Gesellschaft Die Tafel – eine Erfolgsgeschichte

Satire trifft Realität

Kurz vor dem Fest gehen die Tafeln mit einer guten Nachricht an die Öffentlichkeit: wegen der guten Auslastung, der wachsenden Nachfrage und immer mehr Klientel wird Tafel Deutschland demnächst an der Börse gehandelt werden. Die hervorragenden Zahlen dürften Aktionären den Anteilskauf schmackhaft machen: mehr als 1,5 Millionen regelmäßige Kunden haben die Tafeln, und es werden immer mehr. Vor allem Kinder und Jugendliche zeigen sich offenbar immer begeisterter vom Angebot. Aber auch eine Gruppe, die bisher den Weg zu den Tafeln eher gemieden hat, konnte endlich gewonnen werden: Rentner. Jochen Brühl, neuer Vorstandsvorsitzender der Tafel Deutschland AG, sagte kürzlich, dass mittlerweile jeder vierte Tafelkunde Rente bezieht. „350.000 Rentner, vor allem Rentnerinnen, kommen regelmäßig in eine unserer 925 Filialen.“ Das sei der bislang höchste Wert. Insgesamt könne man mit der Entwicklung sehr zufrieden sein. „Wer einmal unser Kunde ist, der lässt uns so schnell nicht wieder links liegen.“ Kaum ein Unternehmen habe eine so ausgeprägte Kundenbindung. Erfreulich auch: Kinder und Jugendliche bleiben auch als Erwachsene den Tafeln treu. Da liegt es nah, zu expandieren. „Ab Februar 2018 werden wir deshalb an der Frankfurter Börse gehandelt werden“, so Brühl. In allen Bereichen werde man sich breiter aufstellen, um der steigenden Nachfrage Herr zu werden. Auch das Personal werde aufgestockt. „Wir haben wirklich jetzt schon alle Hände voll zu tun, deswegen brauchen wir natürlich auch viel mehr Mitarbeiter.“ 

Pünktlich zum Jahreswechsel endlich mal eine erfreuliche Nachricht von einem anonymen, engagierten Verfasser, der unserer Gesellschaft immer mal den Spiegel vorhält und seine Beiträge ins Netz stellt. DANKE aus Rhade.

Weitere reale Informationen unter www.tafel.de

Mitmachen: Tafel Deutschland e.V.; Bank für Sozialwirtschaft

BIC: BFSWDE33BER; IBAN: DE63100205000001118500

Veröffentlicht am 30.12.2017

 

Bundespolitik Noch 3 Tage bis 2018: Zeit, auch die Konkurrenz der SPD zu betrachten

  • CDU: Ist und bleibt ein Kanzlerwahlverein. Inhaltliche Auseinandersetzungen, das Ringen um Erneuerung? Fehlanzeige. Das ging lange trotzdem gut. Auch deshalb, weil der Koalitionspartner SPD die wesentliche Arbeit leistete. Plötzlich sind die Christdemokraten gefordert – schon zeigt sich, dass nicht nur Inhalte fehlen, sondern auch vorzeigbares Personal.
  • CSU: Seehofer auf Abruf, Söder als Königsmörder und Nachfolger. Dobrindt und Scheuer als Wadenbeißer. Erst ich, dann die CSU, dann Bayern, dann – mit Abstand Berlin. So lautet das Programm der sogenannten Schwesterpartei der Kanzlerin. Mit den ganz Schwatten ist kein Staat zu machen.
  • Die Grünen: Haben auf die Jamaika – Regierungsbeteiligung gesetzt und wurden von der FDP düpiert. Jetzt sind sie in ein tiefes Loch gefallen. Das Führungspersonal wirkt ausgebrannt. Da sind Richtungskämpfe wahrscheinlich.
  • FDP: Hochmut kommt vor dem Fall. Programm, Organisation, Personal alles in einer Hand. Christian Lindner hat den Bogen überspannt. Er hat Jamaika inszeniert platzen lassen und gehofft, dadurch Wähler zu gewinnen. Das üble Spiel war leicht zu durchschauen. Der Wähler ist nicht doof. Er zeigt der FDP bisher nur die gelbe Karte, die rote sitzt aber sehr locker. Keine Partei, auf die man setzen, keine Partei mit der man koalieren kann.
  • Die Linke: Zwei Strömungen in der Partei, die nicht zueinander finden und sich auf übelste Weise bekämpfen. Das Ehepaar Lafontaine/Wagenknecht scheint die „Wahrheit“ über den richtigen Weg immer gepachtet zu haben. Einig sind die Dunkelroten nur, um die SPD zu diskreditieren und zu beleidigen.
  • AfD: Gauland – allein der Name scheint den rechten Weg dieser Partei korrekt zu beschreiben. Noch nie haben Rechtspopulisten und Nationalisten Deutschland gut getan. Mehr muss hierzu nicht geschrieben werden.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 29.12.2017

