Bundespolitik Streit in der GroKo – Das hat uns gerade noch gefehlt

Fluchtbewegung wird zur Regierungskrise

Psychologen und Mediziner wissen mit dem Begriff „Kontrollverlust“ etwas anzufangen. Eine schwere Erkrankung, die der intensiven Behandlung bedarf. Immer mehr Kommentatoren bescheinigen jetzt aber auch der Politik, unter Kontrollverlust zu leiden. Eine dramatische Entwicklung. Die Kanzlerin hat die Richtung vorzugeben, die Minister haben danach zu agieren. In der GroKo ist aber nicht mehr klar, wer in der Frage der Flüchtlingspolitik bestimmt. Der Innenminister? Der CSU-Vorsitzende? Der starke Finanzminister? Also doch Kontrollverlust. Angela Merkel macht im Moment das, was sie am besten kann wenn es eng wird – abtauchen. So geht das nicht. Und die SPD? Gestern noch fühlte sie sich als Sieger der Koalitions-Krisen-Runde, heute wird sie von der CDU/CSU geschickt in die Defensive gerückt. Unser Land braucht jetzt starke Nerven und eine Regierung, die nicht nur sagt, was sie denkt, sondern auch tut, was sie sagt.

Ein Kommentar aus Rhade 

Veröffentlicht am 13.11.2015

 

Umwelt Oberkante Unterlippe …

Meeresspiegel steigen – Neue Flüchtlinge werden kommen

Selten war eine Konferenz so wichtig wie die bevorstehende Klimakonferenz in Paris. Dramatische Klimaveränderungen lösen Dürren, Hochwasser und Wirbelstürme unbekannter Ausmaße aus. Gletscher schmelzen weltweit. In Peru (Anden)  ist z. B. dadurch das Trinkwasser knapp geworden. In der Folge werden sich neue Flüchtlingsströme ergeben. Europa wird zu den Zielländern gehören. Verantwortlich für diese Langzeitkatastrophe sind die Industrie- und Schwellenländer mit ihrem jahrelangen ungehemmten CO2-Ausstoß. Jetzt haben alle verstanden. Jetzt muss gegengesteuert werden. Jetzt sind überprüfbare Verpflichtungen unaufschiebbar. Neu ist, dass alle teilnehmenden Staaten (fast 200) sich an der Begrenzung des weltweiten Temperaturanstiegs per Selbstverpflichtung in Paris beteiligen wollen. Ein Hoffnungsschimmer. Die Rhader SPD hat sich mit der gesamten Problematik beschäftigt, einen Antrag an den Bundesparteitag (Dezember) gestellt, der auch von der Antragskommission angenommen wurde. Darin wird u. a. gefordert, dass das Thema Klimaschutz verpflichtend in unseren Schulen behandelt wird. Fazit: Wenn nachfolgende Generationen auch morgen noch eine lebenswerte Umwelt vorfinden sollen, müssen wir heute unsere Gewohnheiten radikal ändern.

Eigener Bericht, wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 12.11.2015

 

Allgemein Wir trauern um Helmut Schmidt

Sigmar Gabriel:

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands trauert um Helmut Schmidt. Sie weiß sich in ihrer Trauer einig mit vielen Menschen, die den Verstorbenen schätzen, bewundern und verehren. 
Wir verneigen uns vor der Lebensleistung von Helmut Schmidt. Er lebte für die Politik und die Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger. Er hat sich um unser Land und seine Partei verdient gemacht.
Er hat sich immer dagegen gesträubt, ein Vorbild zu sein. In diesen Stunden des Abschieds wird uns allen jedoch sehr bewusst, wie viel wir ihm zu verdanken haben und was nachfolgende Generationen von ihm lernen können: Wille zur Übernahme politischer Verantwortung, Engagement für das öffentliche Wohl, wo nötig, unbeugsame Haltung auch wider den Zeitgeist, Unbeirrbarkeit in der Umsetzung von politischen Zielen. Leidenschaft in der Sache, aber Augenmaß und Gelassenheit im Handeln, Treue zu den als vernünftig erkannten ethischen Prinzipien und zum eigenen Gewissen.
Helmut Schmidt hat fast ein Jahrhundert gelebt, er war fast siebzig Jahre Sozialdemokrat.
Wegen seiner Erfahrungen als Soldat im Zweiten Weltkrieg fühlte er sich nach 1945 verpflichtet ...

