Umwelt Prima Klima nach Lima?

Die gute Absicht und die bittere Wahrheit – Dorsten hat eigenen Beitrag zu leisten

Nur im Krieg wird mehr gelogen als bei der Diskussion über den Klimaschutz und unsere nationale Energiewende. Beides ist untrennbar miteinander verbunden. Besonders durch die Verbrennung von Kohle und Öl steigt der schädliche CO2-Anteil in der Atmosphäre unaufhaltsam. Die Konsequenz: Wetterkapriolen mit schrecklichen Katastrophen. Alternativen sind gefragt. Atomenergie hat ihre Unschuld verloren. Bleiben die erneuerbaren Energien aus Sonne und Wind. Deutschland ist hier weltweit Vorreiter mit Vorbildfunktion. Es gibt aber sehr einflussreiche Kräfte in der Industrie, die diese „friedliche Energierevolution“ mit allen Mitteln (Desinformation) torpedieren. Und damit den Klimaschutz. Beispiele:

  • Kernenergie ist billig und sauber: Das Gegenteil ist der Fall. Endlager? Ewigkeitskosten? Ungeklärt.
  • Deutschland „verschenkt“ hier produzierten überflüssigen Strom im Ausland: Strom wird an der Börse (Leipzig) gehandelt. Jedes Land aus der EU hat hier Zugriff.
  • Braunkohle ist unverzichtbar, weil billig: Braunkohle ist die schmutzigste Energie. Wer sie verbrennt muss Verschmutzungsrechte (CO2-Zertifikate) kaufen. Seit Jahren gibt es in der EU ein Überangebot. Konsequenz: Sie sind fast wertlos. Auswirkung: Effiziente, saubere Gaskraftwerke stehen still, Dreckschleudern schädigen das Klima.
  • Erneuerbare Energien sind unflexibel: Falsch. Unflexibel sind (noch) die Netze, die die Einspeisung aus unzähligen dezentralen Anlagen intelligent steuern müssen und werden.

Was hat Dorsten, was haben wir damit zu tun? – Frank Schwabe, SPD-MdB war in Lima:

Veröffentlicht am 16.12.2014

 

Allgemein Was wäre unsere Gesellschaft ohne DICH?

Gedanken zum Ehrenamt in Rhade, Dorsten und darüber hinaus

Die Stadt Dorsten hat sich bedankt. Bedankt mit einer Galaveranstaltung bei den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die sich in unserer Stadt und darüber hinaus ehrenamtlich einbringen. Das ist gut so. Anlass, einmal darüber nachzudenken, wer in nächster Nachbarschaft, im Freundeskreis, der Familie dazugehört, ohne jemals im Mittelpunkt zu stehen. Erstaunlich, wie viele es sind:

  • Der Spielplatzpate
  • Die Puppentheater-Organisatorin
  • Der Jugendtrainer
  • Die Seniorenbetreuerin
  • Der Motivator fürs Fahrradfahren
  • Die Tanzlehrerin für Senioren
  • Der Helfer in allen elektronischen, digitalen Fragen
  • Die Hausaufgabenhelferin
  • Der Vorsitzende eines Vereines, einer Partei, einer Gewerkschaft
  • Die Nachbarin für alle Fälle
  • Der großzügige Vereins-Sponsor

Diese Liste ließe sich fortführen. Die Rhader SPD weiß, dass unsere (Rhader) Gesellschaft nur so gut funktioniert, weil es so viele Menschen in unserer direkter Umgebung gibt, die nicht fragen: „Was bekomme ich dafür?“, sondern einfach anpacken. DANKE!

Ankündigung: Morgen folgt eine Einschätzung zur abgeschlossenen Klimakonferenz in Lima mit kommunalem Dorstener Bezug.

Veröffentlicht am 15.12.2014

 

Bundespolitik Das Dilemma der SPD – Hartz und die Folgen

Reformer nach 10 Jahren noch immer in der Defensive

Gerhard Schröder zauberte vor mehr als 10 Jahren einen „Quereinsteiger“ aus dem Hut, der vollmundig versprach, mit seinen Reformen die lähmende Arbeitslosigkeit im Land zu beenden. Peter Hartz, VW-Vorstandsmitglied, stand plötzlich im Blitzlichtgewitter der öffentlichen Meinung. Dass er auch persönlich stolperte (Steuerprobleme) – eine Randbemerkung. Wichtiger ist, dass der Kanzler Gerhard Schröder mit ganz neuen Maßnahmen den Kampf gegen die steigende Arbeitslosigkeit aufnehmen wollte, nein musste.

