Energiefluss von Nord nach Süd – aber auch zurück!
Es ist 10 Minuten vor 14 Uhr. Immer mehr Radler treffen sich an der Kreuzung Dillenweg/Schlehenweg, um gemeinsam nach Dorsten zu radeln und eine Botschaft zu überbringen. Nämlich, die Verbundenheit mit der Lippestadt mit viel Symbolik zu dokumentieren. Ein „Roter Faden“, entlang des 12 Kilometer langen Weges zum Zielort Maria Lindenhof zeigt der aus fast 100 Personen bestehenden Gruppe, jung und etwas älter, nicht nur den Weg. Er symbolisiert auch eine gehörige Portion Energie, die von Nord nach Süd fließt, aber wie beim Wechselstrom auch erkennbar zurückfließen muss. Das Team des Bürgerforums, das die Route und die sichere Begleitung, unterstützt vom THW (Besenwagen), organisiert hat, gab allen beim Start mit auf den Weg, selbstbewusst Rhade als Dorstener Juwel nach außen zu vertreten. „Wir wollen Landgemeinde bleiben, keine Randgemeinde werden“, so der Tenor, der künftig auch als Leitlinie des kommunalen, gesellschaftspolitischen Handelns dienen könnte. Die gutgelaunten Rhader Radler und die bewunderten 3 Dauerläufer des SSV, werden diese Sternfahrt, diesen Sternlauf über ein attraktives Wegenetz nach Dorsten sicherlich in bester Erinnerung behalten.
Eigener Bericht, wird fortgesetzt mit: Der Rhader Symbolbaum
Veröffentlicht am 03.07.2018
Rhader Bürgerforum lädt heute ein
Gestern noch der Sternlauf von Rhade nach Dorsten um die Verbundenheit mit der Lippestadt zu dokumentieren, heute tagt bereits das Rhader Bürgerforum, um auch aufzuzeigen, dass wir klare Erwartungen an die Stadtzentrale haben. Anders ausgedrückt: Der symbolische Sternlauf darf nicht als Einbahnstraße gewertet werden! Wilhelm Loick, Moderator des Bürgerforums wird ab 19.30 Uhr mehrere Themenbereiche aufrufen, die zeigen, dass wir in Rhade verstanden haben. Verstanden, dass wir nicht warten oder erwarten dürfen bis von außen etwas geschieht, sondern, dass wir von innen heraus mithelfen, für Rhade eine attraktive Zukunft zu gestalten. „Wir sind Landgemeinde, keine Randgemeinde“ , so die Positionierung der Rhader SPD, die selbstverständlich beim Bürgerforum dabei ist. Carola Martius-Haus, ab 19.30 Uhr.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 02.07.2018
Wir verbinden Rhade mit Dorsten - „Keine Einbahnstraße“
Heute ist es soweit. Sternförmig werden Bürger aus allen 11 Stadtteilen in die Lippestadt, wandern, joggen oder mit dem Rad fahren. Das Ziel: Der Park Maria Lindenhof, zwischen Lippe und Kanal gelegen. Vor 40 Jahren eröffnet und dann fast in Vergessenheit geraten. Marion Taube, die bereits mit mehreren Aktionen den Menschen in ihrer Heimatstadt die Augen geöffnet hat, um die verborgenen Schönheiten zu erkennen, ist Initiatorin und wird die erwarteten 1000+ Teilnehmer mit dem Bürgermeister begrüßen. Darunter die Radler aus Rhade, die sich um 14 Uhr an der Kreuzung Dillenweg/Schlehenweg treffen werden. Nach der „Pflanzung“ eines symbolischen Baums mit dem Namen DORSTEN wird gemächlich in die Pedale getreten. Ist das Ziel erreicht, wird, nach der Begrüßung durch Marion Taube und den Bürgermeister, der Baum RHADE gepflanzt. So wie weitere Bäume aller 11 Stadtteile. Die Idee, in Rhade geboren, soll die Verbundenheit mit Dorsten stärken. „Aber“, so ein Teilnehmer des Teams Bürgerforum Rhade, das die Organisation vor Ort übernommen hat, es darf keine Einbahnstraße der Verbundenheit sein“. Damit soll verdeutlicht werden, dass Rhade auch klare Erwartungen an die Stadt Dorsten hat. Bekanntlich verlor Rhade seine Selbständigkeit 1975 im Rahmen der NRW-Kommunalen Neuordnung. Die Strecke wird komplett mit „roten“ Fäden, Plakaten und Sprühkreide gekennzeichnet.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 01.07.2018
Bildungsgerechtigkeit herstellen
Während in der Nachbarkommune Marl der Stadtrat beschließen will, dass die Kita-Beiträge abgeschafft werden, steigen die Gebühren in Dorsten um drei Prozent. Dieses Beispiel zeigt mal wieder, wie in Dorsten Prioritäten gesetzt werden. „Reden wir doch darüber, was gut für die Menschen in Dorsten ist!", fordert die Stadtverbandsvorsitzende Jennifer Schug. „Es ist doch jedem klar, dass nur eine niedrigschwellige, frei und einfach zugängliche frühkindliche Bildung die Voraussetzung für eine chancengerechte Gesellschaft schaffen kann. Kita-Gebühren, die in erster Linie vom Wohnort abhängen, sind unsozial!". In der frühkindlichen Bildung ist ein Ausgleich von Benachteiligungen noch möglich und das ist schon auf kurze Sicht ein Gewinn für alle Betroffenen und auf lange Sicht auch ein Gewinn für unsere Gesellschaft. Gerade deshalb ist es wichtig, welches Signal die Ratsherren und wenigen Ratsfrauen im Dorstener Stadtrat für die Zukunft setzen. In Kenntnis der besonderen Belastungen der Städte im nördlichen Ruhrgebiet, ist es jetzt an der Landesregierung die Mittel, die im Koalitionsvertrag im Bund ausgehandelt wurden, sinnvoll und unmittelbar für die Menschen vor Ort einzusetzen.
www.spd-dorsten.de
Veröffentlicht am 30.06.2018
Mindestlohn und Kindergeld werden angehoben
Dunkle Wolken über Berlin. Auf der einen Seite sehen nicht wenige „Politikexperten“ die GroKo nach 100 Tagen bereits am Ende, andererseits werden in Berlin trotz der rüden CSU-Attacken wichtige Kernpunkte der SPD in der Regierung umgesetzt. Der Mindestlohn, lange von der Union bekämpft, ist nicht mehr wegzudenken. Ein Stück mehr an sozialer Gerechtigkeit. Und nun wird er in 2 Stufen erhöht. So wie das Kindergeld, das ebenfalls eine Anpassung nach oben erfährt. Zwei von vielen Punkten, die die SPD in den Koalitionsvertrag geschrieben hat und jetzt realisiert werden. Aus den dunklen Wolken über Berlin lugt doch ab und zu die Sonne hervor. Den Bürgerinnen und Bürgern, die auf vom Mindestlohn leben müssen und den Familien mit Kindern, die unsere Zukunft sind, wird’s gefallen.
Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 29.06.2018