Veröffentlicht am 10.11.2015

 

Ein Bild aus besseren Zeiten. Rhader zeigen was alles verbessert werden muss Kommunalpolitik Rhade im Winterschlaf?

Rhader Rahmenplan – da war doch mal was!

Eine gewisse Aufbruchstimmung konnte nicht verleugnet werden. Rhader Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich über 3 Jahre engagiert an wegweisenden Zukunftsplänen ihres Lebensmittelpunktes. Tatsächlich gelang es, nach Geburtshilfe durch die Rhader SPD, mit Unterstützung der Verwaltung und eines einstimmigen Ratsbeschlusses, ein „Plankonzept Rhade“ zu verabschieden. Das war 2014. Jetzt, am Jahresende 2015 muss daran erinnert werden, dass den Worten und Aufzeichnungen auch Taten folgen müssen. Die Sorge, dass der Rhader Rahmenplan zum Schubladenpapier „verkommt“, scheint doch nicht ganz unberechtigt zu sein. Selbst der Start einer Rhade-Konferenz, hier sollen Rhader für Rhade offen, parteineutral und konstruktiv „über den Tellerrand“ blicken, kommt nicht so richtig ins Rollen. Dem Bürgermeister und dem Stadtrat rufen wir zu: “Dorsten besteht nicht nur aus „Mercaden, Fürst Leopold und den Marktplatzattraktionen“, sondern aus mehreren Stadtteilen, die ebenfalls Aufmerksamkeit und Weiterentwicklung dringend nötig und verdient haben. Sonst ist das Gerede von Bürgerbeteiligung nur leeres Stroh. 2016 muss das Jahr der Dorstener Stadtteile werden – Rhade gehört dazu!

Veröffentlicht am 10.11.2015

 

Stolpersteine erinnern in Dorsten an Vertreibung und Ermordung von jüdischen Lippestadtbürgern.Foto Aktion Stolpersteine Gesellschaft Heute, 9. November – ein historisches Datum

Stolpersteine erinnern auch in Dorsten an ein bitteres Geschichtskapitel

Man kann es sich kaum vorstellen. Wie überall in Deutschland, so auch in der Lippestadt Dorsten, mutierten bisher brave Bürger unter Anleitung der NSDAP am 9. November 1938 zu kalten, gefühllosen Individuen. Jüdische Dorstener Bürger, bisher absolut integriert und angesehen, wurden gedemütigt, bestohlen und in Lager deportiert. Dass am Ende dieser Diffamierungskette sogar millionenfache brutalste Ermordung folgte, ist auch heute noch unfassbar. So genannte Stolpersteine, das sind kleine Messingtafeln auf Gehwegen, erinnern den aufmerksamen Bürger in der Lippestadt an genau diese bittere Geschichte. Vorname, Name, Geburtsdatum, Ort und Datum der Ermordung – eine Verbeugung, um genau lesen zu können, ist gewollt. Gunter Demnig, ein Künstler aus Köln ist der Initiator der inzwischen weltweiten Erinnerungsaktion. Heute ist die Gelegenheit zu gedenken und an einer Putzaktion der Stolpersteine in der Lippestadt teilzunehmen. Die Aktionsgemeinschaft Stolpersteine Dorsten teilt dazu mit:

„Wir treffen uns am Montag, 9. November um 16.30 Uhr am Jüdischen Museum. Dort findet im Garten ein stilles Gedenken statt, es dauert etwa 15 Minuten. Danach werden wir gemeinsam die Stolpersteine in Dorsten (30) putzen. Zudem wird an den Verlegestellen eine Rose niedergelegt. Auf diese Weise setzen wir ein Zeichen gegen das Vergessen.“ 

Eigener Bericht

Weitere Informationen: www.stolpersteine-dorsten.de

Veröffentlicht am 09.11.2015

 

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