Offener Stammtisch animiert zum Mitmachen
- Die Straße Am Hünengrab ist in der Regel so zugeparkt, dass für Rettungsfahrzeuge, Schulbusse und größere Fahrzeuge kaum ein Durchkommen ist. Anregung: Abwechselndes, halbseitiges Parkverbot.
- Schnelles Internet für Dorsten – aber nicht für Rhade. So die Meldung aus dem Umwelt- und Planungsausschuss. Frage: Was heißt das konkret für Rhades Zukunft?
- Eine Tankstelle für Rhade. Die gut besuchte Informationsveranstaltung der Raiffeisen eG und der Rhader SPD ließ offene Fragen erkennen. Gibt es inzwischen Antworten? Wird es, wie versprochen, eine weitere öffentliche Infoveranstaltung geben?
- Die „Bausschuttdeponie“ am Bahnhof und die Fragen nach dem Verursacher haben für Aufregung und öffentliches Interesse gesorgt. Ein Anlieger fragt: War es das? Da tut sich ja nichts.
Achim Schrecklein und Hans-Willi Niemeyer werden in den nächsten Tagen Kontakt mit der Verwaltung aufnehmen, um auf die Fragen und Anregungen verlässliche Antworten zu erhalten.
Veröffentlicht am 18.05.2015
Mit Martin Schulz hat zum ersten Mal ein deutscher Sozialdemokrat den Aachener Karlspreis erhalten. „Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind stolz darauf“, gratuliert der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel. Das Engagement von Schulz für die europäische Idee und Einigung sei „außergewöhnlich und beispielgebend".
Die Minute, in der Martin Schulz von seiner Auszeichnung erfuhr, soll einer der wenigen Momente der Sprachlosigkeit in seinem Leben gewesen sein. Schulz ist der erste Sozialdemokrat, der den Karlspreis, eine der bedeutendsten politischen Ehrungen überhaupt, erhalten hat. Nun steht der EU-Parlamentspräsident im Krönungssaal des Aachener Rathauses „tief berührt, demütig und auch ein wenig stolz als Kind dieser Region diese wichtige Auszeichnung der Aachener Bürger verliehen zu bekommen.“
Großer Rahmen für Verleihung:
Veröffentlicht am 17.05.2015
Engagierte Diskussionen beim 1. offenen Mitgliederstammtisch
Der Termin war nicht besonders glücklich gewählt. Freitag und dazu ein Brückentag. Dennoch zeigte sich Hans-Willi Niemeyer am Ende eines spannenden Treffens unter Freunden mehr als zufrieden. Es ging um ein neues Format, die monatliche Versammlung attraktiver, lebendiger und aktueller durchzuführen. Mehrere Themen wurden mit einem kurzen Statement „angerissen“. Dann wurde jeweils die Diskussion eingeläutet. Dass der „Fall Paul“ ganz oben auf der Wunschliste stand, verwundert nicht. Zu viele offene Fragen, eine Verwaltung, die alles richtig gemacht haben will, ein Kind, das einem nur noch leid tun kann. Achim Schrecklein, Ratsmitglied wurde gebeten, den Widerspruch einer Langzeittherapie, die vom Wohl eines einzigen „Therapeuten“ abhängig ist, zu hinterfragen. „Hat das Jugendamt seine Kontrollpflicht in allen Punkten wahrgenommen?“ Die Diskutanten waren sich einig, dass das niemals sein kann. „Gut, dass die SPD-Fraktion als einzige Partei reagiert hat und mit einem berechtigten Fragebogen die Verwaltung zum Handeln zwingt“, so das Fazit.
Einmal in Fahrt, wollten sich die Anwesenden auch über die weiteren Themenvorschläge unterhalten.
- Nitrat im Trinkwasser – Massentierhaltung – Multiresistente Keime
- 70 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs (Schuld – Scham – und Verantwortung)
- Dorstener Kredite in Schweizer Franken. (Risiken und Nebenwirkungen)
- Die Wahl in Bremen (Was sagt uns die niedrige Wahlbeteiligung?)
Dazu in den nächsten Tagen mehr.
Veröffentlicht am 16.05.2015
Freitag, 15. Mai, 19.30 Uhr Gasthaus Pierick
Mögliche Themen:
- Der Fall "Paul"
- Wahl Bremen
- 70 Jahre nach dem 2. Weltkrieg
- Unser Trinkwasser ist in Gefahr (Nitratproblematik)
- Oder ein Wunschthema aus der Mitte der Versammlung
Veröffentlicht am 15.05.2015
Therapie und Geschäftsidee – Eine kritische Einschätzung
Wer eine Dienstleistung anbietet muss dafür entsprechend bezahlt werden. Das gilt für das Transportgewerbe genau so wie für den Gesundheitssektor. Wenn also ein 11jähriges Kind eine Gesundheits-Therapie benötigt und ein privater Dienstleister ein passendes Angebot bereit hält, gehört das zur bundesdeutschen Normalität und ist daher nicht zu kritisieren. Wenn aber wie im „Fall Paul“, die 1:1-Therapie abgebrochen werden muss, weil die alleinige Betreuungs- und Bezugsperson durch Krankheit ausfällt, und der Dienstleister keinen sofortigen Ersatz vor Ort stellen kann, dann sind Fragen nach dem Therapiekonzept nicht nur erlaubt, sondern zwingend. Das lässt nämlich den Verdacht aufkommen, dass die Geschäftsidee höher gewertet wurde als ein in sich schlüssiges und stabiles Therapiekonzept. Wenn sich jetzt aber der Therapieanbieter im „Fall Paul“ auch noch zu der Aussage hinreißen lässt, dass die öffentliche Aufmerksamkeit vermutlich für die Erkrankung des „Therapeuten vor Ort“ verantwortlich sei und somit für den Therapieabbruch, und der zuständige Dezernent das unkritisch wiederholt, dann deutet das auf „Nebelkerzen werfen“ hin. Und noch etwas zum Abschluss: Die Gesamtverantwortung liegt von Anfang an und nach wie vor bei der Dorstener Verwaltung und beim Jugendamt. Der „Fall Paul“ ist noch lange nicht abgeschlossen.
Letzte Meldung: Paul soll inzwischen in einer deutschen Pflegefamilie untergebracht worden sein.
Eigener Bericht
Siehe auch www.spd-dorsten.de - Fragen der SPD -
Veröffentlicht am 13.05.2015