Bundespolitik Aktuell: Ersetzt das TV-Format DUELL künftig Wahlen?

Politik in 90 Minuten – das geht gar nicht

Zur Erinnerung. Die eigentliche Wahl findet am 24. September statt. Die Medien wollten aber schon jetzt eine Entscheidung. Und die Politik tappt in diese Falle. Sie macht mit. Gewertet wird, wer sympathischer rüberkommt, wer angriffslustiger ist, wer mehr Kompetenz verkörperte. Und das alles in 90 Minuten.

Obwohl die SPD als Juniorpartner der Großen Koalition wieder mal 4 Jahre lang die erfolgreicheren Minister und die besseren Ergebnisse vorweisen kann, scheint die Amtsinhaberin davon zu profitieren. So jedenfalls eine repräsentative Meinungsumfrage am Ende einer Fernsehsendung, die die wichtigsten welt- und innenpolitischen Themen fernsehtauglich in 1 ½ Stunden mit 4 Fragestellern abzuhandeln versuchte. Noch 20 Tage haben Martin Schulz und die SPD Gelegenheit, die öffentliche Meinung zu gewinnen. Die veröffentlichte Meinung kann nicht gewonnen werden. Nicht wenige Journalisten scheinen alles besser zu wissen, als jeder Politiker. Sie haben seit Tagen mit ihrer persönlichen Wertung, dass das die letzte Chance von Martin Schulz sei, eine Erwartung erzeugt, die von keiner politisch handelnden Person erfüllt werden kann. Aufgeben? Nein! Der SPD ist auf allen Ebenen zu raten, sich nicht herunterziehen zu lassen. Endgültig gewählt wird erst am 24. September.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 03.09.2017

 

Michael Gerdes, SPD-MdB lädt ein, gemeinsam das besondere TV-Ereignis vor der Wahl anzusehen Bundespolitik Heutiger Fernsehabend kann Wahl entscheidend sein

Martin Schulz trifft auf Angela Merkel

Das TV-Format wird reißerisch Duell genannt. Wir sollten aber versuchen, sachlich zu erkennen, dass 2 Kanzler-Kandidaten öffentlich miteinander diskutieren, um mit den besseren Argumenten die Wähler, also uns, zu überzeugen. Es wird spannend. Denn Martin Schulz wird der Amtsinhaberin nicht gestatten, auszuweichen. Und die Moderatoren sind aufgerufen, keine Selbstdarstellung in eigener Sache zu machen. Wer will, kann die einzige TV-Diskussionsrunde in dieser Zusammensetzung gemeinsam ansehen.

MdB Gerdes lädt zum Public Viewing ein

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Gerdes lädt alle Interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, das TV-Duell zwischen Martin Schulz und Angela Merkel mit ihm gemeinsam zu verfolgen – live und auf Leinwand. Das Public Viewing findet am 3. September ab 19:00 Uhr im SPD-Bürgerbüro (Osterfelder Straße 23, 46236 Bottrop) statt. 

Veröffentlicht am 03.09.2017

 

Kommunalpolitik Städtisches Kulturangebot macht Bogen um Rhade

Kritik der Rhader SPD führt zu Reaktionen

Die auf der letzten Mitgliederversammlung der Rhader Sozialdemokraten geäußerte Kritik, dass das städtische Kulturamt Rhade als Aufführungsort auslässt, wurde jetzt von der Dorstener Zeitung ausführlich behandelt und kommentiert. Redakteur Michael Klein zitiert in einem Artikel die Kulturbüro-Leiterin, die der Meinung ist, dass weder die Nachfrage, noch geeignete Spielstätten in Rhade zur Verfügung stünden. Dass Nachfrage und Interesse an Kultur mit besonderer Kreativität geweckt werden müssen, sollte den Profis im Rathaus eigentlich bekannt sein. Und das Spielstätten hier nicht vorhanden sind, ist schlicht falsch. Kultur kann überall angeboten werden! Auch in Rhade. Ob Orgelkonzerte in der Kirche, Lesungen in der „Kneipe“, dem Heimathaus an der Mühle, Kleinkunst im Carola Martius-Haus oder in den Sälen mehrerer Gasthäuser. „Wenn man will, macht man …“ muss man den Verantwortlichen zurufen. Und der DZ-Redakteur Michael Klein kommentiert passend dazu: 

„Deuten, Altendorf-Ulfkotte, Östrich, Rhade: Das sind nicht die kulturellen Hochburgen der Stadt. Im Gegenteil. Hier sollte das Kulturbüro deshalb verstärkt mit bestehenden Initiativen, sofern vorhanden, Kooperationen bilden. Und gerne mal das eine oder andere neue Veranstaltungsformat ausprobieren. Es muss ja nicht das große Theaterensemble oder der Gesangsstar mit hoher Gage sein. Denn Kultur gehört zu einem lebenswerten Wohnumfeld dazu. Im Dorf genauso wie in der Stadt.“

Jetzt haben die Mitglieder des Kulturausschusses das Wort. Die Rhader SPD fordert, sich mit dem Thema zeitnah zu befassen, damit das nächste städtische Kulturangebot nicht wieder einen Bogen um Rhade macht.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 02.09.2017

 

Gesellschaft 1. September 2017 - DGB-Aufruf zum Antikriegstag

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

Deutschland und Europa müssen "friedenspolitisch Verantwortung übernehmen", heißt es im diesjährigen Aufruf des DGB zum Antikriegstag. Die "Verteidigungsausgaben massiv zu erhöhen", sei der falsche Weg. Die Erklärung des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Antikriegstag, 1. September 2017, im Wortlaut:

Veröffentlicht am 01.09.2017

 

Bundespolitik Sie kam, sah und …?

Verteidigungsministerin in geschütztem Raum

Nein, sie siegte nicht. Anstatt die Öffentlichkeit zu suchen, ging sie ins gut gesicherte Wasserschloss. Sie, das ist unsere Verteidigungsministerin. Die Öffentlichkeit, sprich die Bürgerinnen und Bürger, wurden bereits an der "hoch gezogenen Zugbrücke" abgewiesen. Geschlossene Gesellschaft. Einfache Bürger nicht erwünscht. Keine gute Idee der örtlichen CDU, die sonst keine Gelegenheit auslässt, um Bürgernähe und Bürgerbeteiligung als ihre Erfindung darzustellen. Es wäre für Dorsten, das 1000jährige Lembeck und die Demokratie gut gewesen, wenn die Öffentlichkeit hätte teilnehmen können. Wir werden in diesen Tagen sehen und lesen, dass die  CDU alles daran setzen wird, den fatalen Eindruck der „geschlossenen Gesellschaft“, ins Gegenteil zu drehen.

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 31.08.2017

 

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