Vorab drei Fragen an die Stadtverbandsvorsitzende
- Frage: Du wirst die Dorstener SPD beim Bundesparteitag in Berlin (7. bis 9.12.) als Delegierte vertreten. Mit welcher Erwartung?
Jennifer Schug: Ich freue mich vor allem auf richtungsweisende Entscheidungen! Ich erwarte von unserer Partei ganz klar, die Aufbruchsstimmung unserer Mitglieder und den Willen zu Erneuerung, die in den letzten Wochen und Monaten nicht nur spürbar waren, sondern auch bereits Gestalt angenommen haben, in einem dementsprechenden mutigen Beschluss gipfeln zu lassen.
- Frage: Die SPD-Basis, nicht nur in Dorsten, scheint gegen eine neue GroKo zu sein. Hast Du Dich bereits festgelegt oder willst Du die Parteitagsdiskussion abwarten?
Jennifer Schug: Ich bin tatsächlich ebenfalls gegen eine GroKo, aus 3 Gründen:
- Die Mehrheit unserer Mitglieder scheint klar gegen eine große Koalition zu sein.
- Deutschland braucht eine demokratische und konstruktive Opposition.
- Unsere Partei benötigt die kommenden Monate und Jahre, um sich inhaltlich offensiv und konkret aufzustellen und sich ein klares Profil zu geben.
- Frage: Alle blicken gespannt nach Berlin. Wie und wann willst Du die Dorstener SPD-Mitglieder und die Öffentlichkeit über Deine Erkenntnisse informieren?
Jennifer Schug: Ich werde einen größeren Verteilerkreis, bestehend aus unseren Pressebeauftragten, Stadtverbands- und Fraktionsvorstand am Ende eines jeden Tages kurz per Email über meinen persönlichen Eindrücke informieren.
Wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 07.12.2017
Martin Schulz steht zur Wahl – die Richtung der SPD ebenfalls
Jennifer Schug, Vorsitzende der Dorstener SPD ist als Delegierte dabei. Wir berichten in den nächsten Tagen über einen der spannendsten Parteitage der SPD, die seit 154 Jahren bewiesen hat, verantwortlich Politik für die Menschen zu machen.
Veröffentlicht am 07.12.2017
SPD fordert Beleuchtung für Radweg
„Steter Tropfen höhlt den Stein“. Dieses Sprichwort müsste eigentlich über dem Antrag stehen, den die Rhader SPD und der vom Stadtverband eingesetzte Arbeitskreis „Attraktive Stadt“ jetzt der eigenen Stadtratsfraktion zugestellt haben. Dabei geht es um den Radweg entlang der Lembecker Straße, zwischen der Rhader Mühle und dem Wohnhaus Nr. 149. „Die fehlende Beleuchtung ist eine Verkehrssicherheitslücke ersten Ranges“, so Christoph Kopp, Vorsitzender der Rhader SPD auf Nachfrage. Fußgänger werden von Radfahrern schlecht wahrgenommen und der Begegnungsverkehr zwischen Radfahrern ist in der dunklen Jahreszeit ebenfalls risikobehaftet. Kurz: Da muss die spärlich vorhandene Straßenbeleuchtung dringend nachgebessert werden. Erstaunlich, dass die Verwaltung des Kreises RE und der Stadt Dorsten auf vorangegangene, fast gleichlautende Hinweise nicht reagiert haben. „Steter Tropfen höhlt den Stein“, und wenn nicht, dann wird irgendwann „ein Tropfen das Fass des Unmutes überlaufen lassen“.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 07.12.2017
Einerseits Warnung vor Missbrauch – andererseits kostenlose Werbung in Tageszeitungen
Dass zuviel Alkohol schädlich ist, werden alle Leser unterschreiben. Was heißt aber zuviel? Hier könnte nun eine Endlosdiskussion beginnen, die in einem „Glaubenskrieg“ endet. Daher an dieser Stelle nur einige Hinweise auf die Widersprüchlichkeit dieses Themas. Ein Blick in die gestrige Tageszeitung hilft dabei. Im Lokalteil wird auf einen Infotag (7. Dezember) über Alkoholsucht im Krankenhaus, unterstützt von Selbsthilfegruppen, hingewiesen. Einige Seiten weiter wird begeistert über besondere Biersorten geworben, indem „unverfänglich“ Internetseiten und Apps vorgestellt werden, die mit „versteckter“ Werbung zum Kauf alkoholischer Getränke animieren. Was gilt denn nun? Wenn Alkohol süchtig und krank macht, dann muss Alkohol künftig nicht anders als Nikotin behandelt werden. Nein, das heißt nicht Alkoholverbot, sondern das heißt, dass die Werbung dafür erst eingeschränkt und dann untersagt werden muss. Wer jetzt aufschreit, sollte den Selbsthilfegruppen und Ärzten genau zuhören, sowie die Folgekosten des Krankmachers Alkohol einfach mal bei seiner Krankenkasse abfragen. Und den Journalisten sei zugerufen, hinter nicht wenigen Events, die auch in unserer Stadt durchgeführt werden, steht die mächtige Alkoholindustrie, flankiert von „cleveren“ Geschäftsleuten.
Kontakt zur Selbsthilfegruppe: Die Selbsthilfegruppe des Blauen Kreuzes Wulfen ( BKE) trifft sich jeden Mittwoch von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. im evangelischen Gemeindezentrum Wulfen-Barkenberg, Talaue 68. Ansprechpartner ist BKE Dorsten-Wulfen - Berthold John –T. 02866/4299 oder 0176 54772256, E-Mail: ruhrstrasse104@gmx.de
Speziell für Angehörige bietet das BKE Wulfen jeden 1. Montag im Monat im Gemeindezentrum Barkenberg ein zusätzliches Treffen an. Ansprechpartnerin für diese Angehörigengruppe ist Frau Christa John (Tel. 02866/4299) oder Frau Agnes Wüller, Mühlenweg 16, 48734 Reken, (Tel. 0157 79072011)
Veröffentlicht am 06.12.2017
Anfangs unterschätzt, heute hoch gelobt
Sie ist noch geschäftsführend im Amt. Barbara Hendricks (SPD), Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, beeindruckt durch ihre Ruhe, Kompetenz und Hartnäckigkeit. Selten stand eine Umweltministerin so im Rampenlicht. Sie hat es aber verstanden, das nicht als Selbstdarstellung zu nutzen, sondern den Lichtstrahl auf die Sache zu lenken. Dass sie dabei immer mal wieder gegen „Betonwände“ anrennen musste, hat sie nicht aufgehalten. In der Klimapolitik hat sie international Nachhaltiges auf den Weg gebracht, beim Atomausstieg konnte sie die tiefen Gräben in der Gesellschaft schließen. Dass sie in der „Glyphosat - Affäre“ von der CDU/CSU gelinkt wurde, hat sie nicht davon abgehalten, souverän mit der, für Merkel, peinlichen Angelegenheit umzugehen. Respekt von allen Seiten. Jetzt hat sie im Greenpeace-Magazin ein Resümee ihrer Arbeit gezogen. Sehr lesenswert. Auch hier schnörkellos, sachlich, dennoch hoch motiviert und engagiert. Kurz: Barbara Hendricks ist eine Vorbildpersönlichkeit im hektischen, sprunghaften Politikbetrieb. Die SPD kann auf Barbara Hendricks stolz sein.
Ein Kommentar aus Rhade
Veröffentlicht am 05.12.2017