Allgemein Equal Pay day - Zeit für gleichen Lohn

Frauen erhalten in Deutschland im Schnitt 21% weniger Lohn. Um das gleiche Jahresgehalt wie Männer zu bekommen, müsste das Arbeitsjahr von Frauen 77 Tage länger sein – also bis zum 18. März, dem Equal Pay Day. Das ist nicht gerecht.

  Deshalb:

Veröffentlicht am 18.03.2017

 

Kommunalpolitik Offener Brief der SPD Dorsten zum Thema Paul-Gerhardt-Haus

SPD Fraktion im Rat der Stadt Dorsten & SPD Stadtverband Dorsten Halterner Straße 28, 46284 Dorsten
Verteiler:
An Frau Anke Leuning* Herr Michael Laage* Herr Dr. Andreas Deppermann* Herr Matthias Overath* Herr Hans-Jürgen Patro* Herr Erich Lutterbeck*
 
* mit der Bitte um Weiterleitung an die Mitglieder des Presbyteriums
  
Sehr geehrte Dame, sehr geehrte Herren!
 Mit Bestürzung haben wir aus der heutigen Lokalpresse entnehmen müssen, dass die Schließung des Paul-Gerhardt-Hauses (PGH) offensichtlich in maßgeblichen Kreisen des hiesigen Verbandes der evangelischen Kirchengemeinden nicht mehr nur diskutiert, sondern längst beschlossene Sache zu sein scheint.  
 Diese Haltung stößt in der Dorstener SPD auf großes Unverständnis und wir möchten Sie daher mit diesem Offenen Brief auffordern:  
 Stimmen Sie in der Sitzung am 21.03.2017 für den Erhalt des PGH. Lassen Sie sich nicht von vermeintlichen wirtschaftlichen Zwängen dazu verleiten,  sich aus einer der zentralen gesellschaftlichen und christlichen Aufgabenstellungen der Evangelischen Kirche zurückzuziehen. Suchen Sie stattdessen mit den Mitarbeitenden und Nutzern des PGH nach vertretbaren Lösungen im Interesse der Menschen!
 
Die Familienbildungsstätte „Paul-Gerhardt Haus“ macht ein breites Angebot im Bereich der Gesundheits- Lebens- und Familienhilfe. Ein Blick in das Programmheft zeigt das breitgefächerte Kursangebot von Mutter-Kind-Gruppen über Hilfen in schwierigen Lebenslagen, bis hin zu Integrationskursen, Seniorensport und Sprachkursen. Nach unseren Informationen finden jährlich rund 2300 Erwachsene und über 900 Kinder den Weg in Kurse und Angebote des PGH. Es sind Menschen aus Hervest, in großen Teilen aber auch darüber hinaus aus ganz Dorsten. Mit diesen wenigen Zahlen und Fakten bereits wird deutlich, welchen riesigen Gewinn und welchen Mehrwert das PGH für Dorsten und seine Familien darstellt. Umso unverständlicher die  drohende Entscheidung der Verantwortlichen des Verbandes der Ev. Kirchengemeinden.
 Eine ganz wesentliche Aufgabe von „Kirche“ besteht nach meinem christlichen Verständnis darin, für Menschen im Alltag da zu sein, sie anzusprechen und Angebote zu machen, exakt so, wie es das PGH seit nunmehr mehreren Jahrzehnten erfolgreich tut.  
 „Lasst die Kinder zu mir kommen“ (Matthäus 19, 14) Wenn die Kirche nicht mehr als Anwalt und Kümmerer für insbesondere die Menschen wahrgenommen werden würde, die Hilfe und Unterstützung benötigen, wenn der Eindruck entstünde, soziale Aufgaben und Verantwortung werden zukünftig vorrangig nach „Kassenlage“  wahrgenommen, dann - gestatten Sie uns diese persönliche Anmerkung - gerät Kirche unter den Gemeindemitgliedern, wie auch in der Bevölkerung insgesamt, in ein massives Glaubwürdigkeitsproblem.
 Ein Wort an dieser Stelle zur Finanzsituation des PGH: Es gehört zur Ehrlichkeit in der Diskussion, dass nach unserem Verständnis der in der Presse geäußerte Ruf nach finanzieller Unterstützung erst am Ende eines Rettungsprozesses stehen kann. Zunächst einmal ist der Verband in seiner souveränen Verantwortung gefordert, einen tragfähigen Wirtschaftsplan für das PGH unter Ausnutzung aller Einsparmöglichkeiten vorzulegen. Die Frage von etwaigen Zuschüssen stellt sich erst bei Vorliegen belastbarer und transparenter Kalkulationen.
 
