Wetterkapriolen sind hausgemacht - von dir, dir und mir!
Dienstagmittag. Ich sitze auf der Terrasse in der Sonne und lese Zeitung. Es ist mild und warm. Kurz: Urgemütlich. Der Kalender (15. Dezember) zeigt aber an, dass wir Winter haben. Eigentlich. Was soll ich mich grämen? Ich spare an der Heizung, ich genieße die warmen Sonnenstrahlen, ich bin zufrieden. Es ist aber eine keine ehrliche Zufriedenheit. Ich weiß, dass das warme Wetter, meteorologisch betrachtet, eine Katastrophe ist. Und diese Katastrophe wird auch mich erreichen, oder meine Kinder, oder meine Enkelkinder. Gletscher und Polkappen schmelzen, der Meeresspiegel steigt, gigantische Stürme nehmen zu. Wir haben unseren relativen Wohlstand wohl doch zu teuer erkauft. Zuviel CO2, zuviel Feinstaub, zuviel Verbrennung. Deswegen haben jetzt alle Staaten der Welt in Paris zusammengesessen, um die fatale Erderwärmung zu stoppen. Eine Zukunftsaufgabe von ungeheurer Tragweite. Paris -> Berlin -> Düsseldorf -> Dorsten -> Rhade. Die Handlungskette beginnt ganz oben und endet bei uns. Wir alle müssen etwas tun. Plötzlich wird mir klar, dass das Sonnenbaden am 15. Dezember völlig irrational ist. Ich werde mich mehr mit dem Klimawandel beschäftigen müssen. Was ist mit dir?
Eigener Beitrag - Wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 16.12.2015
Ein Kommentar zum Bürgerentscheid von Michael Baune, SPD-Stadtverbandsvors. in Dorsten
Irgendwie hatte ich es den Tag über schon befürchtet. Nicht das Ergebnis an sich, das könnte man – wie Friedhelm Fragemann es formuliert hat – als „moralischen Sieg“ bezeichnen. Nein, die Wahlbeteiligung ist es, die mich – abgesehen von der nun endgültigen Schließung der Wichernschule – nachdenklich werden lässt.
And the winner is…der Nichtwähler mit sagenhaften 84 %. Ein Traumergebnis, eingefahren so ganz ohne großangelegte Kampagne, ohne Slogan, ohne Wahlprogramm, ohne Spitzenkandidaten und vor allem ohne Inhalt, ohne jedes Wahlversprechen… einfach so, grandios!
Da rackern sich Befürworter und Gegner der Wichernschule ab, tauschen auf mehr oder minder freundliche Art und Weise Pro- und Contra-Argumente aus, organisieren Infostände, informieren mit Flyern, Plakaten, werben in der Zeitung, argumentieren im Internet… und dann das. Im aktuellen Fall könnten sich vielleicht die Gegner der Wichernschule ob des unerwartet deutlichen Erfolges der Nichtwähler ...
Veröffentlicht am 15.12.2015
Obwohl sich gut 58 Prozent der Wähler für den Erhalt der Wichernschule per Stimmzettel ausgesprochen haben, waren es in der Anzahl der Bürgerinnen und Bürger, die an die Abstimmungsurne gegangen sind, zu wenig. Damit ist der erste Ratsbürgerentscheid gescheitert. Gewonnen und doch verloren. Moralischer Sieger ohne Wertung. Das Aktionsbündnis kann aber stolz auf die Kampagne, die sachliche Information und das unermüdliche Engagement sein. Die Verwaltung mit dem Bürgermeister und seiner CDU wäre gut beraten, sich nicht als Sieger zu fühlen und die gesamte Situation neu zu bewerten. Es geht nämlich letztendlich um den Schulfrieden in unserer Stadt und nicht um Prinzipienreiterei.
Veröffentlicht am 13.12.2015
SPD-Rhade beschließt das Jahr 2015
Bevor die vielen Mitglieder und Freunde der Rhader SPD das leckere Grünkohlgericht im Gasthaus Pierick genießen konnten, erinnerte Hans-Willi Niemeyer, mit technischer Unterstützung von Jürgen Heinisch, in Wort und Bild über die letzten 12 Monate der politischen Arbeit des Rhader SPD-Ortsvereins. Eine beeindruckende Bilanz eines rührigen SPD-Ortsvereins. Nach dem leckeren Essen wurden in kleinen Gruppen oder mit dem Nebenmann, der Nebenfrau, Erinnerungen ausgetauscht, die politische Großwetterlage beleuchtet und hier und da auch Tratsch und Klatsch weitergereicht. Ein gelungener Abend unter Freunden.
Veröffentlicht am 13.12.2015
Die Wicherngrundschule ist eine ortsnahe Grundschule in Dorsten auf der Grenze zu Hervest und Holsterhausen. Sie soll wegen der angespannten Haushaltslage geschlossen werden. Bildung ist Zukunft. Kinder sind unsere Zukunft. Heute ist es die Wichernschule, morgen könnte die Urbanus-Grundschule auf dem Sparzettel der Stadtverwaltung stehen. Daher sagen wir NEIN zur Schließung und JA zu einer Dorstener Schulpolitik, die die Interessen unserer Kinder im Blick hat. Wir haben es in der Hand. Wir schaffen das!
Veröffentlicht am 13.12.2015