Ein guter Grund, hineinzusehen (Teil 1 - Präambel)
In welcher Verfassung befindet sich unser Land? Welche Grundsätze und Werte geben uns Orientierung? Fragen, mit der unsere Kanzlerin eine wichtige Broschüre der Bundesregierung zum 70. Geburtstag des Grundgesetzes eröffnet. Wir werden aus dem GG in Abständen auszugsweise zitieren. Auf unsere demokratische Grundordnung dürfen wir sehr stolz sein. Sie muss aber auch täglich neu verteidigt werden. Also schätzen und schützen wir sie.
Präambel
Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben. Die Deutschen in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen haben in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands vollendet. Damit gilt dieses Grundgesetz für das gesamte Deutsche Volk.
Textübernahme Präambel: www.bundestag.de
Vorbemerkung: Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 14.05.2019
„Ein Baum der unseren Namen trägt“
Regen war angesagt, die Sonne hat geschienen. Ein gutes Omen für den zentralen Bürgerpark inmitten der Lippestadt. Das ehrenamtliche Team um den „Parkbürgermeister“ Johannes Kratz, hat nicht nur Glück mit dem Wetter gehabt, sondern auch mit einem attraktiven Programm für einen neuen Treffpunkt der gesamten Stadt geworben. Der erste Programmpunkt des Tages war der Einweihung der 18 Apfelbäume im vorderen Bereich des weitläufigen Parks zwischen Lippe und Kanal vorbehalten. 11 Stadtteile und 7 internationale Städtepartner haben so ein, im wahrsten Sinne des Wortes, wachsendes Symbol der Zusammengehörigkeit geschaffen. Die Idee, in Rhade geboren, hat ganz Dorsten elektrisiert. Und so war es selbstverständlich, dass Rhade per Rad zur Einweihung vor Ort war und so verdeutlicht hat, dass Rhade ein starkes Stück Dorsten ist. Johannes Kratz zeigte sich sehr zufrieden über die Delegationen aus allen Stadtteilen und einigen Partnerstädten. Passend, mit einem Schluck Apfelsaft oder Cidre stießen alle Anwesenden auf ein gutes Gelingen des Bürgerparks an. Der Bürgermeister nahm den gesponnenen Faden auf und dankte insbesondere auch den Organisatoren, die sich in Kürze zu einem Verein zusammenschließen werden. Die Rhader Radler haben sich überzeugt, dass ihr Baum RHADE bereits Blätter treibt und so dauerhaft unseren Stadtteil als Teil des Ganzen positioniert hat. So, wie umgekehrt der Baum DORSTEN am Schlehenweg wächst und gedeiht. Die Rhader Gruppe war zwar überschaubar, dafür aber bestens gelaunt und motiviert, unseren Stadtteil zu vertreten. Um die Symbolik nochmals zu bemühen, müssen künftig noch deutlicher als bisher, 44 Jahre nach Rhades Eingemeindung in die Lippestadt, beide Seiten weitere Wurzeln zum gemeinsamen gesunden Wachstum schlagen.
