Was wird uns das neue Jahr 2014 bringen?
Persönlich hoffentlich für alle Rhaderinnen und Rhader das Beste. Politisch, dass die Welt ein Stück gerechter wird. Nur ein klein wenig, damit die armen Menschen in Syrien auch etwas davon haben. Oder die vielen Flüchtlinge. Das ist doch kein Leben, wenn sie überleben. Sie hausen in Lagern, existieren vor sich hin und warten. Auf was eigentlich? Sicherlich auch darauf, dass wir an sie denken. Und ihnen helfen, nur ein kleines Stück.
Der Exportweltmeister Deutschland trägt auch Verantwortung für die Länder jenseits unserer Grenzen, jenseits unseres Kontinents. Vergessen wir das nicht. Es steht uns gut zu Gesicht, wenn wir über den Tellerrand Dorsten und Rhade immer mal wieder blicken. Könnte ein guter Vorsatz für 2014 sein.
Veröffentlicht am 28.12.2013
Was wird uns 2014 bringen?
Wir können es drehen wie wir wollen. Unser Leben ist politisch. Nicht partei-, aber gesellschaftspolitisch.
Ob die ärztliche Versorgung in Rhade ausreichend ist, wird zusammen mit der Ärztlichen Vereinigung, den Krankenkassen und dem Bundestag entschieden.
Ob unsere Straßen instand gehalten werden, entscheiden die Steuereinnahmen und die Verteilung.
Ob wir in Rhade ein eigenes Kulturangebot vorfinden, entscheiden Stadtrat und Verwaltung.
Egal, ob wir die Feuerwehr, die Polizei, den Sport, das Friedhofwesen oder die Bildung betrachten – ohne Politik geht gar nichts.
2014 werden unter anderem ein neuer Stadtrat und ein neuer Bürgermeister gewählt. Vielleicht Grund genug einmal vorurteilsfrei darüber nachzudenken, ob wir uns nicht stärker gesellschaftspolitisch einbringen müssten. Jetzt beginnt die Zeit der guten Vorsätze. Für das neue Jahr. Unsere Gesellschaft wird nur besser, wenn auch die Politik besser wird.
Veröffentlicht am 28.12.2013
Eine erschütternde Dokumentation über ein kleines Dorstener Mädchen
Mehr Verachtung vor dem Leben geht eigentlich nicht. Was die Nationalsozialisten an massenhaften Verbrechen gegenüber den Juden begangen haben, steht in vielen Büchern. Es sind aber immer wieder die Einzelschicksale, die uns die ganze Dimension des Wahnsinns der 30er und 40er Jahre nahe bringen.
Elisabeth Cosanne-Schulte-Huxel aus Dorsten hat jetzt ein Buch herausgegeben, das unter die Haut geht. Sie, die sich bereits in der Vergangenheit bei der Recherche über jüdische Bürgerinnen und Bürger aus unserer Stadt einen Namen gemacht hat, fand heraus, dass die Tochter der Eheleute Simon und Gertrud Reifeisen, die Gräuel der Nazis überlebt hat.
Veröffentlicht am 26.12.2013
Veröffentlicht am 25.12.2013
Liebe Rhaderinnen und Rhader,
das Jahr 2013 geht allmählich zu Ende.
Es war für uns ein bewegendes und ein stolzes Jahr. Seit 150 Jahren gibt es die SPD. Wer will leugnen, dass das gut für die Menschen war und ist? Vor 100 Jahren ist unser legendärer Vorsitzender August Bebel gestorben und vor 100 Jahren wurde unser aller Vorbild, Willy Brandt geboren. Dann die Bundestagswahl im September mit einem für uns enttäuschenden Ergebnis. Es folgte die spannende Mitgliederbefragung, eine Sternstunde der innerparteilichen Demokratie.
Tun was für Rhade
Veröffentlicht am 24.12.2013