Mein Name ist Hase - ich weiß von nichts: So treten viele Zeugen vor dem Berliner Untersuchungsausschuss auf Gesellschaft Au weia – Der Fall Edathy bringt SPD in die Defensive

Was kommt da noch?

Nackte Kinderbilder, ein Abgeordneter der SPD, geklaute Laptops, ein CSU-Ministerrücktritt und unglaublich viele Erinnerungslücken. Es handelt sich um kein Theaterstück, sondern um die Erkenntnisse des Berliner Untersuchungsausschusses in der so genannten Edathy-Affäre. Und mittendrin die SPD. Wer hat wann, was gewusst? Wer wurde von wem, wann informiert? Nach den letzten Zeugenauftritten scheint klar zu sein, dass es mindestens einen weiteren Abgeordneten der SPD gibt, der mehr wusste als er bisher zugab. Das Schmuddelstück, bisher  als Einakter geplant, wird um mehrere Kapitel erweitert werden müssen. Ob die SPD, bisher mit einer kleinen Nebenrolle bedacht, künftig die Hauptrolle spielen muss, wird sich zeigen. Einen Oskar wird sie in diesem Theaterstück, so oder so, nicht mehr gewinnen.      

Eigener Bericht  

Veröffentlicht am 31.01.2015

 

Stadtverband 22.02.2015 - Jahresempfang der SPD im Alten Rathaus

Wir laden ein

- am 22.02.2015 zu unserem traditionellen Jahresempfang, in diesem Jahr im Alten Rathaus am Marktplatz. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, für die musikalische Begleitung sorgt Rolf Olland.

Kommunale Wirtschaftspolitik und mehr

Wie geht es mit der Baustelle "Mercaden Dorsten" voran? Investor Herbert Krämer wird Rede und Antwort stehen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, der Jahresempfang beginnt  um 11 Uhr.

www.spd-dorsten.de
  

Veröffentlicht am 30.01.2015

 

Eigenes Foto von Postkarte. Gesehen in Berlin 90er Jahre Bundespolitik Wir sind das Volk – oder wirr ist das Volk?

Ratlosigkeit beim Umgang mit Protestlern auf der Straße

Alle Parteien wissen nicht so recht, wie sie mit der so genannten Pegida-Bewegung umgehen sollen. Totschweigen, beschimpfen, bekämpfen, miteinander diskutieren? Alle Möglichkeiten wurden schon angewendet, eine allgemeingültige Lösung ist nicht erkennbar. Jetzt muss sich Sigmar Gabriel sogar beschimpfen lassen, dass er sich dialogbereit gezeigt hat. Es war eine Veranstaltung der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, die es geschafft hat, Pegida-Anhänger und Politiker zum Meinungsaustausch zusammenzubringen. Sigmar Gabriel hat das Angebot wahrgenommen. Als Privatperson, so seine Rechtfertigung. Warum eigentlich nicht in seiner Eigenschaft als Parteivorsitzender? So ganz sicher war er sich wohl auch nicht, ob „sein Alleingang“, innerparteilich und darüber hinaus, positiv aufgenommen wird. Übrigens war die diffuse Unzufriedenheit der Demonstranten schon seit Jahren an sinkender Wahlbeteiligung ablesbar. Die Sprachlosigkeit muss beendet werden – Sigmar Gabriel hat einen Anfang gemacht.

Ein kleiner Kommentar aus Rhade

Veröffentlicht am 29.01.2015

 

Bundespolitik Yasmin Fahimi: Kein Dialog mit Rassisten

Pressekonferenz mit Yasmin Fahimi

In der Diskussion um den Umgang mit der rechtspopulistischen Pegida lehnt die SPD das Gespräch mit Rassisten und Neonazis ab – und auch mit den Organisatoren der ausländerfeindlichen Bewegung. Selbstverständlich führe die SPD aber den Dialog mit besorgten Bürgerinnen und Bürgern, betonte SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi am Montag.

Die Haltung der SPD ist eindeutig: Einen Dialog mit den Organisatoren und mit dem harten Kern der Repräsentanten der Pegida-Bewegung soll es nicht geben. „Wer rechtsextremes Gedankengut schürt, kann für die deutsche Sozialdemokratie kein Gesprächspartner sein“, machte SPD-Generalsekretärin bei einer Pressekonferenz am Montag deutlich. „Wir werden die Repräsentanten und Organisatoren nicht dadurch aufwerten, indem wir sie salonfähig machen.“ Ebenso klar sei aber, dass bei den Demonstrationen auch Menschen mitlaufen, die Alltagssorgen beunruhigten. Mit denen werde die SPD selbstverständlich das Gespräch suchen.

Motivation für Protest unterschiedlich

Veröffentlicht am 28.01.2015

 

Die Gruppe Dorsten unterm Hakenkreuz hat aufgeschrieben was in unserer Stadt an Unrecht geschah Gesellschaft Auschwitz – mehr als ein dunkler Schatten auf unserer Geschichte

Auch Dorsten hat sich mitschuldig gemacht

70 Jahre nach der Befreiung des Nazi-Vernichtungslagers Auschwitz 1945 stellt sich noch immer ein Schaudern, ein Frösteln, ein Kopfschütteln ein. So brutal und menschenverachtend sollen unsere Väter und Großväter Menschen aus unserer Mitte „ins Gas“ geschickt haben? Ja, wir müssen zu unserer Geschichte stehen. Wir dürfen nicht vergessen. Wir können nur bitten und hoffen, dass das Wort Vergebung von den Opfern ausgesprochen wird. Wir können und dürfen aber nicht erwarten, dass dieses mörderische Tun jemals vergessen wird. Dorsten hat seine eigene dunkle Geschichte. Nachzulesen u. a. in den Büchern „Dorsten unterm Hakenkreuz“.  Die heutige Generation trägt eine große Verantwortung, sich unserer jüngeren Geschichte nach wie vor zu stellen. Daraus können wir nicht entlassen werden. Wir können unseren Kindern und Kindeskindern aber dabei helfen, indem wir ihnen heute am Holocausttag vermitteln:

Eine Kollektivschuld? Nein! – Eine Kollektivscham? JA!

Eigener Bericht

 

Veröffentlicht am 27.01.2015

 

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