Rhader Sonntagsgedanken
Es wird nie mehr, wie es mal war! Pessimismus? Nein, eine realistische Feststellung. Eine Pandemie, den Begriff hatten wir schon fast aus unserem Sprachgebrauch verbannt, zeigt, wie verletzlich wir sind. Eine Krankheitswelle rast durch unser Land, durch Europa, durch alle Erdteile. Sie hinterlässt Fassungs- und Ratlosigkeit und – Tote in großer Zahl. Sie wird unser aller Leben in einigen Wochen, vielleicht sind es auch Monate, völlig verändern.
- Wir werden unser Gesundheitssystem überdenken müssen
- Wir werden unsere Gewohnheiten verändern müssen
- Wir werden unsere Lieferketten und die dazugehörige Logistik neu ordnen müssen
- Wir werden unser Finanz- und Wirtschaftssystem stabilisieren müssen
- Wir werden ….
Das sind Gedanken, die in die Zukunft reichen. Konzentrieren wir uns auf die Gegenwart. Zeigen wir, dass wir solidarisch sind und uns gegenseitig helfen. Dann wird sich automatisch der Optimismus wieder einstellen. Wir wollen mit unseren täglichen gesellschaftspolitischen Informationen dazu beitragen.
Bleiben Sie gesund!
Veröffentlicht am 22.03.2020
Ein sinnloser Krieg und die Folgen
Am 22. März 1945 wurde die Lippestadt mit einem Bombenteppich überzogen. Tote, Verletze, Schutt und Asche. Englische Flugzeuge warfen ihre tödliche Last, nur 1 ½ Monate vor dem Ende des 2. Weltkrieges, über Dorsten ab. Jede Frage nach dem WARUM verbietet sich heute, kennt man die Geschichte. In Kurzfassung: Deutschland hat den Krieg begonnen und unendliches Leid über die überfallenen Nachbarländer gebracht. Dazu das menschenverachtende, millionenfache Morden aller anders Denkender, aller anders Aussehender, aller anders Glaubender. Erst eine Allianz der Amerikaner, Engländer, Franzosen und Russen zwang die deutschen Aggressoren in die Knie. Idiotische deutsche Durchhalteparolen an die Zivilbevölkerung verlängerte die Leidenszeit auf allen Seiten. So beschlossen die späteren Befreier vom Nationalsozialismus, die Bevölkerung auch durch Bombardierung zu demoralisieren. Ein Kriegsmittel, äußerst umstritten, wird leider auch aktuell noch überall auf der Welt eingesetzt. Der heutige Tag ist eine gute Gelegenheit, sich zu erinnern, und ohne WENN und ABER sich dem Friedensdienst zuzuwenden. Dass aus Feinden Freunde geworden sind, zeigt, dass dieser Weg alternativlos ist. Der 22. März muss in Dorsten ein Erinnerungs-, Mahn- und Gedenktag bleiben.
Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 21.03.2020
Wer könnte meine Hilfe gebrauchen?
Der Rhader und Dorstener Appell:
Frage jetzt bitte nicht, was kann der oder die für mich tun, frage, was kann ich für den oder die tun?
DANKE
Veröffentlicht am 20.03.2020
Der Vision folgt die Ernüchterung mit Katerstimmung
Wer in Bildern spricht, wird überall gut verstanden. Bezeichnen wir also hier die EU mal als Schiff. Nach dem „Gute-Laune-Kapitän“ Juncker steht erstmals eine Kapitänin am Ruder. In der Offiziersmesse sollen weitere 28 gestandene Seeleute den Kurs bestimmen, um sicher im nächsten Hafen anzukommen. Der Wahlspruch lautet: „Eine Hand fürs Schiff, eine Hand für mich“. Plötzlich schwere See. Die erste Ratte ist von Bord gegangen. Nur noch 27. Kein gutes Zeichen. Auf der Brücke versucht Ursula von der Leyen, das, in der Fachsprache bezeichnete Dickschiff, nicht aus dem Ruder laufen zu lassen. Jetzt erweisen sich die 27 Kameraden als Leichtmatrosen. Der Tagesbefehl, eine freie Hand auch dem Schiff zu geben, ist vergessen. „Rette sich wer kann“, so lässt sich das Folgende beschreiben. Die zur Verfügung stehenden 27 Rettungsboote haben abgelegt. Auf der Brücke eine einsame und verlassene Kapitänin. Das Schiff, das 1957 auf den schönen Namen EWG getauft wurde, nach dem ersten Umbau lautete es EG, und nun, nach einem weiteren Decksaufbau, EU, steuert auf die schon klar erkennbaren Klippen an der EU-Außengrenze zu, die in allen Seekarten verzeichnet sind. Crash, Untergang. Nur ein Traum? Ein Albtraum?
Ein Zwischenruf aus Rhade
Veröffentlicht am 19.03.2020
Vorbildliche Informationspolitik des Dorstener Presseamtes
Seit Tagen überschlagen sich die Ereignisse. Die Stadt Dorsten informiert fast „rund um die Uhr“, was noch geht und was nicht mehr. In unserem Interesse. Die Rhader SPD übernimmt heute auszugsweise den aktuellen Text, um die (lebens)wichtigen Infos weiterzureichen. Unsere Bitte: Bleiben Sie gesund und helfen Sie mit, die ernste Krise zu bewältigen.
Ihre Rhader Sozialdemokraten
Pressedienst Stadt Dorsten 17.03.2020
Corona-Virus: Weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens - erste Übersicht
- Osterfeuer und Schützenfeste sind ab sofort untersagt
- Alle Spielplätze im Stadtgebiet sind gesperrt
- Restaurants, Hotels und Imbissstuben mit Zugangsbeschränkung und reduzierten Öffnungszeiten
- Auflagen für Einkaufscenter, Einrichtungshäuser und Geschäfte
- Regelungen für Reiserückkehrer
- Auflagen für Krankenhäuser und Pflegeheime
Im Wortlaut:
Veröffentlicht am 17.03.2020