Bundespolitik Dustin Tix, unser SPD-Kandidat für den neuen Bundestag, bewertet das DUELL in zwei Sätzen:

Unsere Frage: Was waren für dich die zwei wichtigsten Erkenntnisse im TV-Schlagabtausch zwischen Olaf Scholz (Bundeskanzler / SPD) und Friedrich Merz (CDU Oppositionsführer)
Dustin Tix:
 1. 
Olaf Scholz wird 95% der arbeitenden Menschen entlasten und hat einen Plan, wie das finanziert wird
2. 
Bis heute weiß keiner, wie Friedrich Merz und die CDU ihre Steuergeschenke an die Reichsten finanzieren möchten.

Veröffentlicht am 11.02.2025

 

Bundespolitik 13 Tage vor der Bundestagswahl

Ein Blick auf die konkurrierenden Parteien

Bewegt sich da was? Wer hat in den Umfragen die Nase vorn? Wer legt zu oder hat bereits die „Todeszone“ erreicht? Heute haben nicht die Demoskopen das Wort, sondern wir hören auf das „Bauchgefühl“ eines politisch interessierten Wählers aus Rhade.

  • SPD: Zeit, dass sich was dreht!
  • CDU/CSU: Das offene Flirten mit rechts verheißt nichts Gutes.
  • Grüne: Mitregieren um jeden Preis? Auch mit Söder und Merz?
  • FDP: "Es ist besser nicht mitzuregieren …"  Für alle!
  • Linke: Auferstanden aus Ruinen. Ohne Sarah und Oskar läufts.
  • BSW: Totale Selbstüberschätzung und Besserwisserei führen verdientermaßen ins Leere.
  • AfD: Wann platzen die Seifenblasen? Der 23. Februar wäre der richtige Zeitpunkt, Schaumschläger und Demokraten zu unterscheiden!

Veröffentlicht am 11.02.2025

 

Bundespolitik TV-Duell - Was sagt die Wissenschaft über Bedeutung und Wirkung?

Und wie bewerten wir in Rhade das Duell"?

Hand aufs Herz. Ist es wirklich nur unser Interesse an politischen Zusammenhängen, oder doch eher die Lust, einer möglichen „Katastrophe“ hautnah beiwohnen zu können. TV-Duellen, allein der Name ist Programm, tragen unausgesprochen den Übertitel: „Es darf nur einen geben“. Um nicht als Verlierer vom Platz zu gehen, bereiten sich die Kontrahenten akribisch vor, studieren den Gegner und wissenschaftliche Expertisen früherer TV-Duelle. Und genau hierhin fällt unser Blick, bevor wir unsere Wertung über den gestrigen „Kampf“ verkünden. Die Forschung kennt drei Strategien: a) eigene Stärken hervorheben, b) den Gegner angreifen, und c), sich zu verteidigen. Wobei die Verteidigungshaltung als defensive Schwäche ausgelegt wird. Ganz wichtig ist, eigene Aussagen so vage vorzutragen, das sich eine Mehrheit der Zuschauer darin wiedererkennt. Beispiel: „Wir wollen doch alle ein funktionierendes, bezahlbares Gesundheitssystem“. Analysen zeigen, dass Politiker durch die Teilnahme am TV-Duell am meisten Zustimmung bei den eigenen Anhängern und bei der großen Gruppe der bisherigen Nichtwähler erzielen können. Das gegnerischen Partei-Lager lässt sich dagegen kaum beeindrucken. Entscheidend ist aber die Glaubwürdigkeitsfrage. „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht …“, das ist der größte Ballast für einen Spitzenpolitiker, der Kanzler werden will. Nun unsere Wertung im TV-Duell Olaf Scholz gegen Friedrich Merz:
Das "Spiel" hatte 2 unterschiedliche Halbzeiten. Anfangs konnte Merz Olaf Scholz in die Defensive "zwingen". Danach kam Merz ins Straucheln, als er erklären musste, woher das Geld für mehr Verteidigung herkommen soll. Also eher ein Unentschieden. Nun haben am 23. Februar die Wähler das letzte Wort

Grundlage für diesen Bericht ist der ZEIT-Beitrag „Vage bitte, aber nicht zu vage“ vom 6.2.2025

 

Veröffentlicht am 09.02.2025

 

Allgemein Am Wochenende bitte einmal durchatmen - und in einem SPD-Kochbuch blättern

Wir schreiben das Jahr 1995. Die Landtagswahl in NRW findet am 14. Mai statt. Johannes Rau ist Ministerpräsident und wirbt um Wiederwahl. Dazu setzt er nicht nur Flugblätter ein, sondern punktet mit einem besonderen Kochbuch und Rezepten auf 130 Seiten, das an Infoständen im ganzen Land, so auch in unserer Region, verteilt wird. Bemerkenswert ist, dass die Rezepte nicht von Sterneköchen, sondern von Bürgern wie Du und ich stammen. Noch bemerkenswerter ist, was uns Johannes Rau im Vorwort zu sagen hat. Stände unter diesem Vorwort das Datum Februar 2025, würde es (fast) keiner merken, dass die Beschreibung der politischen Großwetterlage im Land, vor 30 Jahren entstand. Ob Strukturkrise, Wohnungsmangel, Benachteiligung von Familien - die SPD kümmert sich, so das Versprechen. Das Wahlergebnis war aber erstmals eine Ernüchterung. Die SPD verlor nämlich mit 46% (!) ihre bisherige absolute Mehrheit und musste mit den Grünen eine Koalition bilden. Johannes Rau blieb Ministerpräsident. Die Zeiten haben sich für die SPD dramatisch geändert, das empfohlene vegetarische Rezept hat dagegen Bestand:
Quark-Kartoffel-Bratlinge
500 g Pellkartoffeln durch eine Presse drücken. Mit 250 g Quark, einem Ei, etwas Salz, Paprika, einer geriebenen Zwiebel, etwas Mehl vermengen und wie Frikadellen von jeder Seite 5 Minuten braten. GUTEN APPETIT.  Und bei Tisch über die bevorstehende Bundestagswahl und die wichtige Rolle der SPD sprechen. 

Veröffentlicht am 08.02.2025

 

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