Das Ortseingangsschild bekommt 1975 den Zusatz Stadt Dorsten Kommunalpolitik Wie aus Rhade - Dorsten-Rhade wurde

Erinnerungen an 40 Jahre Kommunale Neuordnung

Am 4. Mai 1975, also genau vor 40 Jahren wurde in Dorsten ein neuer Stadtrat gewählt, um die Kommunale Neuordnung, die am 1. Januar bereits in Kraft getreten war, auch formal zu besiegeln. Erstmals dabei: Die bislang selbständigen Gemeinden Rhade, Lembeck, Wulfen mit Barkenberg und Altendorf-Ulfkotte. Mit dabei auch Dirk Hartwich, der für Rhade in den neuen Stadtrat einzog. Seine Erinnerungen sind in einem Aufsatz zusammengefasst, der für den neuen Heimatkalender vorgesehen ist. Die Rhader SPD veröffentlicht ab heute den Text vorab in 4 Teilen.

Teil 3 - Was hat im „Berichtszeitraum“ Menschen, Politik und Verwaltung bewegt? :

 

Veröffentlicht am 08.05.2015

 

Bundespolitik Fortschritte bei TTIP – Sigmar Gabriel zeigt Lösungswege auf

Chance oder Risiko? – Freihandelsabkommen in der Diskussion

Damit hatte keiner der Verhandlungspartner gerechnet. Die anfänglichen Geheimverhandlungen zwischen der EU und USA, um den globalen Handel auszuweiten, führten nämlich zu Riesenprotesten in der Bevölkerung. Aber auch die SPD blieb davon nicht verschont. In einer beispielhaften Offensive wurde dann die öffentliche Diskussion geführt und Mindeststandards für einen Vertrag formuliert. Ein deutlicher Fortschritt, um den europäischen Verbraucher- und Arbeitsschutz sowie unsere demokratische Gerichtsbarkeit im Vertrag (TTIP) verbindlich zu verankern. Deutschland, das seit Jahren mehr produziert als selbst verbraucht, ist auf den Export angewiesen. Eine Binsenweisheit. Sigmar Gabriel, Wirtschaftsminister, aber auch SPD-Vorsitzender, wird von der überregionalen Presse hoch gelobt, weil er mit dem Vorschlag, z. B. einen Handelsgerichtshof einzurichten, den dubiosen Schiedsgerichten eindeutig die Rote Karte gezeigt hat. Die Dorstener SPD hat mit ihrer Offensive, TTIP kritisch zu hinterfragen, sicherlich ein Stück zur politischen Meinungsbildung beigetragen. Ein erster Erfolg.

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 07.05.2015

 

Allgemein Umweltministerin Barbara Hendricks kommt nach Hervest

Bergbauverein wird für seine engagierte Arbeit belohnt

Eine Zeche gibt’s nicht mehr in Dorsten. Aber jede Menge Erinnerungen. Damit in unserer schnelllebigen Zeit diese wichtige Dorstener Ära nicht vergessen wird, hat sich der Bergbauverein auf seine Fahnen geschrieben, aktiv „Geschichte von unten“ zu pflegen. Mit riesigem Erfolg. Maschinenhalle mit Dampfmaschine, Siedlungsbegehungen, Ausstellungen, Themen-Führungen – das Angebot ist beeindruckend. Am Samstag wird der „Interkulturelle Siedlungsgarten“ eingeweiht. Auf einer Freifläche, umrahmt von sehenswert restaurierten Zechenhäusern, wurden Gartenparzellen angelegt und von den Anliegern aus mehreren Nationen künftig genutzt. Barbara Hendricks (SPD), Umweltministerin in Berlin zeigte sich von der Idee so beeindruckt, dass sie am Samstag, 9. Mai um 14.30 Uhr zur Einweihung persönlich nach Dorsten kommen wird. Der Interkulturelle Garten befindet sich hinter den Häusern der Heinrich Wienke Straße.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 07.05.2015

 

Rhade - Die Selbständigkeit ist seit 1975 dahin. Foto: Jo Gernoth Kommunalpolitik Wie aus Rhade - Dorsten-Rhade wurde

Erinnerungen an 40 Jahre Kommunale Neuordnung

Am 4. Mai 1975, also genau vor 40 Jahren wurde in Dorsten ein neuer Stadtrat gewählt, um die Kommunale Neuordnung, die am 1. Januar bereits in Kraft getreten war, auch formal zu besiegeln. Erstmals dabei: Die bislang selbständigen Gemeinden Rhade, Lembeck, Wulfen mit Barkenberg und Altendorf-Ulfkotte. Mit dabei auch Dirk Hartwich, der für Rhade in den neuen Stadtrat einzog. Seine Erinnerungen sind in einem Aufsatz zusammengefasst, der für den neuen Heimatkalender vorgesehen ist. Die Rhader SPD veröffentlicht ab heute den Text vorab in 4 Teilen.

Teil 2 - Aller Anfang ist schwer:

Veröffentlicht am 06.05.2015

 

Jugend Aktuell: Paul (11) – war was?

Dorsten: Öffentliche Diskussion nötig und nicht abgeschlossen

Die Diskussion über Sinn oder Unsinn, ein Kind allein im Ausland (Ungarn) zu therapieren, ist seit Freitag in vollem Gange. Von „geht gar nicht“ bis „Maßnahme zeigt erste Erfolge“, ist die gewaltige Bandbreite der Meinungen kurz umrissen. Die Pro-Argumente, vom Auftraggeber Stadt vorgetragen und durch Stellungnahmen weiterer Beteiligter begleitet, sind nicht einfach vom Tisch zu wischen. Klar ist aber auch, dass überall dort, wo tiefer gehend diskutiert wird, so gestern sehr ausführlich in der Dorstener SPD-Fraktion, die Anzahl der offenen Fragen die der Antworten deutlich übersteigt. Es ist also viel zu früh, den „Aktendeckel“ zu schließen. Der Ball liegt jetzt im Stadtrat, dem Kontrollorgan der Verwaltung. Wir berichten und kommentieren weiter. 

Veröffentlicht am 05.05.2015

 

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