In Rhade wird weiter diskutiert – Welche Schreibweise ist richtig?
Die Inschrift auf dem Grabstein ist real. Karola mit K. Diese Beobachtung, siehe Foto, führte in Rhade und bei der Dorstener Zeitung zu Diskussionen und Nachfragen. Interessant ist, dass der Heimatverein sicher ist, dass es Carola Martius heißen müsste, so wie das nach der 1973 verstorbenen Landärztin benannte Gemeindehaus der katholischen Kirche. Eine Postkarte der Tochter, so Walter Köster, verantwortlich für das Rhader Heimatvereinarchiv, weist eindeutig auf die Schreibweise mit C hin. Heute meldet sich eine Lasthausener Bürgerin, die nicht nur damalige Patientin war, sondern darüber hinaus mit Karola Martius auch außerhalb der Praxis korespondierte. Nach der Presse – Berichterstattung hat sie eine Postkarte gefunden, Ende 1972 aus dem Marler Krankenhaus, vermutlich von der Tochter Isolde geschrieben, die die Unterschrift Karola Martius trägt. Mit K wie auf dem Grabstein. Eine interessante Geschichte, die aber nicht dazu führen wird und soll, das Carola Martius Haus (CMH) umzubenennen.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 12.01.2018
1. offene Mitgliederversammlung 2018
Worüber wollen wir im kommenden Jahr diskutieren? Ist es die Europapolitik? Oder sind es doch eher die Vorgänge im Düsseldorfer Landtag? Nach dem Motto: das Hemd ist uns näher als der Rock, könnte es auch die Kommunalpolitik in Dorsten und Rhade sein. Setzt sich der Rechtsruck 50 Jahre nach der 68er-Berwegung auch bei uns durch? Fragen über Fragen. Sie zeigen, warum ein politischer Freundeskreis, wie der der Rhader Sozialdemokraten, seine Daseinsberechtigung nach wie vor hat. Heute beginnt das neue Jahr mit engagierten Diskussionen. Neugierig geworden? Dann komm’ doch einfach mal vorbei. Donnerstag, Gasthaus Pierick, 18.30 Uhr. Gastgeber: Christoph Kopp, Vorsitzender.
Veröffentlicht am 11.01.2018
SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat ein Fazit der ersten Sondierungsrunde über eine Fortsetzung der großen Koalition mit CDU und CSU gezogen. „Wir alle sind uns der Verantwortung, die wir für die Zukunft Deutschlands und Europas gemeinsam tragen, bewusst“, sagte Klingbeil am Sonntagabend. Es sei der feste Wille, dass es am Donnerstag ein Sondierungsergebnis gebe, „auf dessen Grundlage wir dann entscheiden, ob sich weitere Gespräche lohnen“. Man habe konzentrierte und offene Gespräche geführt, sagte Klingbeil. Die drei Parteichefs hätten vor Beginn deutlich gemacht, dass es ein „Weiter so“ nicht geben könne. Die Situation in Europa und der Welt sowie die Zusammensetzung des Bundestages zeige: „Wir befinden uns in einer neuen Zeit. Und diese neue Zeit braucht eine neue Politik.“
www.spd.de
Veröffentlicht am 10.01.2018
40%-Hürde in Rhade und Lembeck geknackt
Die Deutsche Glasfaser hat nach eigenen Angaben erfolgreich in Rhade für den Glasfaserausbau geworben. Mindestens 40% aller Haushalte haben demnach einen Vertrag abgeschlossen. Jetzt beginnt die Feinberatung je Haushalt, dann der Ausbau, so die aktuelle Information.
Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 09.01.2018
2 Orchester der Schützenkapelle begeistern
Die Turnhalle Rhade hat sich, wie in den Jahren zuvor, in einen ansehnlichen Konzertsaal verwandelt. Hunderte Zuhörer warten gespannt auf das traditionelle Neujahrskonzert der über 100 Musiker der Schützenkapelle Rhade. Und sie werden nicht nur nicht enttäuscht, sie zeigen sich rundherum begeistert über das hohe Niveau der Musiker und die scheinbar grenzenlose Bandbreite der präsentierten Musikstücke. Zu Beginn das Jugendorchester. Ein Einstieg, der das Publikum staunend mitnimmt. Beim „Hallelujah“ von Händel und dem „Bolero“ von Ravel wird wirklich die immer mal wieder zitierte Gänsehaut beim Zuhörer erzeugt. Die jungen Musiker werden mit „Standing Ovation“ gefeiert. Absolut verdient! Da war das Hauptorchester der Schützenkapelle schon stark gefordert, die Begeisterung des Publikums hoch zu halten. Der Dirigent Christoph Weigel, ein Energiebündel mit Taktstock, motivierte die Musiker zur Höchstleistung. Marsch, Polka, Walzer, Schlager, Pop- und Filmmusik – eine atemberaubende Bandbreite kreativ ausgewählter Musikstücke ließen die Füße im Zuschauersaal im Takt mitwippen und am Ende des jeweiligen Stückes brandenden Applaus hervorrufen. Das Konzert wurde von Claudia Soggeberg wie immer launig, kenntnisreich und informativ moderiert. Am Ende dann beide Orchester mit dem Stück „Guten Abend, gute Nacht“. Dabei wanderte der Taktstock von Jörg Pelzer, dem Dirigenten des Jugendorchesters zu Christoph Weigel. Ein Bild voller Symbolik und bester Zusammenarbeit. „Mit Musik geht alles besser“, so ein Besucher am Ende eines unvergesslichen Musikgenusses. Das Jahr 2018 konnte besser nicht starten. Dank und Respekt an die Musiker der Schützenkapelle Rhade und das dahinterstehende Team.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 09.01.2018