Was haben Kirchen und Parteien gemeinsam? – Mitgliederschwund!

Gesellschaft


Die Kirchen verlieren Mitglieder durch Austritt. Den Parteien fehlt der Nachwuchs.

Trend ist nicht aufzuhalten

Die beiden großen Kirchen im Kreis RE melden, dass die Austrittswelle auch 2014 angehalten hat. Ratlosigkeit macht sich breit. So kann man es dem heutigen Bericht auf der Kreisseite der Dorstener Zeitung entnehmen. Würden in dem Artikel die Worte KIRCHE durch PARTEI ersetzt, wäre das Ergebnis annähernd gleich, bzw., es würde keinem Leser auffallen. Tatsächlich ist der „Trend zur Distanzierung von Institutionen und zum Rückzug ins Private vorherrschend“. Die Kirche konstatiert selbstkritisch, dass wohl die fehlende Nähe zu den Gläubigen und einzelne Fehltritte (Tebartz van Elst) mitverantwortlich seien. Die Parteien haben ebenfalls ein Glaubwürdigkeitsproblem. Hier und da ist aber eine Pauschalierung fehl am Platze. Es gibt Kirchengemeinden und auch Parteigliederungen, die leben. Neue Mitglieder lassen sich aber dadurch kaum gewinnen. Ratlosigkeit wohin man sieht. Da das die Vorstufe zur Resignation ist, gehen Kirchen und Parteien schweren Zeiten entgegen.

Eigener Bericht

 
 

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