Ortsverein Geburtstermin für neuen SPD-Ortsverein im Dorstener Norden steht bevor

Rhader Sozialdemokraten diskutieren über Kommunales

Erstmals in diesem Jahr trafen sich die Rhader SPD-Mitglieder zum Meinungsaustausch. Ganz oben auf der Tagesordnung der öffentlichen Versammlung stand die seit Monaten diskutierte Fusionsfrage der SPD-Ortsvereine Rhade mit Wulfen-Barkenberg, Deuten und Lembeck. Inzwischen, so Christoph Kopp, Vorsitzender, liegt die Zustimmung zum Verschmelzen der vier genannten Ortsvereine zum neuen, mit dem Namen „SPD Dorsten-Nord“, vor. Der „Ball“ liegt jetzt beim Kreisverband der Sozialdemokraten in Recklinghausen. Erwartet wird, dass eine gemeinsame Mitgliederversammlung in nächster Zeit einberufen wird. Nach dem Auflösungsbeschluss würde dann die Neugründung erfolgen. Grund der Maßnahme ist die Erkenntnis, gemeinsam stärker als bisher kommunalpolitisch in Erscheinung treten zu wollen. Hinzu kommt, dass, wie bei allen politischen Gruppierungen, der Altersdurchschnitt der aktiven Akteure steigt und nicht komplett durch jüngere Mitglieder ausgeglichen werden kann. Festgelegt wurde aber, dass es wie bisher vor Ort regelmäßige Treffen geben wird, um im eigenen Stadtteil weiter SPD-Zeichen zu setzen. „Nur wer hier lebt und sich engagiert, ist Experte für die örtliche Entwicklung auf allen kommunalpolitischen Feldern“, so die Positionierung eines SPD-Mitglieds für für kontinuierliche Basisarbeit in Rhade. Das nächste Treffen der Rhader SPD findet bereits am 8.2.2024 statt.

Veröffentlicht am 15.01.2024

 

Demokratie ist ein fragiles Gebilde. Wer das Fundament schwächt, gefährdet die Standfestigkeit. Kommunalpolitik Über den Stellenwert von Kommunalpolitik

Wochenendgedanken aus Rhade

Am Aufbau einer Pyramide kann bestens erklärt werden, wie unsere Gesellschaft funktioniert. Erst ein stabiles Fundament lässt einen Aufbau nach oben zu. Auch die Zwischenebenen müssen so konstruiert sein, dass sie weitere Lasten bis zur Spitze tragen können. Übertragen wir dieses Bild auf unsere politische Landschaft. Die Dorstener Kommunalpolitik ist ein winziger Baustein im Fundament, der das Ganze, mit den Mauern der Nachbarkommunen, zusammenhält. „Suchet der Stadt Bestes“, so die Aufforderung an alle Bürger, nur diejenigen auszuwählen, die Demokratie buchstabieren können und alle Bürgerinnen und Bürger gleichwertig, sprich gleichberechtigt, behandeln werden. Nur so entsteht ein Fundament, das auch Stürme übersteht. Das Konkurrieren der örtlichen Parteien hilft, beim Wählen, auszuwählen. Wenn unsere Pyramide mit dem Namen Dorsten standfest bleiben soll, müssen wir zuerst denen gegenüber Respekt bekunden, die sich, tagaus, tagein, ehrenamtlich in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Nur so ist kommunale Selbstverwaltung möglich. Problematisch wird es immer dann, wenn von oben nach unten „angeordnet“ wird. Wenn kommunale Argumente vom Tisch gewischt werden. So wie aktuell beim Standortstreit eines Industriegebäudes in Dorsten in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung. Eine zunehmende Instabilität des Gesellschaftsfundaments ist die Folge. Es ist an der Zeit, die demokratischen Parteien vor Ort wieder so zu stärken, dass die Fahrtrichtung der Demokratie von unten nach oben noch besser erkennbar wird.

