Positiv und ohne Feindbild denken
Seit 1975 bilden Rhade und Dorsten eine Schicksalsgemeinschaft. Mehr als 40 Jahre liegen zwischen der Kommunalen Neuordnung 1975 und dem neuen Jahr 2016. 40 Jahre, die gezeigt haben, dass da was zusammenwachsen kann, wenn alle an einem Strang ziehen. Nicht erst seit heute wissen wir, dass einzelne Parteien die Herausforderungen der Zukunft alleine nie bewältigen können. Außerdem zeigen die Wähler, dass sie einer Partei das auch nicht (mehr) zutrauen. Die Schlussfolgerung daraus ist also der kommunalpolitische Kompromiss. Wenn diese simple Erkenntnis sich in den Dorstener Parteizentralen durchsetzt, dann können die vielen Zukunftspapiere der Stadt, wie die Beschreibung des Dorstener Demographiewandels, des Klimaschutzkonzepts und des Rhader Rahmenplans praktisch in Angriff genommen werden. „Gebt euch einen Ruck und setzt die guten, in der Schublade schlummerndes Zukunftskonzepte endlich Stück für Stück um“, möchte man den Akteuren des Rathauses, des Stadtrates und der Parteien zurufen. Und noch etwas: „Nehmt die Anregungen von außen ernster als bisher“. Dann ist dem kommunalpolitisch interessierten Bürger nicht Bange vor der Zukunft und dem Jahr 2016.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 04.01.2016
1. "Paul" hat ein Gesicht. Die Dorstener Zeitung zeigt Abstand zur Verwaltung und beweist Größe in fairer, später Berichterstattung.
2. Das Wetter spielt verrückt. Am Nordpol werden Plusgrade gemessen. Fünf vor 12? Der Klimawandel zeigt, dass es bereits nach 12 ist.
3. Die Fluchtbewegung nach Deutschland ist ungebrochen. Angela Merkel dankt den ehrenamtlichen Helfern und wiederholt, trotz scharfen Gegenwinds, besonders aus den eigenen Reihen, "Wir schaffen das".
4. Der Ukraine-Konflikt flackert wieder auf. Frank-Walter Steinmeier (SPD), der unermüdliche Diplomat und Dauerweltreisende, hofft auf Gespräche und Vernunft. Das müssen nur noch Putin und Poroschenko einsehen.
5. Polen schafft sich (demokratisch) ab. Wie anders muss die Einschränkung der Pressefreiheit und der Eingriff in das bisher demokratische Rechtssystem bewertet werden? Polen braucht die Wiederauferstehung der Solidarosc.
6. Saudi-Arabien zeigt sein wahres Gesicht und richtet an einem Tag 47 Menschen hin. Saudi-Arabien ist ein wichtiger deutscher Geschäftspartner und Waffenbruder. Besser nicht drüber nachdenken. Moral ist manchmal ein unaussprechliches Fremdwort.
7. Der Mindestlohn feiert seinen 1. Geburtstag. Eine Erfolgsgeschichte der SPD in der GroKo-Regierung. Muss doch mal so deutlich gesagt werden.
8. Zu guter Letzt: Die CSU wird, wie alljährlich, in Wildbad Kreuth die Backen aufblasen. Wird diesmal nach dem ungarischen Orban der polnische Kaczynski als Special-Guest eingeladen? Dem Seehofer ist alles zuzutrauen. Keine Partei beherrscht den Stammtisch besser als die Bayern. Rechts von der CSU darf kein Blatt Papier passen. Das wird die AFD irgendwann erkennen und sich als neuer Koalitionspartner der Konservativen anbiedern.
Veröffentlicht am 03.01.2016
- Ich versuche, gesellschaftspolitische Zusammenhänge zu verstehen
- Ich lese weiter eine Tageszeitung - BILD alleine reicht nicht
- Ich will das Gespräch suchen, diskutieren und andere Meinungen tolerieren
- Ich weiß, dass ich mich für meinen Lebensmittelpunkt einsetzen muss
- Ich sehe mich nicht im Zentrum, sondern die nächsten Generationen
- Ich erkenne, dass Parteien eine wichtige Funktion haben, aber nicht immer Recht
- Ich werde auch 2016 ein gesellschaftspolitisch denkender Bürger bleiben
- Ich hoffe, dabei viele Partner und Freunde zu gewinnen
- Ich bin bereit, das neue Jahr 2016 anzunehmen
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 02.01.2016

André Karwath
Veröffentlicht am 01.01.2016
Gute Vorsätze? Wir halten uns an das rheinische Grundgesetz und rufen euch zu:
Art. 1 : Et es wie et es.
Art. 2: Et kütt wie et kütt.
Art. 3: Et hätt noch emmer joot jejange.
Art. 4: Wat fott es, es fott. („Was fort ist, ist fort.“)
Art. 5: Et bliev nix wie et wor.
Art. 6: Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet.
Art. 7: Wat wells de maache?
Art. 8: Maach et joot, ävver nit zo off.
Art. 9: Wat soll dä Kwatsch/Käu? („Was soll das sinnlose Gerede?“)
Art. 10: Drinks de ejne met?
Veröffentlicht am 31.12.2015