Rhader Sozialdemokraten nehmen teil
Das monatliche Treffen der Rhader Sozialdemokraten, für Donnerstag, 15. Februar terminiert, findet statt, wird aber nach Dorsten verlegt. GroKo oder NoGroKo? – lautet die Frage, die Deutschland und natürlich alle SPD-Mitglieder bewegt. Der SPD-Stadtverband bietet dazu eine Diskussionsveranstaltung um 19 Uhr in der Gaststätte Georgseck (Georgsplatz) an. Christoph Kopp, SPD-Vorsitzender in Rhade, wird Fahrgemeinschaften organisieren, damit die Rhader Sozialdemokraten dabei sein können. Treffpunkt: Do. 15.02.2018, 18 Uhr Parkplatz Gasthaus Pierick.
Veröffentlicht am 10.02.2018
FÜR KINDER UND FAMILIEN:
- 11 Milliarden Euro mehr für beste Bildung. Damit alle Kinder – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern – die gleichen Chancen haben. Der Bund kann die Länder endlich finanziell dabei unterstützen, Schulen zu sanieren, sie ins digitale Zeitalter zu führen, Ganztagsbetreuung auszubauen und Kitagebühren abzuschaffen.
- Unterstützung für Familien mit Kindern. Das Kindergeld steigt um 300 Euro pro Jahr pro Kind. Wir erhöhen den Kinderzuschlag für einkommensschwache Familien und Alleinerziehende und beugen damit Kinderarmut vor. Mit dem Baukindergeld erleichtern wir Familien den Erwerb von Wohneigentum.
- Neustart in der Pflege. Durch mehr Pflegekräfte werden Pflegebedürftige besser versorgt und Angehörige entlastet. Außerdem werden Pflegerinnen und Pfleger in Zukunft besser bezahlt.
- www.spd.de
Veröffentlicht am 10.02.2018
Erklärung des SPD-Parteivorsitzenden Martin Schulz
„Der von mir gemeinsam mit der SPD-Parteispitze ausverhandelte Koalitionsvertrag sticht dadurch hervor, dass er in sehr vielen Bereichen das Leben der Menschen verbessern kann. Ich habe immer betont, dass - sollten wir in eine Koalition eintreten – wir das nur tun, wenn unsere sozialdemokratischen Forderungen nach Verbesserungen bei Bildung, Pflege, Rente, Arbeit und Steuer Einzug in diesen Vertrag finden. Ich bin stolz sagen zu können, dass das der Fall ist. Insbesondere ist die Neuausrichtung der Europapolitik ein großer Erfolg. Umso mehr ist es für mich von höchster Bedeutung, dass die Mitglieder der SPD beim Mitgliedervotum für diesen Vertrag stimmen, weil sie von dessen Inhalten genauso überzeugt sind, wie ich es bin. Durch die Diskussion um meine Person sehe ich ein erfolgreiches Votum allerdings gefährdet. Daher erkläre ich hiermit meinen Verzicht auf den Eintritt in die Bundesregierung und hoffe gleichzeitig inständig, dass damit die Personaldebatten innerhalb der SPD beendet sind. Wir alle machen Politik für die Menschen in diesem Land. Dazu gehört, dass meine persönlichen Ambitionen hinter den Interessen der Partei zurück stehen müssen.“
www.spd.de
Veröffentlicht am 09.02.2018
Martin Schulz war einmal
Aufstieg und Fall finden in rekordverdächtiger Zeit statt. Martin Schulz wirft hin. Nach dem Vorsitz der SPD verzichtet er nun auch auf das angestrebte Außen-Ministeramt. Damit ist Martin Schulz Geschichte. Bedauerlich. Er war kurzzeitig der Hoffnungsträger der SPD. Entweder hat er alles falsch gemacht, oder sich mit unfähigen Beratern umgeben. Der Scherbenhaufen für die Partei kann nicht größer sein. Aber vielleicht ist das der große Knall, den die SPD braucht, um sich endgültig neu zu sortieren und aufzustellen. Noch ist unklar, ob Andrea Nahles in den Abwärtsstrudel mitgerissen wird.
Eigener Bericht SPD-Rhade – 14.45 Uhr – wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 09.02.2018
Wähler sind Kunden und verhalten sich auch so
Der erste Blick ist entscheidend. Gefällt mir - oder eher nicht. Egal, ob es um modische Kleidung oder ein neues Auto geht. Der spontane erste Eindruck ist so leicht nicht zu verändern. Da kann sich der Verkäufer, hier ist jetzt der Politiker gemeint, noch so anstrengen, um die Inhalte in den Vordergrund zu rücken, das Bauchgefühl wird in der Regel entscheiden. Die SPD-Führung ist zurzeit mit dem Versuch beschäftigt, ein „Produkt“ zu verkaufen, das sie selbst vor kurzer Zeit als unzeitgemäß beschrieben hat. Die Kunden-Zielgruppe ist äußerst kritisch und nicht so leicht zu überzeugen. Am 4. März wird Bilanz gezogen. Überraschung (Sensation) nicht ausgeschlossen.
Ein Einwurf aus Rhade
Veröffentlicht am 09.02.2018