Stadtverband Dorstener SPD erhält am 30. April Ministerbesuch

Michael Groschek kommt zu interessanter Präsentation

In einer Woche ist es soweit. Die Dorstener Sozialdemokraten haben alle Vorbereitungen fast abgeschlossen. Am 30. April wollen sie sich um 11 Uhr einer breiten Dorstener Öffentlichkeit „in angenehmer Atmosphäre und einem neuen, frischen Format“, so der Einladungstext, präsentieren. Der Veranstaltungsort, die Galerie der Traumfänger auf dem Gelände der früheren Zeche Fürst Leopold, erfüllt auf jeden Fall den erstgenannten Anspruch. Aber auch die Programmankündigungen machen neugierig. Das Motto „SCHWIMM DICH FREI“ lässt viele Interpretationen zu. „Das ist so gewollt“, erläutert die engagierte Stadtverbandsvorsitzende Jennifer Schug. „Auf der einen Seite lautet unsere Aufforderung an die Gesellschaft, sich von Hass und Hetze freizuschwimmen, um sich dann mit ganzer Kraft für eine gerechtere Welt einzusetzen“. Eine Kunstaktion von und für Kinder, gehört zu den vorgesehenen Überraschungen der Veranstaltung. „Hiermit soll der Startschuss für ein überparteiliches Dorstener Projekt gegeben werden, dass benachteiligten Kindern zugute kommen soll. Passend zum oben genannten Motto, geht es dabei um die Überwindung von lückenhaftem Schwimmunterricht in der Grundschule.

Für beste Unterhaltung am sonntäglichen Mittag wird die Dorstener Sängerin Linda Traber sorgen. Michael Groschek, NRW-Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr fand die Idee der Dorstener SPD so interessant, dass er spontan zugesagt hat, dabei zu sein. Begleitet wird er von Michael Hübner und Hans-Peter Müller, die die Farben der SPD im Landtag für die Lippestadt vertreten. Und natürlich ist auch Michael Gerdes, SPD-Bundestagsabgeordnete mit von der Partie. Das Team um Jennifer Schug freut sich, SIE und DICH willkommen zu heißen.

Sonntag, 30. April, 11 Uhr, Galerie der Traumfänger, Fürst Leopold Allee 3 46284 Dorsten 

Veröffentlicht am 23.04.2017

 

Landespolitik Mein Name ist Hannelore Kraft - Ein ganz persönliches Portrait (Teil 7)

12.14. Juli 2010: Ich stehe im Saal des Landtags, und der Landtagspräsident fragt mich, ob ich die Wahl annehme. Natürlich war ich nervös. Schließlich wurde ich die erste Ministerpräsidentin in der Geschichte von Nordrhein-Westfalen und Regierungschefin des größten Bundeslandes in Deutschland.

Ich war stolz und überglücklich, dass neben meinem Mann und unserem Sohn meine Mutter diesen Moment mit mir erleben konnte. Leider ist sie im vergangenen Jahr gestorben. Das hat mich sehr traurig gemacht. Aber ich bin auch zutiefst dankbar, dass wir gemeinsam so viel Zeit in nächster Nähe miteinander verbringen durften.

Der Start als Ministerpräsidentin begann dann mit der größten „Straßenblockade“, die das Ruhrgebiet jemals erlebt hat. Als Höhepunkt des Kulturhauptstadtjahres „Ruhr 2010“ wurde die A40 – die Hauptschlagader des Ruhrgebiets – am Sonntag auf 60 Kilometern komplett für Autos gesperrt! Und ich war gerade fünf Tage Ministerpräsidentin und mittendrin dabei, als fast drei Millionen Besucher bei bestem Sommerwetter die Autobahn „besetzten“. Ein unglaublich fröhliches und friedliches Volksfest. Ich war tief gerührt, wie freundlich die Menschen auf mich zukamen, mir gratulierten. Das werde ich nie vergessen.

Und dann folgte nur eine Woche später auf die ausgelassene Freude der tiefe Schmerz. Nordrhein-Westfalen wurde überschattet von ...