 

Siedlergemeinschaften sind für funktionierende Nachbarschaften wichtig Allgemein „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“ (Teil 1)

Ein Versuch, das Phänomen der Nachbarschaftsbeziehungen zu verstehen

Was macht eine gute Nachbarschaft aus? Wo und warum tauchen Probleme auf? Wer hilft, wenn es hakt? Ein Aufsatz von Dirk Hartwich, der im neuen Heimatkalender veröffentlicht wurde, versucht Antworten auf die gestellten Fragen zu finden. Wir veröffentlichen Auszüge daraus in 3 Abschnitten:

Teil 1 - Ein guter Nachbar ist ein Gewinn, ein schlechter kann belastend sein. Eine Binsenwahrheit, die schon Friedrich von Schiller in dem Satz, der die Überschrift dieses Aufsatzes trägt, zusammengefasst hat. Es lohnt sich also einmal zu hinterfragen, was einen guten Nachbarn von einem schlechten oder bösen unterscheidet. Und welche Erfahrungen von denen vorliegen, die sich mit Streitigkeiten unter Nachbarn beschäftigen müssen. Genau so wichtig ist es aber auch herauszufinden, was eine funktionierende Nachbarschaft ausmacht.

Im folgenden Text wurden neben eigenen Erkenntnissen, auch die von einem Schiedsmann, einem Altbürgermeister, dem Amtsgericht, der Polizei, dem Sprecher einer Nachbarschaft, vorliegende Literatur und vieles mehr zusammengetragen und versucht, zusammenzufassen.

Eine Allgemeingültigkeit ist damit nicht verbunden aber vielleicht eine Hilfestellung, das eigene Nachbarschaftsverhältnis zu hinterfragen und gegebenenfalls zu verbessern.

Das soziale Kapital der Nachbarschaften ...

Veröffentlicht am 28.12.2017

 

Terrorschutz in Dorsten. Lückenhaft und daher unwirksam. Allgemein Woher der Breitscheid-Platz in Berlin seinen Namen hat

Das schreckliche Terrorverbrechen vor einem Jahr auf dem Breitscheidplatz neben der Gedächtniskirche, ist nicht vergessen, darf nicht vergessen werden. So wie Rudolf Breitscheid nicht vergessen werden sollte, der von den Nationalsozialisten verfolgt und im KZ Buchenwald umgekommen ist. Rudolf Breitscheid war SPD-Mitglied und preußischer Innenminister (1919-1920), Vorsitzender der Reichstagsfraktion der Sozialdemokraten (1922) und deren außenpolitischer Sprecher. 1933, nach der Machtergreifung Hitlers, musste er vor den Nazis nach Frankreich fliehen. 1940 wurde er dort verraten, verhaftet und 1942 ins Konzentrationslager nach Deutschland gebracht. Sein Todesdatum wird mit 1944 angegeben.

Wir denken also heute an die Opfer und Hinterbliebenen des Terrors 2016 und an die Opfer des Naziterrors zwischen 1933 bis 1945.

Eigener Bericht auf Grundlage Wikipedia

Veröffentlicht am 27.12.2017

 

Allgemein Die Rhader Sozialdemokraten wünschen:

  • Wir feiern gerne, denken in diesen Tagen aber auch an die Ärmsten der Armen – grenzenlos
  • Wir wissen, dass das auch Menschen in unserem reichen Deutschland und in unserer Nachbarschaft sind
  • Wir wissen, dass das auch Menschen sind, die heute auf der Flucht sind
  • Wir werden unsere Augen vor den Problemen hier und dort nicht verschließen
  • Wir denken human und politisch - heute und morgen
  • Wir Sozialdemokraten leben Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität
  • Wir bitten alle Leser, ebenfalls unsere Grundwerte zu achten
  • Wir danken für das Interesse an www.spd-rhade.de – täglich aktuell
  • Wir wünschen heute: Fröhliche Weihnachten!

Veröffentlicht am 26.12.2017

 

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