Bundespolitik Gut, dass Olaf Scholz (SPD) Bundeskanzler unseres Landes ist!

Ein persönlicher Kommentar

Klar, darf man ihn auch kritisieren. Er kommuniziert zurückhaltend, manchmal zu spät und mit zu wenig Empathie. Die Rede ist von Olaf Scholz. Er ist ein verantwortungsvoller Bundeskanzler, der den geschworenen Amtseid täglich lebt. Dabei wird er von der deutlichen Mehrheit der Bundestagsabgeordneten der SPD, der Grünen und der FDP unterstützt. Dennoch finden sich auch Kritiker in den eigenen Reihen, die seine Arbeit und die der gesamten Ampelregierung, mit unüberhörbarer Unterstützung der Opposition und Teilen der Medien, genüsslich begleiten. Der schreckliche, andauernde russische Angriffskrieg auf die Ukraine verlangt von Deutschland und der Nato Antworten, die nur „mit ruhiger Hand“ getroffen werden können. Der oberste Grundsatz, nicht Kriegspartei werden zu dürfen, hat für Olaf Scholz höchste Priorität. Das schließt nicht aus, der Ukraine weiter mit Waffen, Ausbildung, humanitärer Unterstützung zu helfen, sich zu verteidigen. Dass Deutschland, im Gegensatz zu der Mehrzahl der europäischen Partner, seine Versprechungen vollständig erfüllt, soll an dieser Stelle nochmals in Erinnerung gerufen werden. Wenn aber jetzt der französische Präsident öffentlich darüber nachdenkt, auch Soldaten in das Kriegsgebiet schicken zu wollen, dann ist der Punkt erreicht, den Olaf Scholz unter allen Umständen vermeiden will. Nämlich, in den Krieg hineingezogen zu werden. Gut, dass er unser Bundeskanzler ist.

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 28.02.2024

 

Kommunalpolitik Von wegen Abstellgleis …

Bürgerbahnhof Dorsten hat Fahrt aufgenommen - Johannes Rau Platz Nr. 1

Staunend betritt der Erstbesucher den einladenden Vorplatz des neuen Bürgerbahnhofs im Dorstener Zentrum.  Das restaurierte Gebäude darf bereits von außen als Schmuckstück bezeichnet werden. Der positive Eindruck, hier ist etwas Besonderes verwirklicht worden, setzt sich innen auf allen Ebenen fort. So wird er, kurz BB genannt, zur ersten Adresse aller Interessenten in der Lippestadt, die passend „Johannes Rau Platz Nr. 1“ lautet. Übrigens eine Anregung der Rhader und Dorstener SPD, den langjährigen Ministerpräsidenten von NRW und späteren Bundespräsidenten so entsprechend zu ehren. Er, der den heimischen Bergleuten immer solidarisch zur Seite gestanden hat, war auch Förderer des Jüdischen Museums in unserer Stadt, nur einen Steinwurf vom Bürgerbahnhof entfernt. Hier einen neuen Kommunikations- und Treffpunkt für alle Dorstener geschaffen zu haben, verdient absolute Anerkennung. Besonderen Respekt verdienen die vielen ehrenamtlichen Akteure, die hartnäckig viele Jahre an das Projekt geglaubt haben und mit unermüdlichem Engagement an der Verwirklichung aktiv beteiligt waren. Ein Gebäude, das mehrfach vor dem Abriss stand, wurde zum neuen Leben erweckt. Chapeau!

Ein Rhader Erstbesucher staunt über den neuen BB Dorsten

Veröffentlicht am 27.02.2024

 

Das Interesse, wie Rhade sich entwickeln soll, ist nach wie vor groß. Kommunalpolitik Rhade: Dorfentwicklung geht in die nächste Runde

Bürger zeigen großes Interesse

Unser Dorf soll schöner werden. Ein Ziel, hinter dem sich alle versammeln können. Um es zu erreichen, müssen Hürden abgebaut, Vorurteile beseitigt, Pläne geschmiedet und Finanzen zur Umsetzung bereitgestellt werden. Aktuell wurde ein neuer Versuch, mit Bürgern und externen Experten, „Nägel mit Köpfen“ zu machen, gestartet. Nach einem ersten Befragungsaufschlag Ende November 2023, präsentierte das von der Stadt Dorsten beauftragte Planungsbüro einen Zwischenbericht im voll besetzten Carola Martius-Haus. Der sogenannte Betrachtungsraum umfasst den Dorfkern mit der Lembecker Straße. Drei Themenfelder, Straßenraumgestaltung, Gestaltung Dorfkern und Gestaltung Dorfplatz wurden aufgerufen, um in Gruppenarbeit über die präsentierten Varianten zu diskutieren. Der Wunsch, Rhades Dorfkern zu stärken, den Verkehr zu bändigen und das Klima zu verbessern, war unter den Teilnehmern unstrittig. Unterschiedliche Auffassungen wurden aber immer dann erkennbar, wenn das Auto verdrängt werden soll, um z. B. einen fußläufigen Erlebnisraum Kirchplatz zu gestalten. Eine Erkenntnis, die sich mit früheren Planungen absolut deckt. Nun soll das Expertenteam die Bürgerwünsche in einem förderungswürdigen „Papier“ zusammenfassen, das voraussichtlich im Mai 2024 vorgestellt wird. Vermutlich wird „die Kuh vom Eis“ nur dann bewegt, wenn am Dorfrand ausreichend Parkplätze ausgewiesen werden, so ein langjähriger Beobachter der Rhader Dorfentwicklung.

Ein Teilnehmerbericht

Veröffentlicht am 26.02.2024

 

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