Zufälle gibts, die gibt es gar nicht.

Kommunalpolitik

Rhade gehört nicht der CDU. Der Bürgermeister muss sich als Bürgermeister aller Dorstener verstehen.

Dreist oder einsichtig? Die Dorstener CDU
und die unendliche Geschichte des Rhader Rahmenplans

Der Sachverhalt
- Rhader SPD legt Konzept für neuen Rhader Rahmenplan vor
- Verwaltung ist beeindruckt und sagt Unterstützung zu
- Der Versuch, die CDU mit ins Boot zu nehmen, scheitert

- CDU unterläuft SPD-Idee, Bürger direkt zu beteiligen, mit eigener Vorstellung
- Mit FDP-Hilfe wird Sonderarbeitskreis durchgesetzt
- Es kommt noch härter. Der Arbeitskreis tagt nichtöffentlich
- SPD-Proteste laufen ins Leere
- Nicht aufgeben, heißt die Devise der SPD
- Selbst organisierte Bürgerversammlungen, jeweils 2 Tage vor dem nichtöffentlich tagenden Arbeitskreis, sind außerordentlich erfolgreich und gut besucht
- Weitere Versuche, CDU zur Mitarbeit zu gewinnen, sind erfolglos
- Statt dessen wird versucht, die SPD-Bürgerversammlung mit eigenen Aufrufen, zu torpedieren
- SPD bereitet letzte Bürgerversammlung, Thema Wirtschaft, am 13. März vor
- Als Referent hat der RUG-Vorsitzende, Martin Risthaus zugesagt
- Hans-Willi Niemeyer lädt zusätzlich die Geschäftsführung der WinDor, Günter Aleff ein. Die Zusage zu kommen, liegt auch vor
- Jetzt wird die CDU aktiv
- Der Stadtverbandsvorsitzende Tobias Stockhoff, auch Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses des Stadtrates, lädt zu einer öffentlichen Sitzung nach Rhade ein. Thema: Wirtschaft und Arbeit im Zusammenhang mit der Erarbeitung des Rhader Rahmenplans
- Wann? Natürlich vor der Rhader SPD-Bürgerversammlung am 1. März

Drei Bewertungen zur Auswahl

Möglichkeit 1
Dass der Wirtschaftsausschuss, vom CDU-Stadtverbandsvorsitzenden eingeladen, in Rhade, vor der SPD-Bürgerversammlung tagt, ist rein zufällig und hat mit dem themengleichen Angebot der örtlichen SPD nichts zu tun.

Möglichkeit 2
Die CDU hat erkannt, dass die erfolgreiche direkte Bürgerbeteiligung der SPD an der Rahmenplanung doch der bessere Weg ist und unterstützt jetzt mit einer gut gemeinten öffentlichen Ausschusssitzung, die SPD-Idee.

Möglichkeit 3
Die SPD-Anfrage beim Bürgermeister, den Prokuristen der WinDor, an der geplanten Bürgerversammlung am 13. März teilnehmen zu lassen, ist aus unerklärlichen Gründen auch der CDU bekannt geworden. Schnell und dreist wird beschlossen, mit eigener Aktivität, Zeichen zu setzen und die Rhader SPD-Veranstaltung, 13 Tage später, bewusst zu unterlaufen.

Quizfrage:
Welche der 3 angebotenen Bewertungen ist richtig, bzw. kommt der Wahrheit am nächsten?

Auflösung folgt

 
 

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