Johann Brzoza bedankt sich für die Einladung und Ehre, sich ins Goldene Buch eintragen zu dürfen Gesellschaft Völkerverständigung von unten – Langjähriges Hilfsengagement

Johann Brzoza erfährt hohe Ehre in Polen

„Es gibt viel zu tun – packen wir es an“, so könnte das Motiv von Johann Brzoza, der einer von uns aus Rhade ist, lauten, um grenzüberschreitend zu helfen. Das macht er nun schon 15 Jahre. Unermüdlich. Seine Zielgruppe hat er im Nachbarland Polen gefunden. Das EU-Land gehört sicherlich zu den Aufsteigern in der Europäischen Union, ist aber verglichen mit unseren Gesundheits-, Sozial- und Rentenleistungen noch weit zurück. Und genau hier packt Johann, wie er überall in Rhade gerufen wird, tatkräftig an. Freizeiten für Behinderte, grenzüberschreitende Besuche mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Kleiderspenden, orthopädische Hilfsmittel, …, es gibt fast nichts, was Johann Brzoza auslässt, um praktische Nachbarschaftshilfe zu leisten. Unterstützt von vielen Helfern aus Rhade. Nun wurde er für sein Engagement hoch geehrt. Aus Zywiec kam die förmliche Einladung, sich ins Goldene Buch der Stadt einzutragen. Unter großer Anteilnahme wurde Johann Brzoza und seinem Freund Heinrich die Urkunde vor Ort vom Bürgermeister überreicht. Stolz und dankbar blicken die beiden Rhader auf  diese Ehrung zurück. Wir von der Rhader SPD gratulieren sehr herzlich und sagen an dieser Stelle: DANKE!  

Veröffentlicht am 13.08.2015

 

Ortsverein MECKERSCHECK!

Meckerscheck

Hoonkesweg, Rhade, gegenüber Haus Nr. 18, siehe Foto:
Ein Stück Gehweg, das für eine künftige Entwicklung angelegt wurde, droht durch Nichtpflege "abgeschrieben" werden zu müssen. Besser, so ein Anlieger wäre, etwas jetzt zu tun und auch das dahinter liegende "Niemannsland" mit einzubeziehen.
Die Rhader SPD bittet die Verwaltung um Verbesserung des Wohnumfeldes und Sicherung des eigenen Vermögens. 

Veröffentlicht am 12.08.2015

 

Bundespolitik Skurrile Diskussion in der SPD

Kann die SPD Kanzler?

„Die SPD sollte auf einen eigenen Kanzlerkandidaten bei der nächsten Wahl (2017) verzichten“, so Torsten Albig, SPD-Ministerpräsident in Schleswig-Holstein vor einigen Wochen. Angesprochen auf die nach wie vor schlechten SPD-Umfragewerte, hat er, mehr augenzwinkernd als ernst gemeint, diese Äußerung gegenüber der Presse getan. Den daraufhin entstandenen Dominoeffekt hätte er natürlich vorhersehen müssen. Die CDU reagierte sofort mit der Meldung, dass Angela Merkel „wahrscheinlich“ für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stünde. Sigmar Gabriel musste dem Eindruck widersprechen, dass die SPD bereits aufgegeben habe. Nun hat er eine Diskussion zur Unzeit am Hut. Forderungen der Basis nach Urwahl des nächsten SPD-Kanzlerkandidaten tun ein Übriges dazu. Der langjährige Beobachter von außen wundert sich immer wieder, wie eigentlich erfahrene Profipolitiker durch unüberlegte Stellungnahmen die eigene Partei in die Defensive zwingen. Sie sollten als Lerneffekt mal einige Zeit ehrenamtlich an der Basis für ihre Partei arbeiten.

Ein kleiner Kommentar aus Rhade

Veröffentlicht am 11.08.2015

 

Schule und Bildung Rhader Grundschule startet mit nur 33 Kindern

Reicht das, um zu überleben?

Zwei Klassen mit insgesamt 33 neuen Erstklässlern. So startet die Urbanus-Grundschule ins neue Schuljahr. Das sieht im Moment nicht gut aus. Der so genannte Schulentwicklungsplan sagt zwar, dass in den nächsten Jahren ausreichend I-Männchen in Rhade eingeschult werden, um die Schule im Ort vor der Schließung zu retten. Aber eine Garantie gibt es nicht. Das mussten andere Schulen in Dorsten (Wichernschule) bereits bitter erfahren. Der Demografiewandel, das heißt wir werden älter und weniger, ist auch in Rhade klar erkennbar. Wir müssen heute uns dafür einsetzen, dass Rhade auch morgen noch eine Grundschule hat. „Kurze Beine- kurze Wege“ muss unser Leitgedanke bleiben.

Eigener Bericht 

Veröffentlicht am 10.08.2015

 

Wir müssen zusammenhalten und zusammenrücken. Nur so können wir die Herausforderungen bei uns dauerhaft bewältigen. Kommunalpolitik Dorsten: Politische Sommerpause auf der Zielgeraden

Es gibt viel zu tun, im Zentrum aber auch in Rhade – packen wir es an!

  • Stadtentwicklung: Altstadt oder Hervest? CDU diskutiert kontrovers über Auswirkungen der Mercaden- und der parallel betriebenen EDEKA-Ansiedlung auf dem Zechengelände.
  • Flüchtlinge: Über 500 leben in Dorsten und hoffen auf Asylanerkennung. Zusätzlich ca. 150, die nach der Erstaufnahme im alten Petrinumgebäude, die Lippestadt nach wenigen Tagen wieder verlassen, um auf andere Städte verteilt zu werden.
  • Haushalt: Die Sparbemühungen zeigen Wirkung. Die Bezirksregierung ist zufrieden. Dorsten ist aber wohl noch immer nicht „ganz unten“ angekommen. Neue Aufgaben, z. B. Integration der Flüchtlinge und Asylbewerber sind nicht kalkulierbar. Land und Bund müssen noch mehr Verantwortung, sprich finanzielle Unterstützung leisten.
  • Hilfsbereitschaft: Die Dorstener Bevölkerung zeigt Herz und spendet für die aus aller Welt gestrandeten. Wenn es jetzt noch gelänge, den politisch, religiös oder ethnisch Verfolgten eine dauerhafte Perspektive in Dorsten zu vermitteln, wäre das ein Mosaikstein für die Baustelle "Demografiewandel bei uns“.
  • Parteien: Personell sieht es nicht gut aus bei allen Parteien. Wenn das so weiter geht, werden sie den Grundgesetzauftrag, Art. 21, an der politischen Willensbildung mitzuwirken, nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt, erfüllen können. Nachwuchsmangel wohin man sieht.
  • Kultur: In Dorsten ist was los. Es ist aber nicht nur das Lippe-Polder-Projekt, es sind die vielen kleinen Initiativen, von der Presse nicht so beachtet, die aber für eine Bereicherung im Quartier sorgen. Die Rhader Kasperle-Aufführung ist ein Beispiel von vielen.
  • SPD-Rhade: Am 18. August werden sich die örtlichen Sozialdemokraten um 19.30 Uhr im Gasthaus Pierick treffen, um über die Zukunft des „Dorfes“ weiter zu beraten.
  • Zu guter Letzt: Der Ball rollt fast wieder überall. Ob blauweiß, schwarzgelb, grünschwarz, rot, weiß oder gestreift - eine gute, kurze Ablenkung der genannten Probleme. 

Veröffentlicht am 09.08.2015

 

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