Veröffentlicht am 22.04.2017

 

Ortsverein SPD-Nachrichten für Rhade – Eine neue Ausgabe will informieren und motivieren

Der Meckerscheck als Dauerbrenner

Wer glaubt, dass in Zeiten von Internet, Facebook und Co. Zeitungen überflüssig sind, „setzt auf das falsche Pferd“, so die Rhader SPD, die seit vielen Jahren sporadisch eine eigene Zeitung mit dem Titel „SPD-Nachrichten für Rhade“ produziert und an alle Haushalte kostenlos verteilt. Nun liegt die 115. Ausgabe vor. Dass die Landtagswahl am 14. Mai der Grund für die jetzige Präsentation ist, räumen die Herausgeber ohne Wenn und Aber ein. Ein 2. Blick zeigt, dass es sich aber um eine Mischung aus lokalen und überregionalen partei- und gesellschaftspolitischen Themenfeldern in der 4-seitigen (DIN A4) Publikation handelt. Ob Rhader Rahmenplan, das Bürgerforum oder die 800-Jahr Feier im Juni – die Berichterstattung will informieren und motivieren, sich einzusetzen. Nicht wegzudenken ist der Meckerscheck. Eine Möglichkeit für Bürgerinnen und Bürger, wichtige Hinweise, Kritik oder Anregungen loszuwerden. „Wir kümmern uns um jede Eingabe“, so Christoph Kopp, Vorsitzender der Rhader Sozialdemokraten. Und weiter: „Der Meckerscheck ist eine gute Gelegenheit, Bürgerbeteiligung anzuregen“. Die SPD-Nachrichten erscheinen in einer Auflage von 2500 Stück. Interessenten außerhalb Rhades können sie auch anfordern. Kontakt: Christoph Kopp, E-Mail: chkoppsw200@aol.com

Veröffentlicht am 21.04.2017

 

Landespolitik Mein Name ist Hannelore Kraft - Ein ganz persönliches Portrait (Teil 6)

11.Der Gang in die Opposition nach der Wahl einer neuen Regierung aus CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen war für uns alle bitter. Im Juni 2005 wählte mich die SPD-Landtagsfraktion zu ihrer Vorsitzenden. In diesen Wochen des Übergangs reifte sehr schnell bei der großen Mehrheit der Fraktion die innere Überzeugung, nicht resigniert zurück zu schauen, sondern die Zeit für einen Aufbruch und inhaltliche Neuorientierung zu nutzen. Ich erinnere mich noch gut, wie überrascht die Abgeordneten in den Regierungsfraktionen bei den ersten Landtagssitzungen waren, dass wir selbstbewusst und zuversichtlich auftraten und nicht wie geprügelte Hunde über die Flure schlichen. Vom ersten Tag an war die gemeinsame Leitlinie unseres Handelns und unserer täglichen Arbeit im Landtag: Wir wollen für die Bürgerinnen und Bürger erkennbar eine Regierung im Wartestand und keine verzagte und Nur-Dagegen-Opposition sein. Im Januar schenkte mir dann auch die Landespartei das Vertrauen, sie zu führen. Wir nutzten die Zeit, um in vielen Gesprächen mit Verbänden, Gewerkschaften, Kirchen, Vereinen, gesellschaftlichen Gruppen und den Bürgerinnen und Bürgern zuzuhören, um über ...

Veröffentlicht am 20.04.2017

 

Allgemein Referendum: Was sagt die Türkische Gemeinde in Dorsten?

Eine Nachfrage aus Rhade

Die Bitte, vor einiger Zeit per Leserbrief ausgesprochen, eine demokratische Positionierung der wahlberechtigten Dorstener Türken zum Referendum zu erhalten, blieb unbeantwortet.

Jetzt, nach der Abstimmung, nennt der Vorsitzende der Türkischen Gemeinden in Deutschland, das mehrheitliche 2/3-Abstimmungsverhaltung pro Erdogan in unseren Städten, erschreckend und unverständlich. Immerhin mal eine kritische Stellungnahme. Es wäre für unser Verständnis hilfreich gewesen, wenn sie vor der Wahl so deutlich abgegeben worden wäre. Es wäre für unser Verständnis hilfreich gewesen, wenn unsere Dorstener Bürger mit türkischem Pass oder auch mit Doppelpass, die alle Vorzügen unserer Demokratie und freiheitlichen Grundordnung kennen- und sicherlich schätzen gelernt haben, ebenfalls als Verteidiger der Grundrechte in ihrem Heimatland aufgetreten wären. So werden die Wunden, die gegenüber Deutschland mit den unsäglichen Nazivergleichen und beleidigenden Attacken „geschlagen“ wurden, nicht heilen. 

Veröffentlicht am 19.04.2017

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 008356955 -