Kommunalpolitik Eine kritische Begrüßung des neuen Bürgermeisters

Guten Morgen Herr Stockhoff,

nun ist es soweit. Sie sind Vorsitzender des Rates, Chef der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Bisher haben Sie sich dadurch „ausgezeichnet“, dass Sie alle zu treffenden kommunalen Entscheidungen davon abhängig machten, ob sie der CDU, Ihrer CDU nützen.

Sie werden verstehen, dass nicht wenige Bürgerinnen und Bürger sehr skeptisch sind, ob Sie dieses „Scheuklappenverhalten“ ablegen können. Es wird also ein schwieriger Anfang. Da Sie letztlich nur von einer Minderheit aller  Wahlberechtigten gewählt wurden, können Sie nicht von einer breiten Unterstützung ausgehen. Sie müssen also um Zustimmung werben. Das wird Ihnen nur dann gelingen, wenn Sie Ihre Versprechungen, die Sie in der langen Vorwahlzeit gemacht haben, auch erfüllen.

Sie müssen also mit einer sehr kritischen Begleitung Ihrer Arbeit rechnen. Die Öffentlichkeit wird sehr genau beobachten, ob Sie alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt im Auge haben. Sie sind nämlich als Bürgermeister nur Erster unter Gleichen. Das verpflichtet Sie, ab sofort nicht mehr das Parteibuch entscheiden zu lassen, sondern zum Wohle unserer Stadt, die besten Ideen zur Mehrheit zu verhelfen. Eine Schonfrist erhalten Sie nicht. Sie haben sich immer sehr weit „aus dem Fenster gelehnt“, um mit Ihrer scheinbaren Erfahrung zu prahlen.

Unsere Stadt und unsere Bürgerinnen und Bürger haben es verdient, vom ersten Tag an „professionell“ geführt zu werden. Und heute ist der erste Tag.

Glück auf wünscht Ihnen und der Stadt ein kritischer Bürger

Veröffentlicht am 22.06.2014

 

Gesellschaft Für Sie gelesen – Ein Buchtipp

„Mit anderen Augen“ von Peter Brandt

Peter Brandt, ältester Sohn Willy Brandts, Jahrgang 1946, ist Historiker und Professor an der Fernuniversität Hagen. Sein Buch, „Mit anderen Augen“ erschien zum 100. Geburtstag des großen Sozialdemokraten Willy Brandt und pünktlich zum 150. Geburtstag der SPD im letzten Jahr.

Für alle, die mit Willy Brandt politisch „groß“ geworden sind, ist das Buch eine fantastische Erinnerung der jüngeren deutschen Geschichte und der SPD. Allen, die „Willy“ nicht persönlich erlebt haben, zeigt das Buch in spannender Weise, wozu die Sozialdemokratie fähig ist, wenn charismatische und führungsstarke Persönlichkeiten an der Spitze der Partei stehen.

Auf 277 Seiten nimmt Peter Brandt den Leser auf eine nie langweilige Zeitreise mit. Es sind nicht nur spektakuläre (bekannte) Ereignisse, die einen gefangen nehmen, nein

Veröffentlicht am 22.06.2014

 

Kommunalpolitik Was haben Fußball und (Kommunal)-Politik gemeinsam?

Fragen, die als Einwürfe gelten könnten

Wenn du gewinnst, hast du alles richtig gemacht! Eine Floskel – aber zutreffend! Wenn du verloren hast, wird analysiert warum das so ist. Richtig so!

Stimmte die Mannschaftsaufstellung? Zu viele Häuptlinge, zuwenig Indianer? Ist die Verjüngung gelungen? Wo sind die Führungsspieler, die Verantwortung übernehmen? War eine Taktik durchgängig zu erkennen? Was macht man, wenn man in Rückstand gerät? Ist der Kader gut genug, um dem Gegner Paroli bieten zu können? Stimmt die Moral? Erreicht das Trainergespann alle Spieler? Ist Angriff die beste Verteidigung? Müsste mehr über links gespielt werden? Ist der klassische Ausputzer wirklich tot? Mit Doppelspitze zum Sieg? Gab es genug Unterstützung von außen? Hatte die Mannschaft genug Charakter? Wurde zulange auf Ergebnis statt auf Sieg gespielt? Was muss sich drehen, damit die Mannschaft morgen ganz oben steht?

Heute wünschen wir der deutschen Fußball-Nationalmannschaft eine überzeugende Vorstellung. Gelingt es, könnte morgen auch eine Partei, die in Rückstand geraten ist, davon lernen. GLÜCK AUF!

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 21.06.2014

 

Allgemein Ein Gruß aus Rhade an Lambert Lütkenhorst

Letzter Arbeitstag eines beliebten Bürgermeisters

Jetzt ist es soweit. Lambert Lütkenhorst (CDU) verlässt den Chefsessel im Dorstener Rathaus. Ein Bürgermeister, der von Jahr zu Jahr souveräner wurde. Ein Bürgermeister, der bei den Bürgerinnen und Bürgern beliebt war. Wie sonst hätte er alle Wahlen überlegen gewonnen. Ein Bürgermeister, der auch der Liebling der Presse war. Wie kein anderer verstand er es, die Sache und sich in Szene zu setzen. Lambert Lütkenhorst war politischer Konkurrent, nicht Gegner. Wir in Rhade haben ihn häufig als Partner erlebt, der auch auf dem kurzen Dienstweg  etwas regelte. Fast immer gut gelaunt, manchmal flapsig, selten arrogant. Jetzt endet seine Dienstzeit.

Ob ganz freiwillig?

Da halten sich hartnäckig die Gerüchte, dass es auch Kräfte in der  eigenen Partei gab, die so unüberhörbar „mit den Hufen scharrten“, dass die eigene Entscheidung, aufzuhören, nicht so ganz schwer fiel.

Heute wollen wir aber aus Rhade dem langjährigen Dorstener Bürgermeister Lambert Lütkenhorst zurufen: „Vielen Dank und alles Gute für die Zukunft“.

Wird mit einem Kommentar zum Dienstbeginn des Nachfolgers fortgesetzt

Veröffentlicht am 20.06.2014

 

Kommunalpolitik Starke Städte - DIE SPD IST DIE GROSSSTADTPARTEI DEUTSCHLANDS

STARKE KOMMUNEN – STARKE SPD!

Die SPD ist die Großstadtpartei Deutschlands. Bei den kommunalen Stichwahlen konnten Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ihre starke Stellung in den großen Städten weiter ausbauen.

Politik für starke und soziale Kommunen

Die SPD kämpft für starke und finanziell handlungsfähige Kommunen. Denn lebenswerte und leistungsfähige Städte und Gemeinden sind die Basis einer demokratischen und sozialen Gesellschaft.

Die SPD hat in der Bundesregierung zahlreiche Maßnahmen durchgesetzt,

Veröffentlicht am 19.06.2014

 

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