Der digitale Fortschritt ist nicht aufzuhalten
Die Erfolgsgeschichte des Onlineshoppings rüttelt den traditionellen Einzelhandel mit dem Verkauf über die Ladentheke nachhaltig durch. Riesige neue Logistikzentren entstehen in nächster Nähe. Amazon, ein Multi unter den Onlinehändlern, will in Kürze auch frische Lebensmittel am gleichen Tag der Bestellung per Internet zu Hause anliefern.
Jetzt werden sich die Arztpraxen auf eine neue Entwicklung einstellen müssen. Die Videosprechstunde ist im Vormarsch. Statt im übervollen Wartezimmer zu sitzen, wird künftig das Gespräch mit dem Arzt vom „häuslichen Sofa“ per Videoübertragung geführt. Was in der Schweiz und England seit längerem praktiziert wird und auch funktioniert, schwappt nach und nach auch auf Deutschland über. Am Anfang steht aber immer noch der Direktbesuch. Bevor ein Arzt die weitere Betreuung per Videosprechstunde vornimmt, zum Beispiel bei einer Wundbehandlung, muss er sich ein persönliches Bild vom Patienten verschaffen. Seit dem 1. April ist die neue digitale Behandlungsform per Gesetz zulässig und von den Krankenkassen anerkannt. Sicherlich kann der Ärztemangel auf dem „flachen Land“ eventuell so abgemildert werden, der direkte Kontakt zwischen Arzt und Patient wird aber nie überflüssig werden. Dennoch ist der digitale Fortschritt auch in der Arztpraxis nicht aufzuhalten.
Eigener Bericht auf Grundlage eines Artikels der Wochenzeitung DIE ZEIT, „Treffen im virtuellen Sprechzimmer, 24. Mai 2017
Veröffentlicht am 03.06.2017
Klimaschutzabkommen gekündigt – USA kein verlässlicher Partner mehr
Er hat es wirklich getan. In einer konfusen Rede hat er ein wichtiges internationales Abkommen, das über 190 Staaten der Welt unterschrieben haben, vom Tisch gewischt. Donald Trump beschuldigt alle anderen Staaten, Amerika auszunehmen und zu schaden. Und sein Weltbild endet an den eigenen Grenzen. Dieser Präsident macht Angst. Aus ursprünglich G8 wurde nach dem Ausschluss von Russland G7, nun hat sich die Gruppe der wichtigsten Industriestaaten auf G6 reduziert. Enttäuschung und Ratlosigkeit zwingen den Rest der Welt zur Neuorientierung gegenüber den USA. Was ist bloß aus der einzigen Führungsmacht der Welt geworden?
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 01.06.2017
Michael Hübner und Regina Kopp-Herr in der Fraktionsspitze
Der 14. Mai 2017 war eine Zäsur. Konsterniert und ungläubig verfolgten um 18 Uhr alle SPD-Sympathisanten die ersten Prognosen der Landtagswahl. Die SPD hat nicht nur verloren, sondern befindet sich plötzlich sogar in der Oppositionsrolle. Auch Hans-Peter Müller hat sein Direktmandat im Dorstener Norden nicht verteidigen können. Dagegen hat es Michael Hübner (Gladbeck und Dorsten-Süd) wieder geschafft. Er, der bereits in der letzten Legislaturperiode stellvertretender Fraktionsvorsitzender war, wurde bei der Konstituierung der neuen SPD-Fraktion überzeugend mit über 80% in seinem Amt bestätigt. Auch Regina Kopp-Herr hat ihren Wahlkreis in Bielefeld wieder direkt gewonnen. Sie ist die Schwester vom Rhader SPD-Vorsitzenden Christoph Kopp. Regina Kopp-Herr rückt ebenfalls, aber erstmals, als stellvertretende Fraktionsvorsitzende in die Führungsspitze der SPD im Düsseldorfer Landtag. Die Rhader SPD gratuliert sehr herzlich und wünscht, dass das Ergebnis des 14. Mai selbstkritisch aufgearbeitet und bei der nächsten Wahl deutlich korrigiert wird. Hans-Peter Müller gebührt Respekt und Dank für sein Engagement. Die Rhader Sozialdemokraten grüßen herzlich mit GLÜCK AUF!
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 01.06.2017
"Jetzt wird es wieder aufwärts gehen"
Nach den letzten Landtagswahlen ist die SPD, so fast alle Medien, etwas aus dem Tritt geraten. Jetzt kommen die schreckliche Krankheit und der Rücktritt des beliebten Ministerpräsidenten Erwin Sellering in Mecklenburg-Vorpommern dazu. Sie zwingt die Partei zu einer notwendigen Personalrochade größeren Stils. Interessant dabei ist, dass wiederum nicht wenige Medien das als Chance werten, Martin Schulz und die Sozialdemokraten wieder mehr in die Offensive zu bringen. „Der Gegenwind wird in den nächsten Wochen und Monaten auch wieder auf Rückenwind drehen - und dann geht es wieder aufwärts“, ist sich auch ein Mitglied der Rhader SPD sicher.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 01.06.2017
Kritik an Trump - Deal mit Saudi-Arabien fragwürdig
SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz warnt angesichts der milliardenschweren Waffengeschäfte zwischen den USA und Saudi-Arabien vor einem riskanten Rüstungswettlauf in Nahost. Und verlangt von Europa mehr Engagement für Frieden und Abrüstung.
„Wenn es etwas am Persischen Golf im Übermaß gibt, dann Waffen. Wir brauchen stattdessen eine neue Sicherheitsarchitektur“, sagte der SPD-Chef mit Blick auf den Nato-Gipfel.
Die Kernforderungen von Martin Schulz:
Veröffentlicht am 31.05.2017