- Wir feiern gerne, denken in diesen Tagen aber auch an die Ärmsten der Armen – grenzenlos
- Wir wissen, dass das auch Menschen in unserem reichen Deutschland und in unserer Nachbarschaft sind
- Wir wissen, dass das auch Menschen sind, die heute auf der Flucht sind
- Wir werden unsere Augen vor den Problemen hier und dort nicht verschließen
- Wir denken human und politisch - heute und morgen
- Wir Sozialdemokraten leben Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität
- Wir bitten alle Leser, ebenfalls unsere Grundwerte zu achten
- Wir danken für das Interesse an www.spd-rhade.de – täglich aktuell
- Wir wünschen heute: Fröhliche Weihnachten!
Veröffentlicht am 25.12.2017
Wohin wir auch blicken, es kriselt. Durch Internet, Medien und sogenannte soziale Netzwerke sind wir grenzenlos informiert. Aber auch manipuliert. Der erste Verlierer in Konfliktfällen ist immer die Wahrheit. Mit Falschmeldungen, neudeutsch Fake-News, wird Stimmung gemacht, gelogen und gehetzt. Es ist sehr schwierig, seriöse Meldungen von manipulierten Nachrichten zu unterscheiden. Das müssen wir immer im Blick haben, wenn wir Stellung beziehen, wenn wir uns einmischen, wenn wir wählen, also auswählen.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 24.12.2017
Die SPD und das schwierige Jahr 2017
- Berlin: Es fing Anfang des Jahres so gut an. Mit Martin Schulz verließ die SPD den scheinbar fest gemauerten 22%Sockel bei den Umfragen. Euphorie machte sich breit. Dann folgte relativ schnell die Ernüchterung. Im September dann der Super-Gau. Die SPD ist zurzeit eine 20%-Partei. Die Aussichten? Es kann eigentlich nur besser werden.
- Düsseldorf: Hannelore Kraft war gesetzt. Die SPD versammelte sich hinter ihr. Dann, 14 Tage vor der Wahl die Tendenzwende und die Niederlage mit dem Verlust der Regierungsbildung. Warum? Das fragen sich bis heute externe Experten ebenso wie die Gewinner der Wahl. Die Aussichten? Die Landes-SPD kommt ohne Reformen „an Haupt und Gliedern“ nicht wieder auf die Beine.
- Dorsten: Die Zeichen der Zeit wurden hier früh erkannt. Ein „Weiter so wie bisher“ soll und kann es nicht geben. Bei den letzten Kommunalwahlen ging nämlich die SPD regelmäßig als 2. Sieger durchs Ziel. Klausurtagungen, Workshops – die Dorstener Sozialdemokraten wissen genau, was sich ändern muss. Die Umsetzung gestaltet sich aber schwieriger als erwartet. Die noch zu dünne Personaldecke ist nur ein Aspekt. Eingetretene Wege zu verlassen, ist immer auch mit lähmender Skepsis behaftet. Die Aussichten? Das Bohren dicker Bretter führt letztlich zum Erfolg.
- Rhade: Die Rhader Sozialdemokraten werden in nächster Zeit auf 50 Jahre aktive Bürgerarbeit zurückblicken. Auch hier muss es eine personelle Auffrischung geben, um die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. In den zurückliegenden Monaten des Jahres 2017, wie in den vielen Jahren zuvor, haben sich die aktiven Rhader Sozis überall eingebracht, waren Ansprechpartner und Ideengeber. Die Aussichten? Wir wollen für Rhade mehr als bisher erreichen. Dazu brauchen wir Unterstützung.
Veröffentlicht am 23.12.2017
Ein Lehrstück über die Gier, Zynismus und fehlende Moral
„Altro Mondo“ – Andere Welt
Wie Mieterinnen und Mieter zum Spielball der Gier werden – von Hans-Udo Schneider
Die andere Welt können Mieter an Dimker Allee und Himmelsberg jetzt hautnah erleben. Mit einem Schreiben aus November 2017 werden sie aufgefordert, einer „saftigen“ Mietpreiserhöhung von 15 Prozent zuzustimmen. Begründet wird die Maßnahme mit allgemeinen Kostensteigerungen in den letzten Jahren und mit Bezug auf den Mietenspiegel der Stadt Dorsten. Beide Argumente stehen auf sehr schwachen Füßen: Altro Mondo hat als Immobilienmanagement die Wohnungen erst vor zwei Jahren übernommen. Die Inflationsraten haben sich in den beiden Jahren in engen Grenzen bewegt. Noch entscheidender ist aber die Tatsache, dass die Mieterhöhung durch den Mietspiegel nicht abgedeckt ist. Die Mieter werden also bewusst getäuscht. Schlimmer noch: die Mieterinnen und Mieter haben in der Altro Mondo keinen Ansprechpartner. Reparaturen werden – wenn überhaupt – erst nach Monaten durchgeführt. Einen Hausmeister gibt es schon lange nicht mehr. Die Pflege der Außenanlagen unterbleibt, einen Winterdienst gibt es nicht. Das Volumen für die Müllentsorgung wurde um 60 Prozent gekürzt. Zu allem Überdruss kündigen die RWW den Mietern nunmehr die Wassersperrung für den 02.Jan. 2018 an, da der Vertragspartner – Altro Mondo – seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. Schöne „Andere Welt“. Der Privatisierungswahn zeigt seine hässliche Fratze.
Der SPD Ortsverein Wulfen wird mit den betroffenen Mietern in einer Veranstaltung am 10.Jan. 2018 um 18.30 Uhr im Gemeinschaftshaus diskutieren. Eingeladen sind ein Vertreter von Altro Mondo und ein in Mietfragen erfahrener Jurist. Ziel ist es, mit den Mieterinnen und Mieter eine gemeinsame Vorgehensweise zu erarbeiten.
Veröffentlicht am 22.12.2017
Antisemitismus vergiftet das Klima
Es waren israelische Fahnen, die aktuell in Deutschland verbrannt wurden. Die Täter: Demonstranten mit arabischen Wurzeln, die hier leben. Sie verletzen nicht nur unser Demonstrationsrecht, sondern beleidigen diejenigen nachträglich, die hier von Deutschen gedemütigt, verfolgt und ermordet wurden. Das ist erbärmlich. Wir haben aus der Geschichte gelernt. Antisemitismus führt zu Hass und Gewalt. Parteien, die auf der „rechten“ Klaviatur spielen und mit zweideutigen Parolen dem Antisemitismus die Türen öffnen, sind von uns zu bekämpfen. Mit Argumenten. Ein Blick nach Österreich zeigt, dass rechte Parteien nicht nur gesellschafts-, sondern auch ganz schnell regierungsfähig werden können. Das sollte uns wachrütteln. Uns Demokraten in Deutschland.
Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 21.12.2017