In Rhade alles gut? Ein Zeitungsbericht wirft Fragen auf

Presse

Rhade ist liebens- und lebenswert - aber auch verbesserungswürdig

Umfrageergebnisse nicht repräsentativ

 

Ein gute Idee der Dorstener Zeitung, ihre Leser nach ihrem Wohlbefinden in ihrem Lebensmittelpunkt zu befragen. Am letzten Samstag wurde das Ergebnis für Rhade präsentiert. Die Kurzfassung könnte lauten: Alles gut, fast alles! Die Wirklichkeit sieht aber anders aus. Nicht mitgeteilt wird, wie viele Leser sich überhaupt an der Umfrage beteiligt haben. So entsteht der Eindruck einer oberflächlichen Betrachtung. Auch der Rhader SPD ist es wichtig, Rhade nicht schlecht zu reden und das Gute herauszustellen. Um aber nötige Verbesserungen zu erzielen, dürfen die Schwachstellen nicht ausgeklammert werden. Im Gegenteil, sie müssen ungeschminkt beim Namen genannt werden. Und hier ist es relativ einfach, mit einem Blick in den Rhader Rahmenplan festzustellen, wo etwas dringend verändert werden muss. Dass z. B. der Durchgangsverkehr als die größte Belastung wahrgenommen wird, wird auf fast jedem Bürgerforum angemerkt. Wenn nun auf der Bewertungsskala von 1 bis 10 für Rhade die supergute 8 herauskommt, kann etwas nicht stimmen. Eine Momentaufnahme vielleicht, aber ohne Bezug zur Realität. Rhade ist liebens- und lebenswert. Aber es ist an vielen Stellen verbesserungswürdig. Der Rhader Rahmenplan ist da aussagekräftiger als die nicht repräsentative Umfrage der DZ.

Ein Zwischenruf aus Rhade

 
 

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