Wenn die da oben so könnten wie sie wollten, blieben die da unten dauerhaft im Keller

Gesellschaft

Sozialdemokraten müssen aber Garanten der sozialen Gerechtigkeit sein

Als vor über 150 Jahren wirtschaftliche Not und gesellschaftliche Ungerechtigkeit in unserem Land unerträglich hoch waren, schlossen sich Gleichgesinnte, die etwas zum Guten ändern wollten, zu einer Partei zusammen. Die Geburtsstunde der Sozialdemokratie war gekommen. Der Weg von 1863 bis heute war dornenreich und mit vielen persönlichen Entbehrungen der Gerechtigkeitskämpfer gepflastert. Aber es wurde vieles erreicht. Davon profitieren wir aktuell, erkennen aber auch, dass das Engagement nicht eingestellt werden darf. Gerade jetzt zwingen aber die nicht vorherzusehenden Probleme wie Corona, Krieg, globale Wirtschafts- und Energiekrise, Investitionsstau und andere, zum unverstellten Blick auf das zur Verfügung stehend Geld, um gegenzusteuern. Wir erkennen, dass konservative Parteien sofort mit dem Finger auf „die da unten“ zeigen. Zu hohe Löhne, zuviel Sozialhilfe, von der Flüchtlingsunterstützung ganz zu schweigen. Wer aber fordert, dass „die da oben“ nur ein klein wenig mehr in die Steuerkasse zahlen müssten, weil breite Schultern mehr als schmale tragen können, wird mit aller Energie politisch bekämpft. Die stärkste Fraktion im Bundestag ist die SPD. Der Bundeskanzler ist ein Sozialdemokrat. Das Regieren ist aber nur in Kombination, sprich Koalition, mit zwei weiteren Parteien möglich. Und genau das ist das Problem, soziale Gerechtigkeit parteiübergreifend durchzusetzen. Ein Motiv, die Sozis auf allen Ebenen, in der Kommune, den Ländern und im Bund zu stärken.       

Ein Zwischenruf aus Rhade

 
 

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