Schule und Bildung Nie war sie so wertvoll wie heute – die Volkshochschule VHS

Bildung und Weiterbildung ist unser bestes Kapital

Es war die SPD, die bei ihrer Gründung vor über 150 Jahren (!) erkannte, dass nur durch Bildung das Elend der Arbeiter Stück für Stück gemindert werden kann. In so genannten Arbeiter-Bildungsvereinen machten sich die Lohnabhängigen fit für die Zukunft. Mit Erfolg. Obwohl das Bildungsangebot heute viel breiter und offener aufgestellt ist, ist Erwachsenenbildung und Weiterbildung in Volkshochschulen, der Nachfolgeeinrichtung der Arbeiter-Bildungsvereine, eine wichtige flächendeckende Zukunftsinvestition unserer gesamten Gesellschaft. Die Dorstener VHS ist zwar gut aufgestellt, erfüllt aber nicht den Anspruch des flächendeckenden Kursangebotes in der Lippestadt. So bildet Rhade einen weißen Fleck auf der VHS-Landkarte. Das ist nicht in Ordnung. Wir berichten in den nächsten Tagen in mehreren Folgen über die Lippestadt-VHS, ihr Angebot, ihr Verbesserungspotenzial. Morgen Teil 1: Wer nutzt die Weiterbildung in Dorsten?

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 17.01.2016

 

Hans-Willi Niemeyer: Wir helfen gerne, wollen aber auch unsere Sorgen nicht unter den Teppich kehren Ortsverein Flüchtlinge: Rhader SPD schreibt an Verwaltung

SPD Rhade, Hans-Willi Niemeyer

 An Stadtverwaltung Dorsten, Rathaus - Kopie an örtliche Presse

Sehr geehrte Damen und Herren, 

die Rhader Sozialdemokraten haben sich auf ihrer gestrigen Mitgliederversammlung, neben vielen kommunalen Themen, schwerpunktmäßig mit der internationalen Fluchtbewegung und ihren Auswirkungen in Dorsten, Rhade und Lembeck beschäftigt.

Vorab: Es war eine sehr engagierte und verantwortungsvolle Diskussion. Auf der einen Seite wurden die Sorgen der Diskussionsteilnehmer u. a. über das „schwächelnde Gewaltmonopol“ schonungslos angesprochen, andererseits war allen Diskussionsteilnehmern klar, dass nur humanitäre und begleitende kommunale Unterstützung, die jetzt hier lebenden Menschen erfolgreich eingliedern kann. 

Zwei Anregungen bitten wir sofort zu berücksichtigen und umzusetzen:

  1. Um einen gefahrlosen Zugang zum Michaelisstift und dem danebenliegenden Wohnhaus zu gewährleisten, ist ein sicherer Fußgängerüberweg zwingend erforderlich. Insbesondere, weil sich der nach Rhade und Lembeck führende Fuß- und Radweg auf der gegenüberliegenden Seite der viel befahrenen Straße (Autobahnzubringer) befindet. Ebenfalls kann so die Bushaltestelle gefahrlos „angesteuert“ werden.
  2. Die Unterbringung anerkannter Flüchtlinge mit Bleibeperspektive in „Wohnheimen“ sollte nur übergangsweise und zeitlich begrenzt erfolgen. Die dezentrale Vermittlung in bestehenden oder neu zu bauenden  Wohnraum ist zwingend erforderlich. Die Betonung liegt auf dezentraler Unterbringung. Um das erfolgreich zu gewährleisten, ist eine städtische Zielplanung (mit Controlling) über das gesamte Stadtgebiet unumgänglich.

Wir würden uns freuen, wenn unsere Anregungen Ihre Zustimmung finden und die Umsetzung sofort eingeleitet wird.

Mit freundlichen Grüßen - Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender

Veröffentlicht am 16.01.2016

 

Gesellschaft Die Luft wird dünner - Mut zur Wahrheit

Fluchtbewegung wird die "reichen" Länder verändern

Ob wir wollen oder nicht, die Fluchtbewegung von arm nach reich wird sich nicht aufhalten lassen. Die Globalisierung, die uns Reichtum und Wohlstand (Exportweltmeister) gebracht hat, hat in anderen Ländern zu Verarmung und Elend geführt. Mit unseren Waffen werden Kriege geführt und Menschen zur Flucht animiert. Mit unseren überschüssigen Waren werden Märkte in anderen Ländern zerstört und Menschen zur Flucht animiert. Die Politik, egal mit welcher Farbe, egal in welchem "reichen" Land, kann nur noch als Reparaturbetrieb agieren. Ändern wird sie an der modernen Völkerwanderung nichts. Es sei denn, wir wären bereit zu teilen. Es sei denn, wir wären bereit unsere Wirtschaftsordnung so umzustellen, dass nicht nur der deutsche Landwirt, sondern auch der Gemüsebauer in Afrika leben und überleben kann. Da das nicht abzusehen ist, werden wir auch in Rhade als ehrenamtlicher Reparaturbetrieb der Globalisierung benötigt. Alternativlos!

Ein Kommentar aus Rhade

Veröffentlicht am 15.01.2016

 

Umwelt Dank 1: Stadtverwaltung reagiert sofort

Umweltsauerei in Rhade

Der Begriff Sauerei ist hart, aber zutreffend. Obwohl ein, in der Regel kostenloses und  funktionierendes Abfallsystem für alle Bürger zur Verfügung steht, nutzen immer wieder Unverbesserliche den Schutz der Dunkelheit, um ihren Mist in freier Natur zu entsorgen. So jetzt wieder mal in Rhade. Am Hakenweg, nahe der Bahnlinie wurde Bauschutt in blauen Säcken einfach in den Wald geworfen. Per BürgerApp, siehe www.dorsten.de wurde das Vergehen gemeldet. 2 Tage später die Rückmeldung: „Die Müllablagerung ist heute beseitigt worden.“ Das ist Bürgerdienstleistung auf hohem Niveau. DANKE!

Veröffentlicht am 14.01.2016

 

Umwelt Dank 2: Sofortmaßnahme der Stadt nach SPD-Hinweis

Ungeleerte Mülltonnen verursachen Hygieneprobleme

Übervolle, nicht geleerte Mülltonnen sorgten direkt vor dem städtischen Kindergarten in Rhade für Ärger. Weiterer Müll breitete sich drumherum und in der Umgebung aus. Die Rhader SPD nahm nach einem Bürgerhinweis umgehend mit der Verwaltung Kontakt auf. Die Überprüfung löste eine sofortige Leerung und Reinigung vor Ort aus. Hans-Willi Niemeyer bedankt sich auch auf diesem Weg für die „offenen Ohren“ und die Hilfsbereitschaft der Stadtverwaltung. 

Veröffentlicht am 14.01.2016

 

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