Urbanusschule wird zur Manege
Glänzende Kinderaugen der kleinen Artisten, Zauberer und Domteure werden mit den anrührenden Gefühlen der Zuschauer, darunter Eltern, Großeltern, Geschwisterkinder der Schülerinnen und Schüler und viele mehr, konkurrieren, wenn es nach 2012 zum 2. Mal im Zirkuszelt auf dem Schulhof der Urbanus-Grundschule heißt: ZIRKUS URBANELLI - MANEGE FREI! Ein Projekt der Schule, der Elternpflegschaft und des Freundeskreises der Urbanusschule wird bei allen Beteiligten, besonders bei den kleinen Akteuren sicherlich unvergessen bleiben. In 4 Vorstellungen am kommenden Freitag und Samstag, jeweils um 14 und 17 Uhr, wird Rhade in die Traumwelt des Zirkus entführt. Der Kartenverkauf ist in vollem Gange. Nur noch wenige Restkarten sind an der Tageskasse erhältlich. Unser Tipp: Sehr empfehlenswert und ein MUSS für alle Rhaderinnen und Rhader.
Wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 15.03.2016
3 Wahlergebnisse – 3 Thesen für Bundestags-, Landtags- und Kommunalwahlen
- These: Man nehme eine Person und Persönlichkeit, sympathisch, glaubwürdig und verlässlich. Hat sie, die Persönlichkeit, diese Eigenschaften an der Spitze einer Landesregierung ausgefüllt, winkt die verdiente Wiederwahl. Die jeweilis unterstützende Partei ist fast zweitrangig, profitiert aber vom Glanz der Persönlichkeit mit. So in Rheinland-Pfalz mit Malu Dreyer (SPD), Wilfried Kretschmann in Baden-Württemberg (Grüne) und mit Abstrichen in Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (CDU).
- These: Hüte dich, Juniorpartner in einer Regierung zu sein. Vergleiche dazu das „Schicksal“ der Grünen in Rheinland-Pfalz, der SPD in Baden-Württemberg und in Sachsen-Anhalt. Dass die SPD im Bund auch schon einmal diese schlechte Erfahrung gemacht hat, soll hoffentlich kein böses Omen für die bestehende GroKo sein.
- These: Die "Nichtwähler“ haben bei den letzten Wahlen dominiert. Jetzt konnten sie von den Rechtspopulisten in großer Zahl motiviert werden, zur Wahl zu gehen und den etablierten Parteien schwere Verluste zuzufügen. Wie? Auf schwierige Zusammenhänge (Flüchtlingskrise) mit ganz einfachen und teilweise inhumanen Antworten zu reagieren. Versuche, das zu kopieren (Klöckner, Wolf und Co.) waren erfolglos. Das ist, trotz des schwer zu analysierenden Wahlergebnisses, die gute Nachricht.
Fazit: Zu einer erfolgreiche Politik gehört immer auch das passende Personal. Siehe These 1.
Veröffentlicht am 14.03.2016
Die Nichtwähler entscheiden über die Zukunft
3 Landtagswahlen scheinen Deutschland aus dem Gleichgewicht zu bringen. Das Flüchtlingsthema überlagert die bisherige Arbeit der Landesregierungen in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt. Eine „rote“ Ministerpräsidentin, ein „grüner“ und ein „schwarzer“ Ministerpräsident, in jeweils völlig anderer Koalitionskonstellation, bangen um ihre Mehrheit. Die fehlenden Stimmen, um weiter zu regieren, „wandern“ scheinbar unaufhaltsam der neuen Rechtsaußenpartei zu. Alle Versuche der demokratischen Parteien, diesen fatalen Trend zu stoppen, scheinen erfolglos zu sein. Erschreckend dabei ist, dass in den neuen Bundesländern doppelt so viele Wähler, so die letzten Umfragen, gegen stabile Verhältnisse stimmen werden. Aber – es gibt eine noch wichtigere Wahrheit. Die Rechten würden nie das schlimme „Zünglein an der Waage“ spielen können, wenn die Wahlbeteiligung höher wäre. Wenn nämlich 50 Prozent und mehr der Wahlberechtigten sich für „Enthaltsamkeit“ entscheiden, gehören diese Nichtwähler zu den Steigbügelhaltern der neuen Rechten. Ob das allen klar ist? Heute Abend um 18 Uhr werden wir wissen, ob der befürchtete Rechtsruck tatsächlich eingetreten ist. Ein bedrückender Gedanke.
Dirk Hartwich
Veröffentlicht am 13.03.2016
TTIP, Flüchtlinge, Wanderparkplätze, Bebauung und mehr
Einmal im Monat laden die Rhader Sozialdemokraten zum „Stammtisch“ ein. Eine offenere Form früherer Mitgliederversammlungen. Themen werden grob vorgegeben, die Reihenfolge. bzw. die Auswahl bestimmen die Teilnehmer. So auch diesmal. Das geplante Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU, TTIP genannt, wird seit langem sehr kritisch auch in Rhade begleitet. Jürgen Heinisch berichtete über stattgefundene Informationsveranstaltungen, u. a. mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Gerdes. Sein Fazit: Noch sind Fragen offen. Noch hat die SPD-Fraktion sich nicht festgelegt. Wenn aber die Entscheidung getroffen wurde, will Gerdes die Mehrheitsmeinung akzeptieren.
Die geplante Bebauung am alten Sportplatz ist Reizthema:
Veröffentlicht am 11.03.2016