Ortsverein Rhader SPD mit neuem Versammlungsformat

Diskussionsthema wird gemeinsam festgelegt

Seit Jahrzehnten treffen sich die Rhader Sozialdemokraten einmal monatlich zur offenen Mitgliederversammlung. Eine Erfolgsgeschichte. Damit das so bleibt, soll mit einem geänderten Format, frischer Wind, neue Ideen und größere Diskussionsfreude erzielt werden. „Wir hoffen“, so Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender, „dass sich davon aber auch neue Interessenten für eine lebendige Dorstener Kommunalpolitik angesprochen fühlen“.

Das Treffen am kommenden Freitag (15.Mai), um 19.30 Uhr im Gasthaus Pierick, Lembecker Straße, trägt erstmals den Namen „Stammtisch“. Den Besuchern werden zu Beginn mehrere aktuelle Themen vorgeschlagen, über die, nach einem Eingangsstatement, gemeinsam diskutiert werden kann. Hans-Willi Niemeyer: „Ich werde vortragen, dass wir über

  • den „Fall Paul“, den das Jugendamt mit 11 Jahren zur Langzeittherapie allein nach Ungarn vermittelt hat (Stichwort TV-Bericht Monitor),
  • die Wahlen in Bremen (Wahlbeteiligung),
  • sauberes Trinkwasser (Nitrat, Massentierhaltung, Antibiotika),
  • das Kriegsende vor 70 Jahren (Was haben wir gelernt?),
  • oder ein aus der Mitte der Versammlung kommendes Thema

diskutieren könnten.

Veröffentlicht am 13.05.2015

 

Wahlen Bremen: SPD hat gewonnen – aber irgendwie doch verloren

Nichtwähler werden immer stärker

Demokratische Wahlen? Interessiert mich nicht! Die Hälfte aller Wahlberechtigten denkt inzwischen so und verändert die politische Landschaft gravierend. Es sind insbesondere die kleinen Parteien, die von der Enthaltung profitieren. Das macht verantwortliches Regieren, egal wer den Auftrag erhalten hat, immer schwerer. Und die Ratlosigkeit in den Zentralen der so genannten Volksparteien wird immer größer. Es scheint wohl 2 „Problemgruppen“ bei den Wahlberechtigten zu geben, die „verantwortlich“ für die Dominanz der Nichtwähler sind. Auf der einen Seite die „Satten“, die alles haben und den Politikbetrieb nur noch von außen beobachten und besserwisserisch negativ kommentieren, andererseits die „Abgehängten“, die Verlierer , das so genannte Prekariat. Und noch etwas: Den Parteien geht das Personal aus. Jetzt hat Jens Böhrnsen enttäuscht hingeschmissen. Wir steuern langsam aber sicher auf eine Krise unserer demokratischen Strukturen hin.

Ein Kenner der Szene sarkastisch: „Wenn es heute schon reicht, Frau, jung, blond, einigermaßen aussehend, gute Laune versprühend und PR-Kenntnisse zu haben, um mindestens 6% zu gewinnen, dann sollten die Volksparteien mit PRO7, Sat1 und RTL mal Kooperationen bilden, um Nachwuchs zu gewinnen. Vermutlich nur hier scheint es ausreichend Kandidaten und Kandidatinnen zu geben, die vielleicht die Sehnsüchte der Nichtwähler abdecken können“.

 

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 12.05.2015

 

Eine starke Gruppe: Die Dorstener Jusos Jusos Dorstener Jusos fordern Hilfe für Flüchtlinge - Eindruckvolle Stellungnahme

 „Europäische Flüchtlingspolitik: Jusos Dorsten machen Druck auf SPD-Abgeordnete und Minister“

in unserer letzten Sitzung haben wir Jusos unter anderem über die Flüchtlingspolitik der Europäischen Union, insbesondere an ihren Außengrenzen und im Mittelmeer diskutiert. Wir finden es unerträglich, dass die Friedens- und Wertegemeinschaft Europa tatenlos zusieht, wie abertausende von Menschen qualvoll im Mittelmeer verrecken.

