Kommunalpolitik Plötzlich Zeit, um nachzudenken

Was will ich? Mit wem will ich? Was können WIR erreichen?

Eine Krise zwingt uns immer auch auszuloten, was „morgen“ anders gemacht werden müsste. Anders heißt natürlich - besser. Neben vielen Bereichen, Familie, Beruf, Freunde, gehört das politische Engagement ebenfalls dazu. Die wichtigste Ebene unseres Lebensmittelpunktes ist die Kommune. Diejenigen, die sich bisher an vorderster „Front“ engagieren, werden von den Sachzwängen der Tagespolitik quasi „aufgefressen“. Querdenken hat da keinen Platz. Plötzlich - eine neue Situation. Zeit! Das muss nicht Langeweile bedeuten. Das schafft Raum, neue Wege zu gehen. In unserer Flächenstadt Dorsten gibt es weiße Flecken. Ein Beispiel: Das städtische Kultur- und Bildungsangebot macht bisher einen Bogen um Rhade. „Das geht gar nicht“, so eine Feststellung, der nichts entgegengesetzt werden kann. Auf weitere Beispiele wird heute verzichtet. Der Kabarettist Fritz Eckenga glänzte lange mit dem Text: "Musst du mal drüber nachdenken. Inne Halbzeit. 15 Minuten. Schaffst du schon!" Dem ist nichts hinzuzufügen.

Nachdenkzeilen aus Rhade - wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 17.03.2020

 

Gesellschaft Trotz Corona: „Vorwärts - und nicht vergessen, die internationale Solidarität“

Sozialdemokraten standen immer auch auf der Seite der Hilfesuchenden und Ausgegrenzten - Das muss so bleiben

Ja, das Virus macht Angst. Ja, wir stellen fest, fast machtlos zu sein. Ja, wir müssen lernen, mit einer ganz neuen Situation zu leben. Aber, wir sollten dabei den Blick nicht nur auf uns richten. Der Blick über den Tellerrand hat uns Sozialdemokraten seit über 150 Jahren ausgezeichnet. Unsere Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität beziehen gedanklich alle Menschen weltweit ein. Das Godesberger Programm ist seit 1959 unser Grundsatzprogramm. Es lohnt sich, auch 61 Jahre später, da mal (wieder) einen Blick hineinzuwerfen. Daraus können wir nämlich die Energie ziehen, die nötig ist, uns weiterhin gesellschaftspolitisch zu engagieren. „Der Mensch steht im Mittelpunkt“. Ein Anspruch, der sich leicht ausspricht, aber ungeheure Energie verschlingt, um ihn umzusetzen. „Es gibt viel zu tun. Also packen wir es an“. Eine Plattitüde zwar, aber aktueller denn je.

„Die Sozialdemokraten werden gebraucht - heute und morgen“, stellen Rhader Sozis zum Wochenanfang fest

Veröffentlicht am 16.03.2020

 

Allgemein Die Woche ist um

Ein Versuch, sie in möglichen Buchtiteln zu erfassen

- Corona: Die Lähmung des Lebens

- Politiker: Die tun was

- Finanzen: Die plötzliche Entdeckung voller Kassen

- Fußball: Wir haben jetzt auch verstanden

- USA 1: ICH und Gott

- USA 2: Ich war der Größte - Ein Schaumschläger erinnert sich

- Schulen und Kitas: Ferien auf engstem Raum

- Zu guter Letzt ein frommer Wunsch:

Wenn Du denkst es geht nicht mehr, dann kommt von irgendwo ...

Veröffentlicht am 15.03.2020

 

Gesundheit Corona - eine Katastrophe bahnt sich an - auch wirtschaftlich

„Das hatten wir noch nie - das ist für alle Neuland - das müssen wir gemeinsam bewältigen“

Anfangs war China noch weit weg. Noch feierten wir Karneval und gingen zum Fußball. Jetzt sind wir konsterniert. Das Virus bedroht unser Leben, besonders das der Generation 70 plus. Die Wirtschaft kommt zum Erliegen. Die Börsen brechen ein. Unternehmen geraten in finanzielle Schieflage. In der Folge wird die Arbeitslosigkeit steigen. Politik kann nur begleiten. Finanzminister  Olaf Scholz (SPD) sagt zu, die Kasse zu öffnen und die Schwarze Null abzuhaken. Gut so. Krisenmanagement - mehr geht nicht. Parteipolitik hilft gar nicht. Nur eine übergroße Koalition aller Parteien. Einige Politiker in verantwortungsvoller Position zeigen, dass sie etwas können. Bei anderen, hier geht der Blick in die USA, verschlägt es einem die Sprache. „So einen Doofkopp wie Trump hat weder Amerika noch die Welt verdient“, lautet das vernichtende Urteil nicht weniger. Vielleicht erkennen sogar die Amerikaner, dass sie da eine grandiose Fehlbesetzung ins Amt gehievt haben. Versuchen wir, zu verstehen. Zu verstehen, dass wir alle helfen müssen, die Krise mit Anstand, Sachlichkeit und Solidarität „über die Bühne“ zu bringen. Und diese Krise kann Monate und Jahre dauern. Keine Kaffeesatzleserei, sondern die Wiedergabe der Expertenmeinung.

Nochmals ein besorgter Zwischenruf aus Rhade zum beginnenden Ausnahmezustand

Veröffentlicht am 14.03.2020

 

Gesundheit Corona-Virus lähmt weltweit das Leben

Auch Rhade ist betroffen - Nicht auf die leichte Schulter nehmen

Wie gehe ich mit den Informationen um, die uns vorbereiten, eine Krankheitswelle mit ungeahnten Ausmaßen wird über uns hinwegziehen? Ignorieren? Kleinreden? Oder doch Vorsicht walten lassen? Die richtige Antwort ist relativ einfach. Verantwortungsvoll handelt, wer den Empfehlungen des Robert Koch-Institutes, der Virologen-Experten und unserer Gesundheitsämter folgt. Der Gesundheitsminister der GroKo, Jens Spahn, zeigt Profil als Krisenmanager. Seiner, von allen Fachleuten unterstützte Aufforderung, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, um unser Gesundheitssystem nicht zu überfordern, müssen wir folgen. Im eigenen Interesse. Das heißt, für eine Übergangszeit auf alle Termine zu verzichten, die aufschiebbar sind. „Das schaffen wir“, so sollte unsere Einstellung zur Krise sein.

Ein Rhader Appell zur Corona-Krise

Veröffentlicht am 13.03.2020

 

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