Umweltsauerei in Rhade
Der Begriff Sauerei ist hart, aber zutreffend. Obwohl ein, in der Regel kostenloses und funktionierendes Abfallsystem für alle Bürger zur Verfügung steht, nutzen immer wieder Unverbesserliche den Schutz der Dunkelheit, um ihren Mist in freier Natur zu entsorgen. So jetzt wieder mal in Rhade. Am Hakenweg, nahe der Bahnlinie wurde Bauschutt in blauen Säcken einfach in den Wald geworfen. Per BürgerApp, siehe www.dorsten.de wurde das Vergehen gemeldet. 2 Tage später die Rückmeldung: „Die Müllablagerung ist heute beseitigt worden.“ Das ist Bürgerdienstleistung auf hohem Niveau. DANKE!
Veröffentlicht am 14.01.2016
Ungeleerte Mülltonnen verursachen Hygieneprobleme
Übervolle, nicht geleerte Mülltonnen sorgten direkt vor dem städtischen Kindergarten in Rhade für Ärger. Weiterer Müll breitete sich drumherum und in der Umgebung aus. Die Rhader SPD nahm nach einem Bürgerhinweis umgehend mit der Verwaltung Kontakt auf. Die Überprüfung löste eine sofortige Leerung und Reinigung vor Ort aus. Hans-Willi Niemeyer bedankt sich auch auf diesem Weg für die „offenen Ohren“ und die Hilfsbereitschaft der Stadtverwaltung.
Veröffentlicht am 14.01.2016
Flüchtlinge 1: Bürgerinformation am 25. Januar in St. Urbanus, 19.30 Uhr: Wohn- und Lebensraum im Michaelisstift, Rhade und Lembeck
Im Januar 2016 werden neue Flüchtlinge im Michaelisstift an der Rhader Straße untergebracht. Aber nicht nur dort, sondern auch in unserer Nachbarschaft. Damit das Neben- und Miteinander funktioniert, müssen „alle an einem Strang ziehen“. Die Informationsveranstaltung ist als Auftakt der folgenden, wichtigen, langfristigen Integrationsaufgabe einzuordnen. Klar, dass wir Rhader dabei sind.
Flüchtlinge 2: Dass Erstaufnahmestätten wie Laurentiusschule und Michaelisstift nur Provisorien sind, leuchtet ein. Menschen mit Bleibeperspektive müssen in Wohnungen in unserer Nachbarschaft leben können, um integriert zu werden. Wichtigster Grundsatz: Nicht an einer Stelle, sondern über den ganzen Stadtteil verteilt! Eine wichtige Anregung für die oben genannte Bürgerinformation. Und dass professionelle und ehrenamtliche Betreuung in den Anfangsmonaten dazugehört, versteht sich von selbst.
Flüchtlinge 3: Nicht in Sachsen oder einem anderen Teil Deutschlands, nein, in unserer direkten Nachbargemeinde Raesfeld kam es jetzt zu einem widerlichen, feigen Brandanschlag in einer vorgesehenen Flüchtlingsunterkunft. Das ist ein Verbrechen! Das muss verfolgt und aufgeklärt werden! Dabei müssen wir alle mithelfen! Wehret den Anfängen!
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 13.01.2016
Dass ein Flüchtling in Deutschland unter 7 verschiedenen Identitäten registriert wird, ist nicht zu glauben. Dass aber die aufgenommenen Daten, darunter Fingerabdrücke, nicht in unseren 16 Bundesländern abgeglichen werden können, ist ein Skandal. „Noch nicht einsatzbereite Software“, so die Information. Sollte diese sich wirklich so bestätigen, wäre das ein bitteres Armutszeugnis für unsere Bürokratie. Der deutsche Föderalismus, an dieser Stelle schon mehrfach wegen 16 unterschiedlicher Schulsysteme vorsichtig in Frage gestellt, gehört auf den Prüfstand. Nicht nur wegen der Länderausgleichsfinanzierung.
Ein Kommentar aus Rhade
Veröffentlicht am 12.01.2016
Sonntag. Spaziergang in den Rhader Wiesen. Ein Radfahrer kommt entgegen. Kurzes Kopfnicken. Scheint mich zu kennen. „Schön links bleiben“, so sein Gruß, der von mir als politische Neujahrsaufforderung aufgenommen wird. Dann die Erkenntnis. Kein Neujahrsgruß, sondern die klare Anweisung an den mitlaufenden Hund an seiner Seite, Kurs zu halten. Dennoch - was für den Hund gilt, wäre auch eine gute Zielformulierung für die eigene Partei.
Dirk Hartwich
Veröffentlicht am 12.01.2016