Wir sind uns einig, dass wir im Rahmen unserer Möglichkeiten handeln müssen. Deshalb haben wir die Ergebnisse unserer Diskussion in einem Brief festgehalten und um Forderungen nach einer Verbesserung der Flüchtlingshilfe und u. a. nach einer sofortigen Reaktivierung des Seenotrettungsprogramms „Mare Nostrum“ durch die EU ergänzt. Diesen Brief haben wir heute an folgende unserer zuständigen Volksvertreter sowie Minister in Land, Bund und Europa gesandt:

 Michael Gerdes, MdB (SPD-Bundestagsabgeordneter für Bottrop, Gladbeck und Dorsten),

 Frank Schwabe, MdB (SPD-Kreisverbandsvorsitzender, Sprecher für Menschenrechte und humanitäre Hilfe der SPD-Bundestagsfraktion),

 Gabriele Preuß, MdEP (SPD-Europaabgeordnete, u. a. für den Kreis Recklinghausen),

 Dr. Angelica Schwall-Düren (SPD), Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen,

 Sigmar Gabriel, Stellvertreter der Bundeskanzlerin (SPD-Vorsitzender).

Der Brief im Wortlaut: Arbeitsgemeinschaft der JungsozialistInnen im SPD-Stadtverband Dorsten 

Veröffentlicht am 11.05.2015

 

Rhade - Die Selbständigkeit ist seit 1975 dahin. Foto: Jo Gernoth Kommunalpolitik Wie aus Rhade - Dorsten-Rhade wurde

Erinnerungen an 40 Jahre Kommunale Neuordnung

Am 4. Mai 1975, also genau vor 40 Jahren wurde in Dorsten ein neuer Stadtrat gewählt, um die Kommunale Neuordnung, die am 1. Januar bereits in Kraft getreten war, auch formal zu besiegeln. Erstmals dabei: Die bislang selbständigen Gemeinden Rhade, Lembeck, Wulfen mit Barkenberg und Altendorf-Ulfkotte. Mit dabei auch Dirk Hartwich, der für Rhade in den neuen Stadtrat einzog. Seine Erinnerungen sind in einem Aufsatz zusammengefasst, der für den neuen Heimatkalender vorgesehen ist. Die Rhader SPD veröffentlicht ab heute den Text vorab in 4 Teilen.

Teil 4 und Schluss - Personen, die in Erinnerung bleiben sollten, weil sie Stadtgeschichte mitgeschrieben haben:

 

Veröffentlicht am 10.05.2015

 

Allgemein Schnelles Internet für Dorsten – aber nicht für Rhade

Manchmal darf man sich wundern… Surfen im Internet bspw. in Deuten oder in Wulfen? Ein Geduldsspiel. Schnelle Leitungen? Fehlanzeige. Erst zeigten die Anbieter kein Interesse am Ausbau des Netzes, dann verhinderte die klamme Dorstener Kassenlage die Teilnahme an Förderprogrammen. Und jetzt geht alles ganz schnell: Die Telekom baut „eigenmotiviert“ – so Frank Neiling von der Telekom – das Breitbandnetz in Dorsten aus. Woher der (plötzliche) Sinneswandel kommt, konnte der Umwelt- und Planungsausschuss vom Telekom-Vertreter nicht in Erfahrung bringen. Die Bauarbeiten sollen schon in den nächsten 4 Wochen beginnen und im ersten Quartal 2016 abgeschlossen sein. Dann verspricht die Telekom bis zu 100 Mbit/s – mit drei Einschränkungen: nicht in Rhade, nicht in Altendorf (hier wird aber ein Mitbewerber das Netz ausbauen) und nicht in Randlagen – hier werden beim Endkunden nicht 100 Mbit/s ankommen; aber auch diese Haushalte werden vom Ausbau profitieren und ein deutlich schnelleres Internet als heute angeboten bekommen. Für das schnelle Internet wird die Telekom Glasfaserkabel verlegen und neue Schaltschränke errichten. Von dort geht es dann über die herkömmlichen Kupferkabel zum Endkunden. Der muss baulich nichts weiter ändern. „Je nach seiner vorhandenen Anlage ist höchstens ein neuer Router nötig“ – so Frank Neiling.

Übernommen von: www.spd-dorsten.de

Veröffentlicht am 09.05.2015

 

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