41 Abgeordnete aus Nordrhein-Westfalen gehören dem 19. Deutschen Bundestag an. Hier sind sie alphabetisch aufgeführt - sortiert nach Direktmandaten und Abgeordneten, die über die Landesliste eingezogen sind.
Direktmandate – 26 Abgeordnete
- Bärbel Bas – Wahlkreis 115 (Duisburg I)
- Marco Bülow – Wahlkreis 142 (Dortmund I)
- Wiebke Esdar – Wahlkreis 131 (Bielefeld – Gütersloh II)
- Dagmar Freitag – Wahlkreis 150 (Märkischer Kreis II)
- Michael Gerdes – Wahlkreis 125 (Bottrop – Recklinghs. III)
- Michael Groß – Wahlkreis 122 (Recklinghausen II)
- Dirk Heidenblut – Wahlkreis 119 (Essen II)
- Oliver Kaczmarek – Wahlkreis 144 (Unna I)
- Ralf Kapschak – Wahlkreis 139 (Ennepe-Ruhr-Kreis II)
- Ulrich Kelber – Wahlkreis 96 (Bonn)
- Arno Klare – Wahlkreis 118 (Mülheim – Essen I)
- Karl Lauterbach – Wahlkreis 101 (Leverkusen – Köln IV)
- Helge Lindh – Wahlkreis 102 (Wuppertal I)
- Claudia Moll – Wahlkreis 88 (Aachen II)
- Michelle Müntefering – Wahlkreis 141 (Herne – Bochum II)
- Rolf Mützenich – Wahlkreis 95 (Köln III)
- Mahmut Özdemir – Wahlkreis 116 (Duisburg II)
- Achim Post – Wahlkreis 134 (Minden – Lübbecke I)
- Rene Röspel – Wahlkreis 138 (Hagen – Ennepe-Ruhr-Kreis I)
- Axel Schäfer – Wahlkreis 140 (Bochum I)
- Frank Schwabe – Wahlkreis 121 (Recklinghausen I)
- Stefan Schwartze – Wahlkreis 133 (Herford – Minden-Lübbecke II)
- Michael Thews – Wahlkreis 145 (Hamm – Unna II)
- Markus Töns – Wahlkreis 123 (Gelsenkirchen)
- Dirk Vöpel – Wahlkreis 117 (Oberhausen – Wesel III)
- Sabine Poschmann – Wahlkreis 143 (Dortmund II)
Über die Landesliste – 15 Abgeordnete
Veröffentlicht am 29.09.2017
Heute: Die Zweitstimme
Vor 4 Tagen wurde ein neuer Bundestag gewählt. Das Ergebnis ist, aus Sicht der GroKo-Parteien eine Katastrophe. Herbe Verluste zwingen die SPD in die Opposition und die Union in eine bunte Koalition. Und dann noch die Neuen, die im Bundestag die Sitze ganz rechts außen einnehmen werden. Heute blicken wir aber nach Rhade, um zu sehen, wie hier mit der Zweitstimme, mit der die Zusammensetzung des Bundestages bestimmt wird, abgestimmt wurde.
Gesamt Rhade – Vier Wahllokale = 2743 gültige Stimmen
CDU: 1160 Stimmen = ca. 42%
SPD: 671 Stimmen = ca. 25%
FDP: 314 Stimmen = ca. 11%
AfD: 239 Stimmen = ca. 9%
Linke und Grüne liegen im Bereich unter 5%
Der Vergleich zu 2013 und 2009
2013: CDU 48%, SPD 31%, FDP 4%, AfD 3%
2009: CDU 43%, SPD 24%, FDP 14%, AfD –
In den nächsten Tagen betrachten wir das Ergebnis der Erststimme. Bekanntlich hat hier Michael Gerdes (SPD) klar gewonnen.