Das Ergebnis ist bekannt. Die Reformen griffen, anfangs zögerlich, heute deutlich messbar. Dass es dabei zu Ungerechtigkeiten und Fehlentwicklungen kam, gehört zur Wahrheit dazu. Die Konsequenz für die SPD ist bitter. Sie verlor nicht nur die nächsten Bundestagswahlen und viele Mitglieder, sie verlor auch in breiten Parteikreisen den Glauben an sich selbst. Heute, 1o Jahre nach Einführung der Hartz-Gesetze, gibt es unter parteiunabhängigen Wirtschaftsexperten kaum Zweifel daran, dass  diese mutigen SPD-Reformschritte Deutschland einigermaßen gut aus der Krise und in eine bessere Zukunft geführt haben. „Modell Deutschland?“ Ja, ein aktueller Blick nach Italien zeigt es. Dort wird mit „allen Mitteln“ versucht, Reformen auf dem Arbeitsmarkt zu verhindern. Trotz eine Quote von 40% Jugendarbeitslosigkeit. Fazit: Die SPD darf heute ein wenig stolz zurückblicken. Dass die CDU und Angela Merkel ungerechtfertigt die Früchte der SPD-Initiative heute immer noch ernten, gehört zu den Ungerechtigkeiten der politischen Wahrnehmung.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 14.12.2014

 

Ortsverein SPD-Rhade: Jahreshauptversammlung Teil 2 – Das Team steht

Politische Arbeit dient den Menschen und macht persönlich reicher! Und wenn das Engagement noch im freundschaftlichen Team abläuft, dann ist der Erfolg nicht fern. So oder ähnlich lässt sich die Motivation der vielen Rhader Sozialdemokraten erklären, sich einzubringen. Gut abzulesen auch an den einstimmigen Wahlergebnissen der Vorstandsmitglieder, die sich bereit erklärt haben, in den nächsten 2 Jahren das „Gesicht der Rhader SPD zu sein“.

Hans-Willi Niemeyer kann auf folgende weitere*) Teammitglieder bauen:

Seniorenbeauftragte: Hanne Neumann

Bildungsobleute: Dirk Hartwich und Britta Faust

Beisitzer: Gerda und Horst Ristau, Ralf Wartmann, Gaby Wassong, Peter Klussmaann, Michael Jäger

Als Revisoren fungieren: Rita und Franz Zumbrink

„Ein starkes Team“, so ein Kenner der kommunalpolitischen Szene.

*) Vergleiche Artikel vom Vortag

Veröffentlicht am 12.12.2014

 

Strahlen um die Wette: Hanne Neumann, 25 Jahre SPD-Jubiläum, Hans-Willi Niemeyer - wiedergewählt Ortsverein Rhade: Hans-Willi Niemeyer zieht den SPD-Karren weiter

Vorstandswahlen zeugen von Kontinuität und Kollegialität

Die Atmosphäre war angenehm, freundschaftlich und kommunikativ. Jahreshauptversammlung der Rhader Sozialdemokraten. Und viele kamen. Beeindruckend, was in den letzten 12 Monaten an Aktivitäten und Aktionen vom rührigen SPD-Ortsverein auf die Beine gestellt wurde. Natürlich stand die Kommunalwahl im Mai 2014 Im Mittelpunkt seiner Rückschau. Aber, Hans-Willi Niemeier konnte mit seinem Rechenschaftsbericht verdeutlichen, dass ein Ortsverein mehr ist als ein parteipolitischer Zusammenschluss. „Wir sind freundschaftlich verbunden und das soll so bleiben“, so sein Schlusswort vor den Neuwahlen. Swen Coralic, SPD-Chef aus Wulfen-Barkenberg fungierte als Wahlleiter. Er erinnerte an jahrelange, positive Zusammenarbeit zwischen den Ortsvereinen. „Es waren die Nordlichter, die die kommunalpolitische Szenerie in Dorsten maßgeblich beeinflussten“, so sein Resümee über eine aktive SPD-Arbeit über Stadtteilgrenzen hinweg. So eingestimmt verwundert es nicht,

Veröffentlicht am 11.12.2014

 

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