Rhader helfen mit pfiffigen Ideen
Es war der große Pressebericht in der DZ über die Erstaufnahme von 150 Flüchtlingen, der viele Leser nachdenklich gemacht und zum Handeln veranlasst hat. Darunter auch eine Rhader Familie, die mit ihren Enkelkindern über 100 kleine Tütchen mit verpackten Süßigkeiten füllte. Ziel: Bei der obligatorischen ärztlichen Untersuchung und Impfung, sollen die behandelnden Ärzte den Kindern dieses kleine Geschenk machen, um Ängste ab- und Freude aufzubauen. Sicherlich nur ein kleiner Beitrag, aber vielleicht mit großer Wirkung.
Veröffentlicht am 03.08.2015
Strassenbegleitgrün oder ungepflegter öffentlicher Bereich?
Hier: Kreuzungsbereich Stuvenberg - Lembecker Str. - Rüther Weg.
Anlieger bitten Rhader SPD die Stadt zu informieren und Abhilfe zu schaffen.
Veröffentlicht am 02.08.2015
Wieviel Geschäftszentren verträgt Dorsten?
Die Merkaden im Stadtzentrum sind noch im Bau, der Honsel-Edeka-Neubau auf dem ehemaligen Herverster Zechengelände noch in der Planung. Doch nun gibt es Streit. Interessant, dass die CDU mit unterschiedlichen Einschätzungen öffentlich agiert. Da scheint Druck im Kessel zu sein. Wie groß darf Honsel werden, um das Merkadenprojekt und andere Einzelhändler in der Altstadt nicht zu gefährden? Wird Toom der erste Verlierer sein? Die öffentliche Auseinandersetzung ist eröffnet. Ein bisschen spät, findet der kritische Beobachter von außen. Richtig ist, dass eine Stadt wie Dorsten, mit den vielen Außenbereichen, sinkender und älter werdender Bevölkerung, eine Stadtentwicklungspolitik benötigt, die diese klar erkennbare Tendenz berücksichtigt. Und das kann nur heißen: Ein leistungsfähiges Zentrum und mehrere überlebensfähige Nebenzentren. Wenn das nicht nachhaltig geklärt ist, wird die Marktbereinigung wieder über Schließungen, Leerstände und Abriss erfolgen. Eine Horrorvorstellung.
Kommentar aus dem Nebenzentrum Rhade
Veröffentlicht am 01.08.2015
Mit deutlichen Worten hat SPD-Vize Thorsten Schäfer-Gümbel mehr Sachlichkeit in der Debatte um die Flüchtlingspolitik in Deutschland gefordert. Die Herausforderung könne durch eine gemeinsame Kraftanstrengung von Bund, Ländern und Kommunen bewältigt werden. Mehr Haltung erwartet er von einzelnen Vertretern aus CDU und CSU.
Veröffentlicht am 31.07.2015
Ferienspaß mit dem Hohnsteiner Puppentheater
„Kultur für alle“. Ein Slogan, der besonders in den 70er Jahren auch für mehr Kinder- und Jugendtheater, u. a. in den ländlich geprägten Räumen warb. Brigitte Hartwich aus Rhade setzt nun schon seit 8 Jahren diese Idee praktisch um. Immer in den großen Ferien lädt sie ein bekanntes Puppentheater ein, um den Kleinen, eine Altersbegrenzung nach oben gibt es nicht, einen besonderen Spaß zu bereiten. Der klassische Kasper, von den Bühnen fast verschwunden, hat in Rhade einen festen Aufführungsplatz gefunden. So heißt es auch auf großen, unübersehbaren Plakaten „Kasperle kommt“.
Brigitte Hartwich, die als ehrenamtliche Veranstalterin auftritt, legt großen Wert darauf, dass „kein Kind zurückgelassen wird“. Durch die großzügige Unterstützung der Volksbank Lembeck/Rhade eG kann es daher auch in diesem Jahr, am Mittwoch, den 5. August um 15 Uhr im Carola Martius-Haus wieder heißen: Eintritt frei. Es ist aber nicht nur die Volksbank, sondern auch die Katholische Kirchengemeinde St. Urbanus, die das Carola Martius-Haus als Spielstätte zur Verfügung stellt. Handzettel und Plakate steuert Achim Schrecklein mit seinem Unternehmen Druck und Graphik bei, und die Rhader SPD hilft bei der Organisation vor Ort. Das Original Hohnsteiner Puppentheater, das zu den besten im deutschsprachigen Raum gilt, führt das Stück, „Kasper und der Zauberer“ auf.
Veröffentlicht am 30.07.2015