Quelle: Wahlbuch der Stadt Dorsten, Wahlamt - Nicht berücksichtigt ist die Briefwahl
Veröffentlicht am 28.09.2017
Die SPD will angesichts herber Verluste bei der Bundestagswahl in die Opposition gehen. Kanzlerkandidat Martin Schulz will den Erneuerungsprozess der Partei als Vorsitzender vorantreiben. Er sprach von einem „schweren und bitteren Tag“ für die SPD. Als wichtigste Aufgabe für die Sozialdemokratie nannte Schulz den Kampf gegen Rechts.
Die Partei habe es nicht geschafft, die traditionelle Wählerbasis auszubauen, so Schulz. Er dankte all den Menschen, die der SPD ihr Vertrauen geschenkt haben. Sie könnten sich darauf verlassen, dass die Sozialdemokratie für ihre Prinzipien und Werte der Toleranz, des Respekts und des Gemeinsinns in der nächsten Wahlperiode kämpfen werde. Zugleich dankte er den Unterstützerinnen und Unterstützern für ihren unermüdlichen Wahlkampf.
SPD geht in die Opposition
Schulz kündigte an,
Veröffentlicht am 27.09.2017
Rhader SPD gratuliert
So wie auf den Plakaten, die die Rhader Sozialdemokraten bereits von den Laternenmasten und Bäumen abgenommen haben, strahlt in Echtzeit auch der alte und neue Bundestagsabgeordnete Michael Gerdes. Er hat es wieder, zum 3. Mal in Folge geschafft, die Wähler in Bottrop, Gladbeck und Dorsten zu überzeugen. Die Rhader SPD gratuliert sehr herzlich. Der Wermutstropfen, der diese Bundestagswahl überschattet, ist zum einen das unerklärlich schlechte Abschneiden der SPD (Zweitstimme) und das erschreckend hohe Wahlergebnis der Partei, die Martin Schulz zu Recht eine Schande für Deutschland genannt hat. Was heißt das nun für einen kleinen, aber sehr aktiven und agilen SPD-Ortsverein wie Rhade? Die Anstrengungen vor Ort, vor der letzten verlorenen Landtagswahl im Mai und der jetzt ebenfalls verlorenen Bundestagswahl, waren gut, kreativ und zielgerichtet. Sie wurden ausnahmslos von freiwilligen Helfern der SPD durchgeführt. Das Wahlergebnis spiegelt das aber überhaupt nicht wider. Müssen künftige Wahlkampagnen ganz anders aussehen? Eine Frage, die sicherlich auf der nächsten Mitgliederversammlung im Oktober diskutiert werden wird.
Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 25.09.2017
Opposition ist Mist – aber unausweichlich
Martin Schulz war der beste Kanzlerkandidat, den die SPD seit langer Zeit „ins Rennen“ schickte. An ihm lag es nicht, dass auch diese Bundestagswahl verloren wurde. „Keine Experimente wagen“, mit diesem Slogan hat sich auch Konrad Adenauer mehrfach durchgesetzt. Eine Wechselstimmung, Voraussetzung für die Ablösung der Amtsinhaberin, fehlte. Willy Brandt benötigte 3 Anläufe, um dann mit überwältigender Mehrheit doch noch Bundeskanzler zu werden. Die SPD ist gut beraten, nicht, wie im Fußball, nach jeder Niederlage den Trainer zu wechseln, sondern Martin Schulz jetzt so zu unterstützen, dass die nächste Bundestagswahl einen ganz anderen Ausgang nimmt. Das schwarze Wahljahr begann mit der verlorenen Saarwahl, setzte sich in Schleswig Holstein fort, hatte seinen ersten wirklich negativen Höhepunkt in NRW, und, wenn alles schlecht läuft, wird in einigen Tagen auch Niedersachsen verloren gehen. Nach den Tränen, muss mit der schonungslosen Aufarbeitung begonnen werden. Nicht hektisch, sondern nach einem klaren Plan. Martin Schulz muss Parteivorsitzender bleiben und Oppositionsführer werden. Heute gratulieren wir den Wahlgewinnern. Morgen stehen wir ganz oben auf dem „Treppchen“.
Ein Kommentar aus Rhade
Veröffentlicht am 24.09.2017