Dirk Hartwich
11. Mai 2019
Veröffentlicht am 13.05.2019
Spannende Versammlung über Europa
Was weiß ich eigentlich konkret über die unterschiedlichen Ziele der 41 Parteien, die am 26. Mai um unsere eine Stimme buhlen? Überraschend bekamen die Teilnehmer des monatlichen Rhader SPD-Treffens die 38 Fragen vorgelegt, die die Bundeszentrale für politische Bildung ausgewählt hat, um den sogenannten Wahl-O-Mat „zu füttern“. Aus den Antworten wird dann abgeleitet, mit welcher Partei die Übereinstimmung am größten ist. Christoph Kopp, Vorsitzender, wurde als Testperson ausgewählt, um live die Fragen im Internet mit „stimme ich zu“, „stimme ich nicht zu“, oder mit „neutral“ zu beantworten. Alle anderen konnten dann ihre eigene Positionierung überprüfen. Es war letztlich keine Überraschung, dass Christoph Kopp mit der eigenen Partei eine Übereinstimmungsquote von 80%+ erzielte. Erstaunlich aber war, dass die Parteien, die allgemein links von der Mitte eingeordnet werden, nicht weit davon entfernt waren. In der überaus engagierten Folgediskussion wurde davon abgeleitet, dass eine ganz anders zusammengesetzte Koalitionsregierung, wenn rechnerisch möglich, einen Versuch wert gewesen wäre, um unser Land mit neuen Ideen noch zukunftsfähiger zu machen. „Unser oberstes Ziel muss sein, die auseinanderklaffende Schere zwischen arm und reich endlich zu schließen“, so eine Zusammenfassung der überaus engagierten Diskussion. Mit dem Aufruf, auf jeden Fall an der Europawahl teilzunehmen und nur Parteien zu berücksichtigen, die Pro-Europa in ihrem Programm festgeschrieben haben, endete eine selten spannende und interessante SPD-Versammlung vor Ort.
Siehe auch: https://www.wahl-o-mat.de/europawahl2019/main_app.php
Veröffentlicht am 12.05.2019
Ein Leserbrief an die Dorstener Zeitung
Vorbemerkung: Ein Leser aus Wulfen (Rainer Diebschlag) setzt sich kritisch mit der Ankündigung der CDU-Ratsfraktion auseinander, jetzt auch für Blühstreifen zum Schutz der Bienen und Insekten zu sein. Warum, so fragt er indirekt, haben sie das peinliche Schotterbeet am Windor-Gebäude, direkt neben dem Rathaus gelegen, nicht verhindert? Windor ist eine 100%-Tochter der Stadt.
Dirk Hartwich ergänzt die deutliche Stellungnahme um ein Zitat, das wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen:
Herausgeber: Stadt Dorsten
Titel: Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Dorsten
Seite: 117
Überschrift: Grundstücke entsiegeln / naturnahe Gärten und Innenhöfe schaffen
Kurzbeschreibung: „Vorgärten und Innenhöfe werden zunehmend versiegelt. Durch entsprechende Informationsveranstaltungen, z. B. in Zusammenarbeit mit Gartenbaubetrieben oder Gartencentern sollen die Grundstückseigentümer über die Bedeutung einer naturnahen Garten- und Innenhofgestaltung informiert und zu Entsiegelungsmaßnahmen motiviert werden. …“
Anmerkung: Das Integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Dorsten wurde 2014 einstimmig vom Rat der Stadt Dorsten verabschiedet. 36 Maßnahmen wurden dokumentiert, die im ersten Schritt verbindlich umgesetzt werden sollen. Darunter auch die genannte, die unter dem Kürzel SE 4 zu finden ist. SE seht für Stadtentwicklung und Verkehr.
Veröffentlicht am 11.05.2019
BÜRGERFORUM RHADE
EINLADUNG ZUR RADTOUR
EINWEIHUNG DES BAUMES DER UNSEREN NAMEN TRÄGT
WANN: SAMSTAG, 11. MAI, 13 UHR
TREFFPUNKT: KREUZUNG SCHLEHENWEG /
DILLENWEG AM BAUM DORSTEN
ZIEL: BÜRGERPARK MARIA LINDENHOF
(STADTKRONE) IN DORSTEN
Organisation: Team Bürgerforum Rhade
Dort soll der Apfelbaum, der unseren Namen RHADE trägt,
wachsen und blühen. Ein starkes Symbol der Verbundenheit
zwischen Rhade und Dorsten. Im Bürgerpark Maria Lindenhof,
den wir um 14 Uhr erreichen wollen, wartet ein interessantes
Programm auf alle Besucher aus den 11 Stadtteilen Dorstens.
Wir laden alle Rhader/Innen ein, mitzufahren!
Rhade ist ein starkes Stück Dorsten.
Das sollten wir unübersehbar zeigen.
Organisation: Team Bürgerforum Rhade
Veröffentlicht am 11.05.2019