Ein Blick zurück, zwei nach vorn – Wir haben verstanden
Die SPD kämpft auf allen Ebenen, um die bitteren Wahlniederlagen in diesem Jahr vergessen zu machen. Verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen, ist eine Mammutaufgabe. Jennifer Schug, Vorsitzende der Dorstener SPD, stellt sich dieser Aufgabe vorbildlich. Frühzeitig hat sie angekündigt, mit der bereits begonnenen Aufarbeitung der SPD-Niederlagenserie fortzufahren. Am 2. Dezember werden die Delegierten der 8 Lippestadt-SPD-Ortsvereine analysieren, diskutieren und Zukunftsbeschlüsse fassen. Jennifer Schug hat ihren Redebeitrag so überschrieben, dass für die Teilnehmer klar ist, dass der Blick zurück nötig ist, um mit den gewonnenen Erkenntnissen die vorwärtsgerichtete Arbeit unumkehrbar einzuleiten. Dass die Generalsekretärin der NRW-SPD, Svenja Schulze am Dorstener SPD-Parteitag teilnimmt, zeigt einerseits die Wertschätzung, die Jennifer Schug inzwischen in der Partei genießt, andererseits wird die Spitzenpolitikerin aus Düsseldorf den roten Faden der Dorstener SPD aufnehmen. Ihr Redebeitrag lautet kurz und knapp: Wir haben verstanden!
Bitte vormerken:
Samstag, 2. Dezember 2017, 15 Uhr,
Treffpunkt Altstadt, Auf der Bovenhorst 9
46282 Dorsten
Veröffentlicht am 13.11.2017
Aus dem Terminkalender eines Rhader SPD-Mitglieds
- Montag, 6.11.: Rhader Bürgerforum – Es geht um die Zukunft unseres Lebensmittelpunktes
- Dienstag, 7.11.: Bürgergespräche im Nachgang zum Bürgerforum vom Vortag
- Mittwoch, 8.11.: Teilnahme am außerordentlichen SPD-Parteitag in Dorsten
- Donnerstag, 9.11.: Teilnahme an Gedenkveranstaltung im Jüdischen Museum
- Donnerstag, 9.11.: Gespräch über Dorstener Klimaschutzkonzept
- Donnerstag, 9.11.: Öffentliche Veranstaltung über ärztliche Versorgung in Rhade
- Freitag, 10.11.: Aktualisierung der Internetseite www.spd-rhade.de
- Samstag, 11.11.: Vorbereitung auf die neue Woche
- Sonntag, 12.11.: Durchatmen …
Freiwillige ehrenamtliche Arbeit „erweitert den Horizont“. Das ist gut fürs Privatleben ebenso wie fürs Berufsleben. Sie kostet aber Zeit, die dann gut investiert ist, wenn es vorwärts geht – in Rhade und Dorsten.
Veröffentlicht am 12.11.2017
Informative Veranstaltung mit örtlichen Allgemeinmedizinerinnen
Ist unsere ärztliche Versorgung in Gefahr? Ist Rhade unterversorgt? Sind Hausbesuche machbar? Fragen, die den Teilnehmern der örtlichen SPD-Veranstaltung unter den Nägeln brannten. Und mit der Teilnahme der beiden Ärztinnen Dr. med. Marlies Weddeling und Marion Hüttermann saßen 2 Expertinnen auf dem Podium, um zu antworten. Nach einer Einleitung über die Situation in NRW entwickelte sich ein lebhafter Dialog mit den Anwesenden. Klar wurde, dass unsere 2 Allgemeinmedizinerinnen mit deutlich über 3000 Patienten im Quartal dringend weitere ärztliche Unterstützung wünschen. Die Wochenarbeitszeit ist mit über 65 Stunden fast doppelt so hoch wie die von Industriearbeitern. Ein Zustand, der weder für die Patienten noch für das Praxisteam um Dr. Weddeling dauerhaft vertretbar ist. Die Kassenärztliche Vereinigung, die für die „Verteilung“ der Ärzte in der Region verantwortlich ist, arbeitet mit einer statistischen Größe, die nicht weiter hilft. Demnach ist der Kreis Recklinghausen, Rhade gehört dazu, mit Allgemeinmedizinern deutlich überversorgt. Ein Notstand sei demnach nicht erkennbar. Rhade würde aber eigentlich 3 bis 5 Hausärzte „vertragen“. Christoph Kopp, Vorsitzender der Rhader SPD sagte zu, die aufgezeigte Problematik nicht nur zur Kenntnis zu nehmen, sondern auf der politischen Schiene nochmals zu versuchen, Abhilfe zu schaffen. Das vorläufige Fazit: „Ein Thema, das nach weiterer Information und Diskussion förmlich schreit.“
Wird mit weiteren Details der Veranstaltung in den nächsten Tagen fortgesetzt.
Veröffentlicht am 11.11.2017
Bankhopping - Was ist das denn?
Unaufgeregt, spannend und intensiv, so könnte eine Kurzbeschreibung über das 6. Rhader Bürgerforum lauten. Knapp 100 Besucher folgten der Einladung des Organisationsteams um Sprecher Wilhelm Loick. Sie wurden nicht enttäuscht. Die Tagesordnung, von Bürgern für Bürger, machte nämlich neugierig und motivierte zum Mitdiskutieren.
Hans-Peter Steffens stellte die Ergebnisse des Arbeitskreises Demographie vor. Dabei wurde der Begriff Bankhopping erläutert, der so in Rhade noch unbekannt war. Dabei handelt es sich um Bänke, im Ort aufgestellt, die durch besondere Gestaltung nicht nur zum Ausruhen einladen, sondern mit entsprechender Kennzeichnung auch zum Mitnehmen auffordern. „Wir planen, mit 2 Bänken zu beginnen, eine Erweiterung ist angedacht“, so der Tenor der Arbeitsgruppe. Und diese könnten im Bereicht der Arztpraxis und der Apotheke aufgestellt werden.
Die Gestaltung der Bänke würde von der LAG, der Landesarbeitsgemeinschaft für Kunst und Medien in NRW unterstützt, wenn das Projekt „ans Laufen kommt“. Beeindruckend, frisch und motivierend der Kurzvortrag von Frau Fleur Vogel, die die LAG vorstellte und den Rhadern überzeugend vermittelte, dass Kreativität ein Mehrwert für den Ort sein kann. „Wenn Jugendliche, wie geplant, in das Rhader Projekt eingebunden werden, wird mit Sicherheit auch deren Selbstwertgefühl gestärkt.“
Das vorläufige Fazit des Arbeitskreises: Wir werden versuchen, so Hans-Peter Steffens, der Idee zum Erfolg zu verhelfen.
Wird fortgesetzt
Anmerkung: Die aktiven Arbeitskreise wurden aus der Mitte des Bürgerforums gebildet. Sie sind offen für jede Bürgerin und jeden Bürger. Interessenten können sich beim Team des Bürgerforums zur Mitarbeit melden. Sie sind willkommen! buergerforum@rhade.de
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 10.11.2017
Zu Gast: Dr. med. Marlies Weddeling
Öffentliche Veranstaltung der Rhader SPD
Veröffentlicht am 09.11.2017