Veröffentlicht am 13.01.2024

 

Allgemein Mit Musik und Schwung ins neue Jahr

Schützenkapelle Rhade begeistert

Alle Jahre wieder lädt die Schützenkapelle Rhade zum großen Neujahrskonzert in die örtliche Turnhalle. Alle Jahre wieder verlassen hunderte Zuhörer am Ende begeistert die zum  Konzertsaal umgebaute Sportarena. Es ist das Kultur-Highlight in Rhade. Organisiert von vielen Aktiven der Schützenkapelle, die sich eigentlich in Rhader Orchester umbenennen müsste. Dass, was das sogenannte Ausbildungsorchester eingangs präsentierte, veranlasste das ausverkaufte Haus zu ersten Jubelstürmen. Dann das große Orchester. Die Bandbreite der Musik, das perfekte Können der Musiker, sowie die begleitenden Licht- und Video-Elemente, ließen das Publikum staunen. Es dankte mit Standing Ovation und dem Versprechen, im nächsten Jahr wieder zu kommen. Da die Eintrittskarten für die zwei Konzerte im Nu ausverkauft waren, sollten sich Interessenten bereits jetzt ein Erinnerungszeichen in den Kalender 2024 schreiben, um beim nächsten Mal dabei zu sein. Rhade ist stolz auf seine Musiker der Schützenkapelle und alle, die im Hintergrund unterstützend das große Rhader Neujahrskonzert organisieren.   

Ein begeisterter Zuhörer

Veröffentlicht am 12.01.2024

 

Bildung & Forschung PISA: Nach dem Aufschrei, weiter wie bisher?

Von andern lernen, heißt siegen lernen

Alle drei Jahre prüft die OECD, Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, die schulischen Ergebnisse der 15Jährigen in 38 Mitgliedsstaaten. Dazu gehören Länder der EU,  die USA, Mexiko, Südkorea, Japan und Israel. Darüberhinaus können weitere Staaten ohne OECD-Mitgliedsstatus teilnehmen. Die erste Auswertung löste in unserem Land den sogenannten PISA-Schock aus. Dann das Versprechen, in Bildung zu investieren. Kurzzeitige Verbesserungen führten leider zum Stehenbleiben auf halben Weg. Schwarz auf weiß wird Deutschland wieder bestätigt, nur Mittelmaß zu sein. Was machen andere Länder anders, also besser? Blicken wir über unseren Tellerrand, zum Beispiel nach Singapur, dem Sieger in allen Bereichen der aktuellen PISA-Studie. Durch besondere Förderung, Bereitstellung von erforderlichen Finanzmitteln und Fachpersonal nach Bedarf, konnte die Schulabbrecherquote, die Anfang der 80er Jahre bei 40% lag, auf aktuell 1% (!) reduziert werden. Singapur fördert besonders die vielen Kinder mit Migrationshintergrund, die in den Stadtstaat einwandern. Ihre Ergebnisse in Tests sind besser als die der Einheimischen. Bei uns ist das Gegenteil der Fall. Ein Aspekt muss noch genannt werden: Lehrerfortbildung. „Wer glaubt als Lehrer nichts mehr dazulernen müssen, hat den falschen Beruf gewählt“, so die klare Ansage an alle Singapur-Pädagogen. Dass Singapur und andere Länder, die das Ranking der PISA-Studie anführen, mit nur einem Schultyp auskommen, soll abschließend als Fußnote angemerkt werden.

Ein Zwischenruf aus Rhade auf Grundlage des ZEIT-Artikels „Warum sind hier alle so viel klüger?“ vom 14.12.2023          

Veröffentlicht am 11.01.2024

 

Ortsverein SPD Rhade trifft sich am morgigen Donnerstag

Erstmals im neuen Jahr treffen sich die Rhader Sozialdemokraten zum Meinungsaustausch. Neben den Berichten des Vorsitzenden Christoph Kopp und des Ratsmitglieds Achim Schrecklein wird sicherlich die Bundespolitik sowie die instabile Weltlage untereinander diskutiert werden.

Getagt wird im Gasthaus Finke, Donnerstag, 11 Januar um 18.30 Uhr. Die Ortsvereinsversammlung, so der wichtige Hinweis in der Einladung, ist wie immer öffentlich. Interessenten an sozialdemokratischen Engagement sind willkommen.

Vorankündigung morgen: PISA: Nach dem Aufschrei, weiter wie bisher?

Veröffentlicht am 10.01.2024

 

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