Ortsverein Politischer Stammtisch der Rhader SPD am 11. Februar

Bürgerforum, Flüchtlinge, Stadtrat und mehr

Seit einigen Monaten haben die Rhader Sozialdemokraten ihr Format einer fest strukturierten, offen Mitgliederversammlung geändert. Offen und öffentlich ist sie immer noch, die zu diskutierenden Themen werden aber erst zu Beginn  der Veranstaltung gemeinsam festgelegt. Als Auswahl schlägt der Vorsitzende Hans-Willi Niemeyer für den kommenden Donnerstag vor:

  • Die Rhade-Konferenz oder das Bürgerforum Rhade. Welche Themen brennen uns unter den Nägeln?
  • Die internationale Fluchtbewegung und die Auswirkungen in Dorsten und Rhade? Wie bringen wir uns persönlich, wie kann sich der SPD-Ortsverein einbringen?
  • Der Stadtrat.  Seine Aufgaben, seine Verantwortung.
  • Ist der Rechtsruck in Übersee, Europa und Deutschland zu verhindern?
  • Allgemeine Themen auf Zuruf

Datum: Donnerstag, 11. Februar,

Uhrzeit: 19.30 Uhr

Ort: Rhade, Gasthaus Pierick, Lembecker Straße 

Veröffentlicht am 06.02.2016

 

Gesellschaft „Angst essen Seele auf“

Gegen Rechtsruck hilft nur Selbstbewusstsein

Ein alter Filmtitel (1974) sagt mehr als lange Kommentare. Angst essen Seele auf! Anders ausgedrückt, das politische Geschäft mit der Angst verändert ganze Gesellschaften. Heute beobachten wir einen gefährlichen Rechtsruck in Europa und unserem Land. In einem Interview mit der Dorstener Zeitung (2.2.2016) sagt dazu Fritz Stern (90): „Ich glaube, wir stehen vor einem Zeitalter der Angst, der von rechts aus gesehen politisch ausgenutzten Angst. Und man merkt ja schon am Beispiel von Polen, wie zerbrechlich die Freiheit ist. Es ist ein Schock, mit welcher Schnelligkeit in Polen ein autoritäres System errichtet wird“. Fritz Stern, der 1938 aus Deutschland in die USA emigrieren musste, ist ein hoch angesehener und dekorierter  Historiker. Er fordert uns also indirekt auf, vor den rechten Angstmachern nicht zu kuschen. Gerade wir Sozialdemokraten, mit unserer Geschichte, können und müssen selbstbewusst gegen AFD und Co. auftreten. Angst war schon immer der schlechteste Ratgeber.

Eigener Bericht 

Veröffentlicht am 05.02.2016

 

Allgemein Sigmar Gabriel gratuliert Hans-Jochen Vogel zum 90.

Ein Leben für die Politik

Zu Deinem 90. Geburtstag wünsche ich Dir im Namen der deutschen Sozialdemokratie, des SPD-Parteivorstandes und auch ganz persönlich herzlich alles Gute. 
Du bist noch Teil einer Generation, für die Frieden und Demokratie keine Selbstverständlichkeiten sind. Die Brutalität des Zweiten Weltkrieges musstest Du am eigenen Leib erfahren. Als Dir nach Kriegsende das ganze Ausmaß der Zerstörung und der Verbrechen bekannt wurde, wusstest Du, dass dies ohne starkes gesellschaftliches Engagement nicht überwunden werden konnte. Dieses Verantwortungsbewusstsein und sicher auch Deine christliche Erziehung brachten Dich schließlich zur Politik.
Der Weg zur SPD war damit allerdings noch nicht vorbestimmt. Gegen Ende Deines juristischen Studiums in Marburg prüftest Du mit Deiner Dir eigenen Genauigkeit und in systematischer Abwägung, welche Partei Deinen Vorstellungen am besten entsprechen würde. Dass Du diese Entscheidung so wohlüberlegt getroffen hast, machte sie ...

Veröffentlicht am 04.02.2016

 

Unterschriften und Informationsveranstaltungen: Die Dorstener Stopp-Fracking-Bewegung hat nie aufgegeben Landespolitik Fracking in NRW vom Tisch

Hannelore Kraft hält Wort – Ein guter Tag für politisches Engagement

Am Anfang stand das ungläubige Staunen über eine neue Gasgewinnungstechnologie aus USA. FRACKING! Dann folgte das blanke Entsetzen über die Umweltschädigung über und unter Tage. Die Nachricht, dass auch bei uns „gefrackt“ werden soll, brachte viele Bürger auf Trapp und die Palme. Rhade wurde zum Zentrum der Dorstener Antifracking-Bewegung. Mit beeindruckenden Informationsveranstaltungen gelang es, die Politiker auf die tickende Zeitbombe Umweltzerstörung aufmerksam zu machen. Der „Gegner“, eine mächtige Lobby der Öl- und Gasindustrie, arbeitete mit allen Tricks, Unwahrheiten und Verunsicherungskampagnen. Vergeblich! Das Wort der NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD), „solange ich Ministerpräsidentin bin, wird es in NRW kein Fracking geben“, war stärker. Im neuen NRW-Landesentwicklungsplan, Laufzeit ca. 15 Jahre, ist Fracking nicht zulässig. Gut so!

Fazit: Bürgerliches Engagement lohnt sich, aber ohne aufgeschlossene Parteien und Regierungen, läuft jede noch so gut gemeinte Initiative von außen ins Leere. Die SPD in NRW hat ihr Versprechen gehalten. Dafür ist sie zu loben. Dafür hat sie Unterstützung verdient.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 03.02.2016

 

Hans-Willi Niemeyer schreibt, erhält sofort eine Antwort und dankt der Verwaltung Ortsverein Verwaltung greift Rhader SPD-Vorschläge auf

Flüchtlinge sicher und dezentral unterbringen

Zwei Anregungen aus der Mitte der Rhader SPD hat Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender, veranlasst, der Verwaltung zu schreiben. Die Dorstener Zeitung hat darüber berichtet. „Wenn bis zu 100 Flüchtlinge im Michaelisstift wohnen, muss es einen sicheren Fußgängerüberweg der Rhader Straße (Autobahnzubringer) geben“, so die Forderung. Ja, sagt die Verwaltung, und teilt mit, dass es eine Querungshilfe mit entsprechender Beschilderung geben wird. Vorgesehen ist auch, die dort jetzt im Übergangswohnheim untergebrachten Menschen in normale Wohnungen mittelfristig zu vermitteln. „Ja“, sagt dazu die SPD-Rhade, „nur so kann Integration als Gemeinschaftsaufgabe aller funktionieren. Das heißt aber auch, dass eine Verteilung über ganz Dorsten organisiert werden muss“. Die Verwaltung stimmt zu und verspricht hierzu eine städtische Zielplanung. „Danke“, sagt Hans-Willi Niemeyer, und verspricht weitere Unterstützung der Rhader SPD.

Veröffentlicht am 02.02.2016

 

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