Gesellschaft Rhade wird bunter – Flüchtlinge werden zu Nachbarn

Flüchtlinge 1: Bürgerinformation am 25. Januar in St. Urbanus, 19.30 Uhr: Wohn- und Lebensraum im Michaelisstift, Rhade und Lembeck

Im Januar 2016 werden neue Flüchtlinge im Michaelisstift an der Rhader Straße untergebracht.  Aber nicht nur dort, sondern auch in unserer Nachbarschaft. Damit das Neben- und Miteinander funktioniert, müssen „alle an einem Strang ziehen“. Die Informationsveranstaltung ist als Auftakt der folgenden, wichtigen, langfristigen Integrationsaufgabe einzuordnen. Klar, dass wir Rhader dabei sind.

Flüchtlinge 2: Dass Erstaufnahmestätten wie Laurentiusschule und Michaelisstift nur Provisorien sind, leuchtet ein. Menschen mit Bleibeperspektive müssen in Wohnungen in unserer Nachbarschaft leben können, um integriert zu werden. Wichtigster Grundsatz: Nicht an einer Stelle, sondern über den ganzen Stadtteil verteilt! Eine wichtige Anregung für die oben genannte Bürgerinformation. Und dass professionelle und ehrenamtliche Betreuung in den Anfangsmonaten dazugehört, versteht sich von selbst.

Flüchtlinge 3: Nicht in Sachsen oder einem anderen Teil Deutschlands, nein, in unserer direkten Nachbargemeinde Raesfeld kam es jetzt zu einem widerlichen, feigen Brandanschlag in einer vorgesehenen Flüchtlingsunterkunft. Das ist ein Verbrechen! Das muss verfolgt und aufgeklärt werden! Dabei müssen wir alle mithelfen! Wehret den Anfängen!

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 13.01.2016

 

Bundespolitik Flüchtlingsregistrierung – was läuft hier falsch?

Dass ein Flüchtling in Deutschland unter 7 verschiedenen Identitäten registriert wird, ist nicht zu glauben. Dass aber die aufgenommenen Daten, darunter Fingerabdrücke, nicht in unseren 16 Bundesländern abgeglichen werden können, ist ein Skandal. „Noch nicht einsatzbereite Software“, so die Information. Sollte diese sich wirklich so bestätigen, wäre das ein bitteres Armutszeugnis für unsere Bürokratie. Der deutsche Föderalismus, an dieser Stelle schon mehrfach wegen 16 unterschiedlicher Schulsysteme vorsichtig in Frage gestellt, gehört auf den Prüfstand. Nicht nur wegen der Länderausgleichsfinanzierung.

Ein Kommentar aus Rhade

Veröffentlicht am 12.01.2016

 

Die Rhader Wiesen - Eine Idylle für Spaziergänger, Jogger, Radfahrer, Naturliebhaber Allgemein Begegnung in Rhade

Sonntag. Spaziergang in den Rhader Wiesen. Ein Radfahrer kommt entgegen. Kurzes Kopfnicken. Scheint mich zu kennen. „Schön links bleiben“, so sein Gruß, der von mir als politische Neujahrsaufforderung aufgenommen wird. Dann die Erkenntnis. Kein Neujahrsgruß, sondern die klare Anweisung an den mitlaufenden Hund an seiner Seite, Kurs zu halten. Dennoch - was für den Hund gilt, wäre auch eine gute Zielformulierung für die eigene Partei. 

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 12.01.2016

 

Ortsverein SPD Rhade startet ins neue Jahr

Meinungsaustausch und Programmplanung am Donnerstag

Seit über 40 Jahren treffen sich einmal im Monat die Mitglieder und Interessenten der Rhader Sozialdemokraten, um über partei- und gesellschaftspolitische Themen zu diskutieren. Am kommenden Donnerstag, 14. Januar, ist es wieder soweit. Um 19.30 Uhr wird Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender, die erste Sitzung im Jahr 2016 eröffnen. Auf der Tagesordnung steht die Jahresplanung, die diesmal gemeinsam erarbeitet und abgestimmt werden soll. Hans-Willi Niemeyer: „Sicherlich wird es ein interessanter Mix aus tagespolitischen Ereignissen, spannender Hintergrundinformation, weiteres Kennenlernen der Dorstener Nachbargemeinden und gemütlichen Feiern unter Freunden“. 

Veröffentlicht am 11.01.2016

 

Allgemein Sonntagsgedanken

  • Tränen des amerikanischen Präsidenten rühren die Welt. Er trauert offen und ehrlich über die vielen Opfer von Amokläufern in seinem Land, die ihre Waffen frei und ohne Auflagen im Supermarkt kaufen können. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten hat einen bitteren Beigeschmack.
  • Tränen vergießen unzählige Menschen auf der Welt über die vielen zivilen Opfer, die durch Waffen aller Art ums Leben kommen, die „frei“ gehandelt werden. Auch Deutschland gehört bekanntermaßen zum erfolgreichen Exporteur - weltweit.  
  • Tränen des Entsetzens vergießen viele Frauen einer geplanten fröhlichen Silvesterfeier in Köln. Sexuelle Übergriffe und Diebstähle durch teils alkoholisierte, teils enthemmte Täter, überwiegend wohl aus dem Ausland mit vorläufigen Aufenthaltspapieren, bringen auch unsere viel gelobte Willkommenskultur ins Wanken.
  • Tränen schießen dem Zuschauer der TV-Nachrichten in die Augen, wenn mal wieder über den völlig unübersichtlichen Krieg in Syrien berichtet wird. Jetzt bringen uns Bilder von verhungernden Menschen aus der Fassung. Die Strategie der Täter: Eine Stadt einkesseln und die Bewohner aushungern. So wie es die deutsche Wehrmacht von 1941 bis 1944 mit Leningrad gemacht hat. Die Zahl der Opfer damals: Über 1 Million (!) Menschen. Hören die Grausamkeiten eigentlich nie auf?
  • Tränen der Trauer werden jetzt in Dorsten vergossen. Peter Neubauer ist viel zu früh gestorben. Peter Neubauer, vor seiner schweren Krankheit ein exzellenter Fotograf der WAZ, hat in seiner aktiven Zeit viele Aktionen der Rhader SPD im Bild festgehalten und wurde so zum allseits geachteten und respektierten Freund.

Veröffentlicht am 10.01.2016

 

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