Derzeit befinden sich weltweit knapp 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Dies ist die höchste Zahl, die jemals von UNHCR verzeichnet wurde. Und sie wächst weiter. 2014 wurden 13,9 Millionen Menschen zur Flucht getrieben - viermal so viele wie noch 2010. Jeden Tag machten sich durchschnittlich 42.500 Menschen auf den Weg auf der Suche nach Frieden, Sicherheit und einem neuen Leben.
Besonders alarmierend: die Hälfte aller Flüchtlinge sind Kinder.
Den größten Teil – 38,2 Millionen – bilden die sogenannte Binnenvertriebene (Internally Displaced Persons – IDP). Sie fliehen innerhalb ihres eigenen Landes, ohne dabei internationale Landesgrenzen zu überschreiten. Binnenvertriebene sind - anders als Flüchtlinge - nicht durch internationale Abkommen geschützt und stehen offiziell nicht unter dem Mandat von UNHCR. Dennoch kümmert sich UNHCR seit vielen Jahren um die Bedürfnisse von Binnenvertriebenen. Denn oftmals befinden sie sich in sehr ähnlichen Situationen wie Flüchtlinge und haben einen ähnlichen Hilfsbedarf.
Die zweite Gruppe sind die 19,5 Millionen Flüchtlinge sowie 1,8 Millionen Asylsuchende, die noch auf den Ausgang ihres Asylverfahrens warten.
Neun von zehn Flüchtlingen (86 Prozent) leben in Entwicklungsländern, da die meisten Flüchtlinge lediglich in ein angrenzendes Nachbarland fliehen.
Globale Statistiken von UNHCR*:
Veröffentlicht am 22.07.2015
Gedanken über die Zukunft Dorstens
Wenn beispielsweise eine Gladbecker Familie mit Kindern einen Wohnortwechsel im Umkreis von ca. 35 Kilometern ins Auge fassen würde, wäre unsere Lippestadt Dorsten eine Option?
Zählen wir einmal die Kriterien* auf, die für eine Entscheidung ausschlaggebend sein könnten:
- Gute Wohnlage
- Bezahlbare Grundstücke oder Mieten
- Ausreichendes Arbeitsplatz- und Ausbildungsangebot
- Lückenloses Warensortiment bei Einzelhändlern und Discountern
- Durchgängiges Bildungsangebot von Kita bis zur Universität/Hochschule
- Freizeitmöglichkeiten aller Art
- Komplette Infrastruktur: Verkehr; Öffentlicher Nahverkehr; Lückenloses Radwegenetz; ärztliche und fachärztliche Rundumversorgung; Kultur/Weiterbildung; ...
- Handlungsmöglichkeit der Kommune (Finanzlage)
- Demografie-Pyramide
- Sport und Spiel / Vereinsstruktur
- Integration Inklusion
-
Wir bitten den Leser die genannten Kriterien zu gewichten und eine theoretische Entscheidung zu fällen. Würde ich jetzt mit meiner Familie den Wohnort und Lebensmittelpunkt von Gladbeck nach Dorsten verlegen?
Parteien, Rat und Verwaltung müssen immer wieder hinterfragen, was noch getan werden muss, damit ein potenzieller Neubürger Dorsten auch wirklich ansteuert. Eine Daueraufgabe, die viel Stehvermögen und Kreativität erfordert. Die Rhader SPD stellt sich dieser Aufgabe!
* Die Kriterienaufstellung ist natürlich nicht vollständig und kann von jedem Leser erweitert werden
Veröffentlicht am 21.07.2015
Eine Wertegemeinschaft? – Eher nicht!
Sie kommen zu Tausenden und Abertausenden, zumeist über Griechenland, Italien und Spanien - Flüchtlinge aus Arabien, Afghanistan, Afrika, … - in die Europäische Union. Die Erstaufnahmeländer, besonders Griechenland, sind hoffnungslos überfordert. Das Elend in den Lagern ist unbeschreiblich. Eine Mini-Entlastung könnte durch eine gerechte Aufnahmequotierung aller 28-EU-Mitgliedsländer erfolgen. Die Verhandlungen darüber sind mehrfach gescheitert. In den nächsten Wochen wird unser Ortsverein über die Unfähigkeit der Europäischen Union berichten, das Flüchtlingsdrama auch nur annähernd zu bewältigen. Wir wollen aber auch positive Beispiele aufgreifen.
Wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 20.07.2015
17 Ziele für nachhaltige Entwicklung
Barbara Hendricks, SPD-Umweltministern will, dass sich die Welt in den kommenden 15 Jahren nachhaltig verbessert. Dazu beitragen müssen alle 193 Mitgliedsländer der UN, die die
"17 Gebote" unterschrieben haben:
1. Armut beenden
2. Ernährung sichern
3. Gesundheit stärken
4. Bildung für alle
5. Gleichberechtigung
6. Wasser und Toiletten für jeden
7. Saubere Energie weltweit
8. Gute Arbeit für alle
9. Sozial verträgliche Industrialisierung
10. Ungleichheit mindern
11. Lebenswerte Städte
12. Nachhaltiger Konsum
13. Umfassender Klimaschutz
14. Meere schonen
15. Naturvielfalt erhalten
16. Friedliche Gesellschaften
17. Weltweite Kooperation
Eigener Bericht, Grundlage: ZEIT Nr.28, 9. Juli 2015
Veröffentlicht am 19.07.2015
Liebe Leserin, lieber Leser aus Rhade,
an diesem Freitag hat der Bundestag der Bundesregierung ein Verhandlungsmandat für ein drittes Hilfspaket für Griechenland erteilt und zudem einer Brückenfinanzierung zugestimmt. Nun kann Deutschland offiziell über die konkreten Bedingungen des neuen Hilfsprogramms verhandeln. Das Verhandlungsergebnis muss dann erneut vom Bundestag gebilligt werden. Auch ich habe dem Mandat zugestimmt. Warum? Mir ist klar, dass die aktuelle griechische Regierung ein Glaubwürdigkeitsproblem hat und nun endlich mit Reformen beweisen muss, dass sie Besserungen erreichen will. Mir persönlich geht es vor allem darum, den Griechen
Veröffentlicht am 18.07.2015