Sehr geehrte Damen und Herren! Wir bitten Sie, bei ihrer Entscheidung die genannten Aspekte mit zu bedenken. Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn Sie in der Abwägung aller Argumente im Interesse der Ev. Kirche, im Interesse des Verbandes, im Interesse der Gemeindemitglieder und nicht zuletzt im Interesse aller Nutzer des PGH und aller Dorstener Bürger zu einer wohlüberlegten Entscheidung gelangen.
 
 Mit freundlichem Gruß
 
 Michael Baune  & Jennifer Schug

Stellv. Fraktionsvorsitzender SPD & Stadtverbandsvorsitzende SPD

Veröffentlicht am 17.03.2017

 

Bundespolitik Sigmar Gabriel dankt der Rhader SPD Ein Offener Brief und eine beeindruckende Antwort

Dankbarkeit in der Politik? Das gibt es selten. Februar 2017 – Mitgliederversammlung der Rhader SPD. Der Aufschwung der Partei durch Martin Schulz ist schon mit den Händen zu greifen. Da erinnern sich die Parteimitglieder daran, dass Sigmar Gabriel die SPD in ganz schwieriger Zeit als Vorsitzender lange Jahre geführt hat. Sie beschließen ihm einen Offenen Brief zu schreiben, um Dank zu sagen. Dabei unterschlagen die Rhader Sozialdemokraten nicht, auch „kritisch, manchmal überkritisch und auch überzogen zu haben, ohne aber unsolidarisch gewesen zu sein“. Kurz: Sie sagen nicht nur Dank und Respekt, sondern wollen den Anteil, der Sigmar Gabriel ohne jeden Zweifel am momentanen Aufschwung gebührt, nicht vergessen. „Das hat Stil“, so eine Reaktion eines Mitglieds in der Februar-Runde.

Nun liegt die persönliche Antwort des Noch-Vorsitzenden Sigmar Gabriel vor, der es in den letzten Monaten geschafft hat, nicht nur Frank-Walter Steinmeier zum Bundespräsidenten wählen zu lassen, sondern auch mit Martin Schulz einen Kanzlerkandidaten und Nachfolger im Parteivorsitz vorzuschlagen, der für Furore, Zustimmung und Euphorie in der Gesellschaft sorgt. „Ich habe mich sehr über Euren ermutigenden Brief gefreut, über Eure ehrlichen und freundlichen Worte“. Sigmar Gabriel erwähnt die gemeinsamen Erfolge und bittet die Rhader SPD abschließend: “Behaltet Eure Diskussionskultur bei und haltet an Eurem politischem Engagement fest – damit die SPD im Herbst 2017 endlich wieder die Mehrheit stellen und für mehr soziale Gerechtigkeit in diesem Land sorgen kann. Glück auf – Sigmar Gabriel“. Christoph Kopp, Vorsitzender der Rhader SPD, zeigt sich stolz und zufrieden, den Offenen Brief auf den Weg gebracht zu haben, um auch zu zeigen, dass es Dankbarkeit in der Politik doch gibt.

 

 

Veröffentlicht am 17.03.2017

 

Ortsverein 3 Fragen an Christoph Kopp

Hast Du Dich inzwischen als Vorsitzender eingearbeitet?

In meinen neuen Aufgabenbereich als Vorsitzender habe ich mich meines Erachtens ganz gut eingearbeitet, vor allem dank der Unterstützung der Genossinnen und Genossen in Ortsverein und Stadtverband.
Die Aufgaben im Wahlkampf sind natürlich noch Neuland, doch dank der anstehenden Wahlen, habe ich genug Gelegenheit hier Erfahrung zu sammeln. 

 

Wie ist die Stimmung in der SPD?

Die Stimmung in der SPD hat durch die Kanzlerkandidatur von Martin Schulz einen enormen Aufschwung erfahren. Es muss gelingen, diesen Aufschwung bis zu den Wahlen zu erhalten.

 

Bekommst Du genug Unterstützung für Deine ehrenamtliche Arbeit?

Die Genossinnen und Genossen im Ortsverein und besonders im Ortsvereinsvorstand unterstützen die Arbeit stets in vollem Umfang mit all ihren Möglichkeiten.

 

Rhade, den 15.03.2017, Christoph Kopp

 

Veröffentlicht am 16.03.2017

 

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