu leiten. Das Infoblatt wird in diesen Tagen an vielen Stellen unseres Stadtteils und in der Nachbarschaft ausgelegt. Rhade hat was, hieß es bereits mehrfach an dieser Stelle. Nun wird mit diesem bestechenden Argument professionell geworben. Damit ist auch der Beweis angetreten, dass es sich lohnt, sich für seinen Lebensmittelpunkt einzusetzen. Gerne kann der Arbeitskreis um weitere Interessenten erweitert werden, so Burkhard Averkamp, Sprecher, am Abschluss jedes Treffens. Kontakt: averkamp@live.de
Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 01.02.2020
Wer ist da eigentlich verantwortlich?
Rhade ist verkehrstechnisch bestens aufgestellt. Neben einem engmaschigen Straßennetz mit Autobahnanschluss, hat Rhade auch (noch) einen Bahnhof zu bieten. Er soll in Zukunft nicht nur eine Haltestelle für Pendler sein, sondern auch Ausgangspunkt für Touristen. Touristen, die aus der Region kommen, um die beeindruckende Landschaft rund um Rhade per Rad oder zu Fuß zu erobern. Anschließend kann die breit aufgestellte örtliche Gastronomie als Gastgeber fungieren, bevor die Rückfahrt mit der Bahn wieder angetreten wird. Also eine win-win-Situation für alle Beteiligten. Der Bahnhof spielt eine wichtige Rolle im Konzept der Rhader Zukunftsmacher. Wenn er aber weiter so ungepflegt daherkommt, ist er eher abweisend als einladend. Keine gute Visitenkarte. Wer hat hier den Hut auf? Wer ist für die Pflege rundherum verantwortlich und wer für das kleine Unterstellgebäude? Fragen, die im Rathaus behandelt werden und praktische Verbesserungen nach sich ziehen sollten. Nicht morgen, sondern sofort!
Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 31.01.2020
Fakten zwingen zum Handeln. „Es kann so nicht weitergehen“
Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit spielen sich wahre Dramen bei den deutschen Milchbauern ab. Wegen der Überproduktion erzielen sie einen zu niedrigen Marktpreis, der jährlich für 3 bis 4 Prozent der Höfe das Aus bedeutet. Aber es gibt einen weiteren Aspekt, der fassungslos macht. Dass Kühe nur Milch geben, wenn sie auch kalben, wissen zwar nicht mehr alle Verbraucher, führt aber zu einer „Überproduktion“ der Kälber in riesiger Zahl. Bisher wurden sie ins Ausland verkauft. Lebend. Einige Transporte waren aber mit dem Tierschutz nicht mehr in Einklang zu bringen. Die Folgen: Transportbeschränkungen. Nicht benötigte Kälber drängen auf den deutschen Verkaufsmarkt. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Und der liegt bei durchschnittlich 8, in Worten acht Euro je Tier. Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter urteilt völlig zu Recht, dass das nicht so weiter gehen kann. Eine Aufforderung an die Politik. Die spielt sich aber nicht nur in Berlin, sondern maßgeblich in Brüssel ab. Seit Jahren werden die Schuldzuweisungen vom Landwirt zur Politik und weiter zum Verbraucher durchgereicht. Nur ändern tut sich wenig. An dieser Stelle könnte der sich zur Zeit abspielende Kälberskandal viel drastischer beschrieben werden. Wer mehr wissen und etwas ändern will, sollte den Artikel „Jetzt noch billiger - Milchbauern wollen Milch, keine Kälber“ lesen, der in der ZEIT am 16. Januar 2020 erschienen ist. Die Autorin Merlind Theile: „Für ein Kalb bekommt der Bauer oft gerade mal 8 Euro. Wie kann ein lebendes Tier so wenig wert sein?“
Eigener Bericht auf Grundlage des zitierten ZEIT-Artikels
Veröffentlicht am 30.01.2020
Es gibt viel zu tun
Tue Gutes und sprich darüber. Die Stadtverwaltung „verkauft“ alle Meldungen bereits als Erfolg, auch wenn es bisher nur Absichtserklärungen sind. Dadurch werden Erwartungen geweckt, die auch eingelöst werden müssen. Gerade Rhade hat auf diesem Gebiet negative Erfahrungen machen müssen. Es gab Ideen, Bürgerbeteiligung, Ratsbeschlüsse - aber keine Umsetzung. Jetzt soll alles besser werden. Die örtlichen Sozialdemokraten, die sich bisher als Kreativ-Abteilung in Rhade einen Namen gemacht haben, werden den angekündigten Prozess weiter aktiv und kritisch begleiten. Rhade hat es seit langem verdient, aufgewertet zu werden. Das Foto zeigt zum Beispiel einen Rad-und Wanderweg, der von Rhade über Deuten nach Dorsten führt. Der Belag ist bei Regenwetter unzumutbar. Mehrere Hinweise, etwas zu ändern, verliefen bisher im Sande. Obwohl es nur um ein kleines Teilstück geht, scheinen weder Personal- und Finanzkapazitäten in Dorsten dafür vorhanden zu sein. Wie soll dann das angekündigte großartige Förderprogramm umgesetzt werden?
Veröffentlicht am 29.01.2020
Wir dürfen stolz auf unseren Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier sein. Er hat in Israel in Yad Vashem sprechen dürfen. Vor den Augen der Weltöffentlichkeit und über 50 Staatspräsidenten. Das alleine wäre schon bedeutsam, aber das, was und wie er es gesagt hat, bleibt dauerhaft in Erinnerung. Frank-Walter Steinmeier hat Deutschland und uns Deutsche auf schwierigen diplomatischem Terrain bestens vertreten. Danke. 3 Auszüge seiner Rede vorab. Die gesamte Rede ist auf der Internetseite www.bundespraesident.de zu lesen.
Eigener Text
- Ich bin dankbar für das Wunder der Versöhnung
- Der industrielle Massenmord an sechs Millionen Jüdinnen und Juden, das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte – es wurde von meinen Landsleuten begangen
- 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz stehe ich als deutscher Präsident vor Ihnen allen, beladen mit großer historischer Schuld. Doch zugleich bin ich erfüllt von Dankbarkeit: für die ausgestreckte Hand der Überlebenden
Veröffentlicht am 28.01.2020