Parteienkritik allein hilft nicht weiter
Die globalen Herausforderungen sind so gewaltig, dass nicht nur der „Normalbürger“ Schwierigkeiten hat, diese zu verstehen, bzw. politisch korrekt einzuordnen. Auch unseren Politikern und Regierungsmitgliedern merkt man an, bestimmte gesellschaftspolitische Entwicklungen nicht frühzeitig erkannt zu haben. Eine unübersehbare, aber doch verständliche Ratlosigkeit ist die Folge. Parallel müssen sie ununterbrochen Kritik ertragen und ständig gute Ratschläge von allen Seiten entgegen nehmen. Wer will in diesen Zeiten mit ihnen tauschen? Die SPD, die wahrlich stolz auf ihre Geschichte sein darf, kann aber einfach nicht das Mäntelchen des selbstkritisch Zweifelnden abstreifen. Zufriedenheit und Selbstgerechtigkeit wäre das Letzte, was ihr zu empfehlen wäre. Aber mehr Selbstbewusstsein stände ihr gut zu Gesicht und hat mit Abgehobenheit nichts zu tun. Dieser Appell soll aber nicht nur „die da oben“ erreichen, sondern in erster Linie „uns da unten“. Unsere berechtigte Kritik an bestimmten gesellschaftlichen Fehlentwicklungen muss immer auch konstruktiv sein und Mut machen. Sonst werden wir zu unpolitischen Beobachtern von außen. Und dieses Vakuum füllen dann Parteien aus, denen wir wirklich nicht trauen dürfen.
Ein Kommentar aus Rhade zur Lage der SPD
Veröffentlicht am 19.03.2016
Umweltfrevel durch landwirtschaftliche Abdeckfolien?
Es sieht aus wie in der Umgebung von offenen Mülldeponien. Plastikfetzen breiten sich unübersehbar über noch „unbeackerte“ große Felderflächen aus. Kurz hinter Rhade, in Richtung Erle, links und rechts der Kreisstraße, sind sie unübersehbar. Vermutlich zerfledderte Reste von landwirtschaftlichen Abdeckfolien „versauen“ die Landschaft.
„Rhade hat für Dorsten und die Nachbarschaft eine Schlüsselstellung für Naherholung und Freizeit. Jetzt gilt es, den oder die Verursacher zu ermitteln und für eine flächendeckende Säuberung der Landschaft zu sorgen“, so die Rhader SPD, die den Umweltfrevel auch dem Umweltamt der Stadt Dorsten meldete.
Veröffentlicht am 18.03.2016
Große Einweihungsfeier am 9. April
Vor 40 Jahren haben junge Eltern im Umkreis der Siedlung Stuvenberg, Hünengrab und Kalter Bach mit einer bemerkenswerten Initiative eine Spielstube gegründet und in Eigeninitiative die Betreuung ihrer „Sprösslinge“ übernommen. Grund: Fehlende Kindergartenplätze im schnell wachsenden Dorf Rhade. Dass daraus ein städtischer Kindergarten in Fertigbauweise entstand, ist als Erfolgsgeschichte aktenkundig. Nach 40 Jahren war das Gebäude eigentlich „abgängig“. Die Entscheidung, zu sanieren und für die U-3-Betreuung umzubauen, stieß auf Unverständnis und Kritik. Kosten, die aus dem Ruder liefen und einem Neubau sehr nahe kamen, musste die Verwaltung einräumen. Schnee von gestern? Zwar nicht ganz. Wir werden über die Endabrechnung noch berichten. Jetzt ist erst einmal alles fertig. Die Einweihungsparty kann steigen. Die Rhader SPD ist dabei.
Veröffentlicht am 17.03.2016
Analysen, Stellungnahmen, Kommentare – Die Aufarbeitung
Die Rhader SPD hat sich in mehreren eigenen Beiträgen mit der sehr schwierigen Lage der SPD auseinandergesetzt. Dr. Hans-Udo Schneider, SPD-Wulfen, der für die Dorstener Sozialdemokraten auch als Bürgermeisterkandidat antrat, ergänzt mit seinem Kommentar unsere bisherigen Bemühungen, zu analysieren, zu verstehen und auf Verbesserungsmöglichkeiten hinzuweisen. Im Wortlaut:
Kein Profil !
Der Sieg von Malu Dreyer kann nicht darüber hinwegtäuschen: Die Landtagswahlen in Baden – Württemberg und Sachsen - Anhalt sind für die SPD ein Desaster; die herben Niederlagen nicht wirklich eine Überraschung.
Monat für Monat wird es offenbar: Die SPD kommt aus ihrem 25 Prozent – Tief nicht heraus. In Sachsen Anhalt und Baden Württemberg ist die SPD nur noch eine Splitterpartei. Alle Gliederungen der SPD sind spätestens jetzt zur sorgfältigen Aufarbeitung verpflichtet.
Die gestrige Wahl als Ausnahme und Ausrutscher unter besonderen Bedingungen abzutun,
Veröffentlicht am 16.03.2016
Urbanusschule wird zur Manege
Glänzende Kinderaugen der kleinen Artisten, Zauberer und Domteure werden mit den anrührenden Gefühlen der Zuschauer, darunter Eltern, Großeltern, Geschwisterkinder der Schülerinnen und Schüler und viele mehr, konkurrieren, wenn es nach 2012 zum 2. Mal im Zirkuszelt auf dem Schulhof der Urbanus-Grundschule heißt: ZIRKUS URBANELLI - MANEGE FREI! Ein Projekt der Schule, der Elternpflegschaft und des Freundeskreises der Urbanusschule wird bei allen Beteiligten, besonders bei den kleinen Akteuren sicherlich unvergessen bleiben. In 4 Vorstellungen am kommenden Freitag und Samstag, jeweils um 14 und 17 Uhr, wird Rhade in die Traumwelt des Zirkus entführt. Der Kartenverkauf ist in vollem Gange. Nur noch wenige Restkarten sind an der Tageskasse erhältlich. Unser Tipp: Sehr empfehlenswert und ein MUSS für alle Rhaderinnen und Rhader.
Wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 15.03.2016