Rhader Konflikt in ver.di-Publikation
Das war ein Paukenschlag. 11 Mitarbeiterinnen des Rhader Pflegeheims „Haus der Geborgenheit“ hielten es nicht mehr aus und informierten Mitte des Jahres die Öffentlichkeit. Organisatorische Mängel, fehlende Dienstkleidung, zu hohe Arbeitsbelastung, so der Hilferuf. Der Arbeitgeber reagierte prompt und entließ alle 11 fristlos. „Bevor die Öffentlichkeit und die Heimaufsicht eingeschaltet werden, ist der Arbeitgeber zu informieren. Alles andere ist ein Loyalitätsbruch, der die fristlose Kündigung rechtfertigt“, so sinngemäß die Position der Gegenseite. Gütetermine vor dem Arbeitsgericht waren die Folge. Dort wurde die Position des Arbeitgebers unmissverständlich bestätigt. Zum Leid der gekündigten Pflegekräfte. Verdi, die zuständige Gewerkschaft sorgt für den Rechtsschutz der Frauen und geht in die 2. Runde. Das alles steht in dem ausführlichen Bericht in der Gewerkschaftszeitung. Dorsten-Rhade hat durch die Gewerkschaftszeitung überregionale Aufmerksamkeit erhalten, die weiter anhalten wird. Am 19. November tagt das Kammergericht GE und wird abschließend entscheiden. Wir berichten weiter und hoffen, dass die Frauen durch ihre Gewerkschaft gut beraten waren und sind.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 12.11.2014
Ein kleiner Kommentar aus Rhade
Jean Claude Juncker hat alles erreicht. Mehr als 20 Jahre an der Spitze in Luxemburg, jetzt EU-Präsident. Hoch dekoriert und ausgezeichnet. Erste Schatten legten sich bereits vor einiger Zeit auf seinen Lebenslauf. Eine Geheimdienstaffäre im Steuerparadies trübte das Bild des gefühlten Gutmenschen. Jetzt wird bekannt und von der EU untersucht, dass Luxemburg mit ziemlicher Sicherheit nicht nur ein legales Steuerparadies war, sondern dass dort mit Hilfe der Regierung (Juncker) illegal getrickst wurde. Auf der einen Seite peinlich für den neuen Mann an der EU-Spitze, dass nun „gegen ihn“ ermittelt wird, andererseits zeigt sich die ganze Verlogenheit der Steuerpolitik. „Der Ehrliche ist der Dumme“ hat Ulrich Wickert in einem Buch festgehalten. Dem ist nichts hinzuzufügen. Oder doch? Jean Claude Juncker ist nur ein Mosaikstein im System. Unsere Großunternehmen, die Deutsche Bank ist schon wieder dabei, beschäftigen ganze Heerscharen an „Fachleuten“, um uns „legal“ zu betrügen. Alles, was nämlich in den Bundes-, Landes- und kommunalen Haushalten fehlt, steckt in den Taschen, man muss es so deutlich sagen, der Steuerbetrüger auf allen Ebenen. Jean Claude Juncker ein Vorbild für Griechenland, Italien, Spanien, Malta …? Er wird an der EU-Spitze nicht zu halten sein.
Veröffentlicht am 11.11.2014
Spielplatzpaten dürfen nicht überstrapaziert werden
Dieter Neumann ist zufrieden. Er ist einer von mehreren ehrenamtlichen Spielplatzpaten in Dorsten. Sein „Bereich“ liegt zwischen der Neuen Straße und dem Hoonkesweg in Rhade. Sein Hinweis, dass die Pflege zu bestimmten Zeiten allein nicht zu schaffen ist, hat die Verwaltung aufgegriffen. Kurz nach unserer Meldung wurde die Spielfläche komplett „in Schuss gebracht“. Dieter Neumann zeigt sich zufrieden und dankbar. „Unseren Kindern müssen wir immer zeigen, dass sie das Wertvollste sind, was wir haben“.
Veröffentlicht am 11.11.2014
Am Dienstag, 11.11.2014 um 20 Uhr wird im Dorstener Central-Kino, Borkener Straße 137, auf Initiative der Dorstener Initiative „Frauen für den Frieden“ der Film „Auf der Suche nach dem letzten Juden in meiner Familie“ gezeigt. Die Filmemacher Peter Haas und Silvia Holzinger sind dabei und stehen zu anschließenden Gesprächen zur Verfügung. Eintritt 6 Euro.
Am Mittwoch, 12.11.2014 kommen alle Technikbegeisterten auf ihre Kosten. Seit 10 Jahren ist die ESA-Raumsonde „Rosetta“ unterwegs, um auf einem kleinen Meteoriten (Durchmesser ca. 4 km) zu landen und mit Analysen des Bodens beginnen. Der Weg dahin gilt schon als Meisterleistung, eine weiche Landung wäre eine Sensation. Viele Sender, unter anderem: 3-Sat, 19.30Uhr, Nano
Veröffentlicht am 10.11.2014
Jetzt rappelt es aber richtig im Karton. Jetzt brechen nicht nur die Steuereinnahmen ein, sondern die Sozialausgaben steigen wegen der nötigen Unterbringung von Flüchtlingen. Das Dorstener Sparkonzept steht nicht nur auf tönernden Füßen, es scheint sich nicht zu rechnen. Was nun? Ratlosigkeit und Ohnmacht im Rathaus und Stadtrat? Hubert Große-Ruiken, Kämmerer der Stadt kommt am 20. November zur SPD-Versammlung nach Rhade. Wird er eine Lösung präsentieren? Gasthaus Pierick, 19.30 Uhr.
Veröffentlicht am 10.11.2014